Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. waren als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben. Hier­zu hat die Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs im Wesent­li­chen die fol­gen­den Grund­sät­ze ent­wi­ckelt: Nach Maß­ga­be

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die fort­be­stehen­de Geschäfts­füh­rer­stel­lung des Ver­mö­gens­über­ge­bers

Ver­sor­gungs­ren­ten sind nur dann als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. c EStG 2013 (jetzt: § 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) abzieh­bar, wenn der Über­ge­ber nach der Über­tra­gung der Antei­le an einer GmbH nicht mehr Geschäfts­füh­rer der Gesell­schaft ist. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind nach § 10

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Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. (Ein­kom­men­steu­er­ge­setz i.d.F. vor Inkraft­tre­ten des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008 ). Die Neu­fas­sung ist nur auf Ver­sor­gungs­leis­tun­gen anzu­wen­den, die

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Vor­weg­ge­nom­me­ne Erb­fol­ge – die Ver­mö­gens­über­tra­gung als Ren­te oder dau­ern­de Last

Die wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen sind dann nicht als Leib­ren­te, son­dern als dau­ern­de Last anzu­se­hen, wenn zwar die Abän­der­bar­keit der Bar­leis­tun­gen bei wesent­lich ver­än­der­ten Lebens­be­dürf­nis­sen (Heim­un­ter­brin­gung, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit) aus­ge­schlos­sen wird, der Ver­mö­gens­über­neh­mer sich jedoch in nen­nens­wer­tem Umfang ver­pflich­tet, selbst Pfle­ge- und Betreu­ungs­leis­tun­gen zu erbrin­gen. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den

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Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­mö­gens­über­tra­gung gegen wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen

Die Ver­pflich­tung zu wie­der­keh­ren­den Bar­leis­tun­gen in einem vor dem 1. Janu­ar 2008 abge­schlos­se­nen Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trag ist als Leib­ren­te zu beur­tei­len, wenn die Ver­trags­par­tei­en eine Abän­der­bar­keit der Höhe der Ren­ten­leis­tun­gen mate­­ri­ell-rech­t­­lich von Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig gemacht haben, die einer Wert­si­che­rungs­klau­sel ent­spre­chen. Dies gilt selbst dann, wenn in die­sem Zusam­men­hang auf § 323 ZPO

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Nieß­brauchs­vor­be­halt oder dau­ern­de Last? – Grund­stücks­über­tra­gun­gen und die Haf­tung des Steu­er­be­ra­ters

Ein Anscheins­be­weis dafür, dass sich der Man­dant und sein Vater bei ent­spre­chen­der Auf­klä­rung gegen die Ver­ein­ba­rung eines Nieß­brauchs­vor­be­halts und für eine Ver­sor­gungs­zah­lung als dau­ern­de Last ent­schie­den hät­ten , besteht nicht. Denn wegen der erheb­li­chen recht­li­chen Unter­schie­de, ins­be­son­de­re im Blick auf die vom Vater erstreb­te siche­re Alters­ver­sor­gung, war eine Ent­schei­dung für

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Wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen bei vor­weg­ge­nom­me­ner Erb­fol­ge

Wer­den wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen in sach­li­chem Zusam­men­hang mit der Über­tra­gung von Ver­mö­gen im Wege der vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge zuge­sagt (pri­va­te Ver­sor­gungs­ren­ten), stel­len die­se weder Ver­äu­ße­rungs­ent­gelt des Über­ge­bers noch Anschaf­fungs­kos­ten des Über­neh­mers dar, son­dern sind spe­zi­al­ge­setz­lich den Son­der­aus­ga­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 a EStG) und den wie­der­keh­ren­den Bezü­gen (§ 22 Nr. 1 Satz 1 EStG)

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Besteue­rung geerb­ter Ren­ten­zah­lun­gen

Die nach dem Jah­res­wert von Ren­ten, ande­ren wie­der­keh­ren­den Nut­zun­gen oder Leis­tun­gen erho­be­ne Erb­schaft­steu­er (§ 23 ErbStG) ist nicht als dau­ern­de Last (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG) abzieh­bar . Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen,

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Beer­di­gungs­kos­ten als dau­ern­de Last

