Die Daten des Rechts­an­walts im Netz

In der Bun­des­rechts­an­walts­ord­nung und der Berufs­ord­nung für Rechts­an­wäl­te ist ein­deu­tig fest­ge­legt, dass der Rechts­an­walt zur Ver­schwie­gen­heit ver­pfich­tet ist (§ 43a BRAO, § 2 Abs. 1 BORA) und die­se Plicht nicht nur auf Mit­ar­bei­ter, son­dern auch auf Per­so­nen und Unter­neh­men aus­ge­dehnt wird, deren Diens­te der Rechts­an­walt in Anspruch nimmt (§ 2 Abs. 5 BORA). Wer­den

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Ver­deck­te Online-Daten­er­he­bun­gen durch Poli­zei und Ver­fas­sungs­schutz in Bay­ern

Sei­ner Ent­schei­dung zum Bun­des­kri­mi­nal­amt­ge­setz vom 20.04.2016 fol­gend hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nun Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen ver­schie­de­ne Befug­nis­se von Poli­zei und Ver­fas­sungs­schutz nach dem Baye­ri­schen Poli­zei­auf­ga­ben­ge­setz und dem Baye­ri­schen Ver­fas­sungs­schutz­ge­setz nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die wesent­li­chen von den Beschwer­de­füh­rern auf­ge­wor­fe­nen Fra­gen sei­en, so das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, durch das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zum Bun­des­kri­mi­nal­amt­ge­setz geklärt.

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Gysi und die gespei­cher­ten Daten beim Ver­fas­sungs­schutz

Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts, dass die Spei­che­rung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Fall des ehe­ma­li­gen Bun­­­des­­tags- und jet­zi­gen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten für die Par­tei "Die Lin­ke" nicht gerecht­fer­tigt war, hat das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz nun auch die Per­so­nen­ak­te und gespei­cher­te Daten des Dr. Gre­gor Gysi zu ver­nich­ten. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln

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Spei­che­rung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten bei Anla­gen­be­ra­tern

Die Spei­che­rung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten von Bank­kauf­leu­ten, die als Anla­ge­be­ra­ter bzw. Ver­triebs­be­auf­trag­te beschäf­tigt sind, in einer Daten­bank der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tun­gen ist recht­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frank­furt a. M. in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len die Kla­gen meh­re­rer Bank­kauf­leu­te abge­wie­sen. Die Klä­ger hat­ten sich mit ihrer Kla­ge gegen die

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Die E‑Mail-Datei­en des ehe­ma­li­gen Minis­ter­prä­si­den­ten Map­pus

Ein Anspruch auf Löschung von Datei­en mit "Arbeits­ko­pi­en“ des Out­­look-Pos­t­­fachs eines ehe­ma­li­gen Minis­ter­prä­si­den­ten sowie sämt­li­cher Kopi­en die­ser Datei­en besteht, wenn es per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten und zur Erfül­lung der Auf­ga­ben des Staats­mi­nis­te­ri­ums nicht mehr erfor­der­lich sind. Die Wie­der­her­stel­lung der Ori­gi­nal­da­tei­en aus der Siche­rungs­ko­pie ist unzu­läs­sig, wenn der Zweck, zu dem die Ori­gi­nal­da­tei­en

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Wenn die Spei­chel­pro­be zur Daten­spei­che­rung führt

Auch wenn eine Per­son bei der Poli­zei vor der Ent­nah­me einer Spei­chel­pro­be eine schrift­li­che Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung unter­schrie­ben hat, reicht die­se Ein­wil­li­gung für sich als Recht­fer­ti­gung für die anschlie­ßen­de Daten­er­he­bung und Daten­ver­ar­bei­tung nicht aus. Viel­mehr muss die Poli­zei vor der Ent­nah­me der Spei­chel­pro­be deren mate­ri­el­le Recht­mä­ßig­keits­vor­aus­set­zun­gen gemäß § 81g StPO prü­fen. Maß­ge­bend

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Die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te und der Daten­schutz

Die Pflicht­an­ga­ben auf der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te sind iden­tisch mit den Anga­ben auf der bis­he­ri­gen Kran­ken­ver­si­che­rungs­kar­te. Im übri­gen kann der Ver­si­cher­te selbst über die Infor­ma­tio­nen bestim­men, die auf der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te gespei­chert wer­den. Durch die Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te kann ein Ver­si­cher­ter daher nicht beschwert sein. Es ist des­halb ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich,

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Unter­neh­mens­re­gis­ter, Wirt­schafts­sta­tis­tik und das Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung

Es liegt eine Ver­let­zung des Grund­rechts auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung vor, wenn die Anga­ben zu den Erhe­bungs­merk­ma­len zusam­men mit der­sel­ben Ident.-Nummer dau­er­haft gespei­chert wer­den, unter der auch die Anga­ben im Unter­neh­mens­re­gis­ter für sta­tis­ti­sche Zwe­cke zusam­men mit Name und Anschrift des Aus­kunfts­pflich­ti­gen gespei­chert wer­den. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Sig­ma­rin­gen ent­schie­de­nen Fall

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Daten­spei­che­rung bei der Poli­zei

Ist ein Straf­er­mitt­lungs­ver­fah­ren abge­schlos­sen, so ist die Spei­che­rung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten in poli­zei­li­chen Daten­ban­ken nur noch sehr ein­ge­schränkt mög­lich. Ein Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter hat­te gegen die jah­re­lan­ge Spei­che­rung in Poli­zei­da­ten­ban­ken geklagt. Der Abge­ord­ne­te aus dem Land­kreis Lüchow-Dan­­nen­berg befand sich im Novem­ber 2006 in Pud­ripp, wo wegen des bevor­ste­hen­den Cas­tor­trans­por­tes eine Kreu­zung mit Trak­to­ren

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