Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung wegen Gesundheitsschäden durch Grenzsicherungsmaßnahmen der DDR

Ver­wal­tungs­recht­li­che Reha­bi­li­tie­rung wegen Gesund­heits­schä­den durch Grenz­si­che­rungs­maß­nah­men der DDR

Die zur Ver­hin­de­rung eines Grenz­über­tritts an der frü­he­ren Gren­ze der DDR aus­ge­lös­ten Grenz­si­che­rungs­maß­nah­men waren rechts­staats­wid­rig. Eine infol­ge die­ser Maß­nah­men erlit­te­ne gesund­heit­li­che Schä­di­gung kann ver­wal­tungs­recht­lich reha­bi­li­tiert wer­den. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­den. Der Klä­ger begehrt sei­ne Reha­bi­li­tie­rung nach dem Ver­wal­tungs­recht­li­chen Reha­bi­li­tie­rungs­ge­setz und nach dem Beruf­li­chen Reha­bi­li­tie­rungs­ge­setz. Sei­ne Anträ­ge

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Zusatzversorgung der DDR - und die Einbeziehung politischer Verfolgter

Zusatz­ver­sor­gung der DDR – und die Ein­be­zie­hung poli­ti­scher Ver­folg­ter

Nach dem Beruf­li­chen Reha­bi­li­tie­rungs­ge­setz (Ber­Re­haG) kann die Zuge­hö­rig­keit von poli­tisch Ver­folg­ten zu einem Zusatz­ver­sor­gungs­sys­tem der DDR, die von den DDR-Stel­­len eine Ver­sor­gungs­zu­sa­ge auch ohne die poli­ti­sche Ver­fol­gung nicht erhal­ten hät­ten, nicht mit Blick auf die Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts zum Anspruchs- und Anwart­schafts­über­tra­gungs­ge­setz (AAÜG) fin­giert wer­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt

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Ruhegeldsbezüge - und die besondere persönliche Nähe zum DDR-System

Ruhe­gelds­be­zü­ge – und die beson­de­re per­sön­li­che Nähe zum DDR-Sys­tem

Bezieht ein Ruhe­stands­be­am­ter des Bun­des auch eine Ren­te für eine Tätig­keit in der DDR, die ihm auf­grund eines Stu­di­en­ab­schlus­ses an der SED-Par­­tei­hoch­­­schu­­le „Karl Marx“ über­tra­gen wur­de, so muss er sich die­se Ren­te auf sei­ne Ver­sor­gungs­be­zü­ge anrech­nen las­sen. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Falll war der 1945 gebo­re­ne

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Grunddienstbarkeiten - und die Grundbuchbereinigung in den neuen Bundesländern

Grund­dienst­bar­kei­ten – und die Grund­buch­be­rei­ni­gung in den neu­en Bun­des­län­dern

§ 9a Abs. 1 Satz 1 GBBerG ist nach sei­nem Sinn und Zweck ein­schrän­kend aus­zu­le­gen. Die Norm erfasst nur Anla­gen, die dem aus der Dienst­bar­keit Berech­tig­ten am 3.10.1990 förm­lich oder fak­tisch als Eigen­tum zuge­wie­sen und jeden­falls der Sache nach Schein­be­stand­tei­le des Grund­stücks waren, auf dem sie ste­hen. Der Gesetz­ge­ber hat ledig­lich eine

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Visumsverweigerung wegen Westkontakten - als berufsbezogene Benachteiligung

Visums­ver­wei­ge­rung wegen West­kon­tak­ten – als berufs­be­zo­ge­ne Benach­tei­li­gung

Sys­tem­im­ma­nen­te Ein­bu­ßen an Frei­heit und Eigen­tum, die jeden Rechts­un­ter­wor­fe­nen der DDR mehr oder weni­ger gleich tra­fen, sind grund­sätz­lich nicht reha­bi­li­tie­rungs­fä­hig. Zu sol­chen Nach­tei­len gehö­ren auch jene Nach­tei­le, die DDR-Bür­gern aus den all­ge­mein­kun­di­gen Beschrän­kun­gen der Rei­se­frei­heit und der fak­ti­schen Unmög­lich­keit zur Aus­rei­se aus der DDR erwuch­sen . West­kon­tak­te führ­ten bekann­ter­ma­ßen teils