Hat sich der Ver­mö­gens­über­neh­mer gegen­über dem Ver­mö­gens­über­ge­ber ver­pflich­tet, die Kos­ten einer stan­des­ge­mä­ßen Beer­di­gung zu tra­gen, sind die Bestat­tungs­kos­ten dann nicht als dau­ern­de Last i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG abzieh­bar, wenn er Allein­er­be des Ver­mö­gens­über­ge­bers wird. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den

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Beer­di­gungs­kos­ten als dau­ern­de Last

Hat sich der Ver­mö­gens­über­neh­mer gegen­über den Ver­mö­gens­über­ge­bern (Eltern) in einem Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trag ver­pflich­tet, die Kos­ten einer stan­des­ge­mä­ßen Beer­di­gung zu tra­gen, so sind die dadurch nach dem Tod des Letzt­ver­stor­be­nen ent­stan­de­nen ange­mes­se­nen Auf­wen­dun­gen als dau­ern­de Last i.S. von § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG abzieh­bar, soweit nicht der Ver­mö­gens­über­neh­mer, son­dern ein Drit­ter

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Grund­stücks­über­tra­gung und Erb­bau­recht in der Gewer­be­steu­er

Eine Ren­te im Sin­ne des § 8 Nr. 2 GewStG (in der Fas­sung vor dem Jah­res­steu­er­ge­setz 2008) liegt nicht vor, wenn als Gegen­leis­tung für die Über­tra­gung eines Ver­mö­gens­ge­gen­stan­des wie­der­keh­ren­de Bezü­ge ver­ein­bart wer­den, die nicht der Ver­sor­gung des Ver­äu­ße­rers die­nen. Wird an einem bebau­ten Grund­stück ein Erb­bau­recht bestellt und als Gegen­leis­tung für den

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Bewer­tung einer neu­en lebens­läng­li­chen Nut­zung oder Leis­tung

Der Kapi­tal­wert einer lebens­läng­li­chen Nut­zun­gen oder Leis­tun­gen wer­den nach dem Bewer­tungs­ge­setz der­ge­stalt berech­net, dass der Jah­res­wert mit einem Ver­viel­fäl­ti­ger mul­ti­pli­ziert wird, der anhand der aktu­el­len Ster­be­ta­feln bezo­gen auf den jewei­li­gen Leis­tungs­be­ginn berech­net wird. Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um nun die neu­en Ver­viel­fäl­ti­ger ver­öf­fent­licht, die nach der am 22. August 2008 ver­öf­fent­lich­ten Ster­be­ta­fel 2005/​2007

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Ren­ten­zah­lun­gen als dau­ern­de Last

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zu der Fra­ge, wann eine Ren­ten­zah­lung ein­kom­men­steu­er­lich als dau­ern­de Last berück­sich­ti­gungs­fä­hig ist, geän­dert. Nun­mehr steht dem Abzug von Ren­ten­zah­lun­gen als dau­ern­de Last nicht (mehr) ent­ge­gen, dass der Begüns­tig­te durch Erbein­set­zung oder Ver­mächt­nis exis­tenz­si­chern­des Ver­mö­gen aus der Erb­mas­se erhält.

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Grab­mal als dau­ern­de Last

Hat sich der Ver­mö­gens­über­neh­mer eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs gegen­über den Ver­mö­gens­über­ge­bern (Eltern) in einem Alten­teils­ver­trag ver­pflich­tet, die Kos­ten eines orts­üb­li­chen Grab­mals zu tra­gen, so sind die dadurch nach dem Tod des Erst­ver­stor­be­nen ent­stan­de­nen Auf­wen­dun­gen nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs als dau­ern­de Last abzieh­bar, soweit sie ange­mes­sen sind.

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Bei der Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen ist die Höhe der als dau­ern­de Last gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG abzieh­ba­ren Ver­sor­gungs­leis­tun­gen durch die nach der Pro­gno­se im Zeit­punkt der Über­ga­be erziel­ba­ren Net­to­er­trä­ge begrenzt. Eini­gen sich die Ver­trags­be­tei­lig­ten auf ein in Anbe­tracht des gestie­ge­nen Ver­sor­gungs­be­dürf­nis­ses –hier: wegen Umzugs des Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten

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