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Der frühere FDGB - als Träger der Sozialversicherung in der DDR

Der frü­he­re FDGB – als Trä­ger der Sozi­al­ver­si­che­rung in der DDR

Die FDGB-Ver­­­wal­­tung der Sozi­al­ver­si­che­rung war als eine Behör­de im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 Ber­Re­haG i.V.m. § 1 Abs. 1 Satz 1 VwRe­haG anzu­se­hen, die hoheit­li­che Maß­nah­men aus­üben konn­te. Der Freie Deut­sche Gewerk­schafts­bund (FDGB) ist als Trä­ger der Sozi­al­ver­si­che­rung in der DDR als "deut­sche behörd­li­che Stel­le" im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Satz 1 VwRe­haG

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Vertragsfreiheit bei strukturellem Verhandlungsungleichgewicht - und die Überleitung der Arbeitsverhältnisse an DDR-Hochschulen

Ver­trags­frei­heit bei struk­tu­rel­lem Ver­hand­lungs­un­gleich­ge­wicht – und die Über­lei­tung der Arbeits­ver­hält­nis­se an DDR-Hoch­schu­len

Die Ver­trags­frei­heit im Rah­men des Art. 12 Abs. 1 GG als die Frei­heit, das Ent­gelt für beruf­li­che Leis­tun­gen aus­zu­han­deln , fin­det ihre Gren­ze, wo ein Ver­trag auf der Aus­nut­zung einer der­art gestör­ten Pari­tät beruht, denn die dar­aus resul­tie­ren­de Fremd­be­stim­mung steht im Wider­spruch zum Leit­bild der Pri­vat­au­to­no­mie . Hier ist jedoch nicht

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Besondere persönliche Nähe zur DDR - und die Ruhestandsbezüge

Beson­de­re per­sön­li­che Nähe zur DDR – und die Ruhe­stands­be­zü­ge

Bezieht ein Ruhe­stands­be­am­ter des Bun­des auch eine Ren­te für eine Tätig­keit in der DDR, die ihm auf­grund eines Stu­di­en­ab­schlus­ses an der SED-Par­­tei­hoch­­­schu­­le "Karl Marx" über­tra­gen wur­de, so muss er sich die­se Ren­te auf sei­ne Ver­sor­gungs­be­zü­ge anrech­nen las­sen. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall war der 1945 gebo­re­ne

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Bestandsübersiedler - und die Rentenversicherungszeiten aus der DDR

Bestands­über­sied­ler – und die Ren­ten­ver­si­che­rungs­zei­ten aus der DDR

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de zur die Bewer­tung von in der DDR zurück­ge­leg­ten ren­ten­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Zei­ten von Per­so­nen, die aus der DDR vor dem 18.05.1990 in die dama­li­ge Bun­des­re­pu­blik über­ge­sie­delt sind, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Über­sied­ler aus der DDR wur­den zunächst, weil sie infol­ge ihrer Flucht den für sie zustän­di­gen Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger der

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Bestandsübersiedler - und die Bewertung ihrer DDR-Rentenzeiten

Bestands­über­sied­ler – und die Bewer­tung ihrer DDR-Ren­ten­zei­ten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die geän­der­te Bewer­tung in der DDR zurück­ge­leg­ter ren­ten­ver­si­che­rungs­recht­li­cher Zei­ten von Per­so­nen, die vor dem 18.05.1990 aus der DDR in die dama­li­ge Bun­des­re­pu­blik über­sie­del­ten, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Inhalts­über­sichtDie gesetz­li­che Rege­lungRen­ten­an­wart­schaf­ten und die Eigen­tums­ga­ran­tieRück­wir­ken­de Bewer­tungs­än­de­rungAll­ge­mei­ner Gleich­heits­grund­satz Die gesetz­li­che Rege­lung[↑] Über­sied­ler aus der DDR wur­den zunächst,

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Stasi-Rente - und ihre Überführung in die bundesdeutsche Rentenversicherung

Sta­si-Ren­te – und ihre Über­füh­rung in die bun­des­deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat in meh­re­ren bei ihm anhän­gi­gen Ver­fas­sungs­be­schwer­den bekräf­tigt, dass die nur begrenz­te Über­füh­rung von Ansprü­chen und Anwart­schaf­ten aus dem Son­der­ver­sor­gungs­sys­tem des Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit in die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung der BRD (§ 7 Abs. 1 AAÜG i.d.F. des 2. AAÜG-ÄndG) ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den ist. Dem­entspre­chend hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­ricxht die Ver­fas­sungs­be­schwer­den

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Betreuervergütung für einen DDR-Diplom-Betriebswirt

Betreu­er­ver­gü­tung für einen DDR-Diplom-Betriebs­wirt

Eine mit dem Stu­di­en­ab­schluss als "Diplom-Betriebs­­­wirt (FH)" im Jahr 1977 abge­schlos­se­ne Hoch­schul­aus­bil­dung an der Fach­schu­le für Öko­no­mie mit Stu­di­en­ab­schluss "Öko­nom" in der Fach­rich­tung "Rech­nungs­füh­rung und Sta­tis­tik" ver­mit­telt kei­ne beson­de­ren, für die Füh­rung der Betreu­ung nutz­ba­ren Kennt­nis­se und recht­fer­tigt daher nicht den gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG den höchs­ten Stun­den­satz

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Entschädigung für die Enteignung von Binnenschiffen in der ehemaligen DDR

Ent­schä­di­gung für die Ent­eig­nung von Bin­nen­schif­fen in der ehe­ma­li­gen DDR

Die Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung für Geschäfts­grund­stü­cke (§ 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Ent­schG) ist auf Schif­fe auch dann nicht anwend­bar, wenn die­se im Schiffs­re­gis­ter ein­ge­tra­gen sind oder waren. Sie ist auch im Hin­blick auf die Höchst­gren­ze der Bemes­sungs­grund­la­ge (§ 5a Abs. 4 Ent­schG) ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Die in dem Schiffs­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen Bin­nen­schif­fe, für deren

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Ruhegehaltfähigkeit von in der DDR zurückgelegten Vordienstzeiten

Ruhe­ge­halt­fä­hig­keit von in der DDR zurück­ge­leg­ten Vor­dienst­zei­ten

Der durch § 85 Abs. 12 BeamtVG ange­ord­ne­te Aus­schluss der Ruhe­ge­halt­fä­hig­keit von Vor­dienst­zei­ten, die in der DDR zurück­ge­legt wur­den, fin­det kei­ne Anwen­dung, wenn der Beam­te vor dem 22.03.2012 in den Ruhe­stand getre­ten ist. Der Bedeu­tungs­ge­halt des § 85 Abs. 1 BeamtVG ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts geklärt: Die Vor­schrift ent­hält ein

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Das falsche DDR-Grundbuch und die Ausschlussfrist für den wahren Grundstückseigentümer

Das fal­sche DDR-Grund­buch und die Aus­schluss­frist für den wah­ren Grund­stücks­ei­gen­tü­mer

Wer in den neu­en Bun­des­län­dern als Eigen­tü­mer eines Grund­stücks oder Gebäu­des im Grund­buch ein­ge­tra­gen ist, ohne dass er das Eigen­tum erlangt hat, erwirbt das Eigen­tum, wenn die Ein­tra­gung vor dem 3. Okto­ber 1990 erfolgt ist und sie bis zum Ablauf des 30. Sep­tem­ber 1998 nicht durch eine rechts­hän­gi­ge Kla­ge des

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Begrünte Innenhöfe in Ost-Berlin

Begrün­te Innen­hö­fe in Ost-Ber­lin

Der Bun­des­ge­richts­hof hat zu den Ankaufs­be­din­gun­gen Stel­lung genom­men, die für das Ankaufs­recht des Lan­des Ber­lin an begrün­ten pri­va­ten Innen­hö­fen im frü­he­ren Ost­teil von Ber­lin bestehen: Den Beklag­ten gehört ein älte­res Miet­haus mit einem Innen­hof im Bezirk Pan­kow von Ber­lin. Der Innen­hof war ursprüng­lich voll­stän­dig von dem Miet­haus der Beklag­ten und

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Stasi-IM

Sta­si-IM

Auch frü­he­re in­of­fi­zi­el­le Mit­ar­bei­ter sind ehe­ma­li­ge An­ge­hö­ri­ge des Staats­si­cher­heits­diens­tes im Sin­ne von § 20 Abs. 1 Nr. 9 StUG. Der Be­griff der Tä­tig­keit „für“ das Mi­nis­te­ri­um für Staats­si­cher­heit im Sin­ne von § 30 Abs. 1 Satz 1 BBesG setzt eine be­wuss­te und fi­na­le Un­ter­stüt­zung der Ar­beit die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on vor­aus. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt

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Übernahme von Weiterbildungskosten

Über­nah­me von Wei­ter­bil­dungs­kos­ten

Als Ver­folg­te nach dem Beruf­li­chen Reha­bi­li­tie­rungs­ge­setz aner­kann­te Per­so­nen haben Anspruch auf die Kos­ten­er­stat­tung für Wei­ter­bil­dun­gen, soweit die­se Kos­ten nicht nach dem SGB III getra­gen wer­den. Dabei muss – anders als nach dem Recht der Arbeits­för­de­rung (SGB III) – die Wei­ter­bil­dung nicht zur Abwen­dung von Arbeits­lo­sig­keit not­wen­dig sein. Es ist ver­fas­sungs­recht­lich

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Der ursprünglich nicht genehmigungsfähige Verkauf eines DDR-Grundstücks

Der ursprüng­lich nicht geneh­mi­gungs­fä­hi­ge Ver­kauf eines DDR-Grund­stücks

Ist der Ver­käu­fer eines in der DDR bele­ge­nen Grund­stücks von sei­ner Eigen­tums­ver­schaf­fungs­pflicht frei gewor­den, weil die Auf­las­sung nach der Grund­stücks­ver­kehrs­ord­nung nicht geneh­mi­gungs­fä­hig war, kann der Käu­fer die Über­eig­nung des Grund­stücks nach dem Weg­fall des Ver­sa­gungs­tat­be­stan­des auch dann nicht ver­lan­gen, wenn die­ses man­gels bekann­ter Erben des Ver­käu­fers gemäß § 10 Abs.

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Unterstützung für Opfer der DDR-Heimerziehung

Unter­stüt­zung für Opfer der DDR-Heim­erzie­hung

Opfer der DDR-Heim­er­zie­hung sol­len eine Unter­stüt­zung erhal­ten. Hier­zu soll bis zum 1. Juli 2012 ein Fonds "Heim­erzie­hung in der DDR in den Jah­ren von 1949 bis 1990" ein­ge­rich­tet werden.zum 1. Juli die­ses Jah­res. Die­ser Fonds soll – wie schon der bereits ein­ge­rich­te­te Fonds "Heim­erzie­hung West" den Betrof­fe­nen hel­fen, die Fol­gen

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Rückwirkende Friständerungen im Vermögensgesetz

Rück­wir­ken­de Fris­tän­de­run­gen im Ver­mö­gens­ge­setz

Die rück­wir­ken­de Ände­rung des Geset­zes über die Rege­lung offe­ner Ver­mö­gens­fra­gen (Ver­mö­gens­ge­setz) im Jahr 1998 ver­letzt das Recht auf Ach­tung des Eigen­tums nach Arti­kel 1 Pro­to­koll Nr. 1 EMRK. So das heu­ti­ge Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te in dem Ver­fah­ren Alt­hoff und ande­re gegen Deutsch­land. Die Beschwer­de­füh­rer sind die Erben eines Eigen­tü­mers

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Kürzung der Rente eines DDR-Staatsanwalts

Kür­zung der Ren­te eines DDR-Staats­an­walts

Es ist durch Gesetz und Ver­fas­sung gedeckt, dass auch ein Staats­an­walt der DDR-Gene­ral­­staats­­an­­wal­t­­schaft sei­ne Ren­te nicht voll aus­ge­zahlt bekommt, son­dern nur bis zur Gren­ze des­sen, was DDR-Durch­­­schnitt ist. Damit wer­den die Staats­an­wäl­te der DDR-Gene­ral­­staats­­an­­wal­t­­schaft genau­so wie die DDR-Minis­­tern behan­delt, denn man geht davon aus, dass ihnen ein Teil des Arbeits­lohns

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Förderung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

För­de­rung zur Auf­ar­bei­tung der SED-Dik­ta­tur

Der Frei­staat Sach­sen för­dert künf­tig die Ver­eins­tä­tig­keit von Ver­bän­den der Opfer der SED-Dik­­ta­­tur und der sowje­ti­schen Besat­zungs­macht mit jähr­lich ins­ge­samt 100.000 €. Die Säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung hat jetzt eine ent­spre­chen­de, bereits im Vor­feld mit den Opfer­ver­bän­den abge­stimm­te För­der­richt­li­nie gebil­ligt. Danach kön­nen SED-Opfer­bän­­de, die ihre Ver­eins­tä­tig­keit auf dem Gebiet des Frei­staa­tes Sach­sen ent­fal­ten,

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Keine Entschädigungsrente für Markus Wolf

Kei­ne Ent­schä­di­gungs­ren­te für Mar­kus Wolf

Nach § 1 Ent­schä­di­gungs­ren­ten­ge­setz wer­den die Ehren­pen­sio­nen auf­grund der DDR-„Anordnung über Ehren­pen­sio­nen für Kämp­fer gegen den Faschis­mus und für Ver­folg­te des Faschis­mus“ vom 20. Sep­tem­ber 1976 als Ent­schä­di­gungs­ren­ten wei­ter­ge­zahlt. Gemäß § 5 Abs. 1 Ent­schä­di­gungs­ren­ten­ge­setz sind Ent­schä­di­gungs­ren­ten unter ande­rem dann abzu­er­ken­nen, wenn der Berech­tig­te gegen die Grund­sät­ze der Mensch­lich­keit oder der Rechts­staat­lich­keit ver­sto­ßen

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IM Bürgermeister

IM Bür­ger­meis­ter

Auch ein ehe­ma­li­ger Inof­fi­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter (IM) des Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit der DDR kann inzwi­schen in Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern zum Bür­ger­meis­ter gewählt wer­den. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin die beklag­te Stadt­ver­tre­tung der Stadt Schön­berg ver­pflich­tet, die Wahl des Klä­gers, Herrn Micha­el Hein­ze, zum ehren­amt­li­chen Bür­ger­meis­ter der Stadt Schön­berg bei den Kom­mu­nal­wah­len am

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Kleinere Nummernschilder für alte DDR-Roller

Klei­ne­re Num­mern­schil­der für alte DDR-Rol­ler

Kraft­rä­der, die noch vor der Wie­der­ver­ei­ni­gung in der DDR zuge­las­sen waren, dür­fen unter bestimm­ten Umstän­den mit klei­ne­ren Kenn­zei­chen geführt wer­den. Der Klä­ger des jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Rechts­streits ist Hal­ter eines 1960 gebau­ten DDR-Kraft­ra­­des. Er bean­trag­te bei der zustän­di­gen Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de die Ertei­lung eines Kenn­zei­chens der maxi­ma­len Grö­ße von 255

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