Grund­dienst­bar­kei­ten – und die Grund­buch­be­rei­ni­gung in den neu­en Bun­des­län­dern

§ 9a Abs. 1 Satz 1 GBBerG ist nach sei­nem Sinn und Zweck ein­schrän­kend aus­zu­le­gen. Die Norm erfasst nur Anla­gen, die dem aus der Dienst­bar­keit Berech­tig­ten am 3.10.1990 förm­lich oder fak­tisch als Eigen­tum zuge­wie­sen und jeden­falls der Sache nach Schein­be­stand­tei­le des Grund­stücks waren, auf dem sie ste­hen. Der Gesetz­ge­ber hat ledig­lich eine

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Visums­ver­wei­ge­rung wegen West­kon­tak­ten – als berufs­be­zo­ge­ne Benach­tei­li­gung

Sys­tem­im­ma­nen­te Ein­bu­ßen an Frei­heit und Eigen­tum, die jeden Rechts­un­ter­wor­fe­nen der DDR mehr oder weni­ger gleich tra­fen, sind grund­sätz­lich nicht reha­bi­li­tie­rungs­fä­hig. Zu sol­chen Nach­tei­len gehö­ren auch jene Nach­tei­le, die DDR-Bür­gern aus den all­ge­mein­kun­di­gen Beschrän­kun­gen der Rei­se­frei­heit und der fak­ti­schen Unmög­lich­keit zur Aus­rei­se aus der DDR erwuch­sen . West­kon­tak­te führ­ten bekann­ter­ma­ßen teils

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Der frü­he­re FDGB – als Trä­ger der Sozi­al­ver­si­che­rung in der DDR

Die FDGB-Ver­­­wal­­tung der Sozi­al­ver­si­che­rung war als eine Behör­de im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 Ber­Re­haG i.V.m. § 1 Abs. 1 Satz 1 VwRe­haG anzu­se­hen, die hoheit­li­che Maß­nah­men aus­üben konn­te. Der Freie Deut­sche Gewerk­schafts­bund (FDGB) ist als Trä­ger der Sozi­al­ver­si­che­rung in der DDR als "deut­sche behörd­li­che Stel­le" im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Satz 1 VwRe­haG

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Aus­keh­rungs­an­sprü­che nach dem InVorG – und ihre Ver­zin­sung

Der nach § 16 InVorG an den Berech­tig­ten im Sin­ne von § 2 VermG aus­zu­keh­ren­de Erlös bzw. Ver­kehrs­wert ist von dem Zeit­punkt der Ver­wen­dung des Erlö­ses an zu ver­zin­sen. Der Bun­des­ge­richts­hof hat die­se Fra­ge der Sache nach bereits im Sin­ne des Kam­mer­ge­richts und anders als das Ober­lan­des­ge­richt Dres­den ent­schie­den . Die­se

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Über­bau in der DDR – und Sachen­rechts­be­rei­ni­gung

Wur­de im Bei­tritts­ge­biet vor dem 3.10.1990 über die Gren­ze gebaut, folgt dar­aus allein kein Anspruch auf Ankauf der über­bau­ten Flä­chen zu den Bedin­gun­gen des Sachen­rechts­be­rei­ni­gungs­ge­set­zes. Nach § 61 Abs. 1 SachenRBerG kann der Nut­zer vom Grund­stücks­ei­gen­tü­mer die Annah­me eines Ange­bots für einen Grund­stücks­kauf­ver­trag ver­lan­gen, wenn der Inhalt des Ange­bots den Bestim­mun­gen

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Über­bau und Sachen­rechts­be­rei­ni­gung – der War­ne­mün­der Veran­den­streit

Für einen Über­bau besteht kein Ankaufs­recht nach dem Sachen­rechts­be­rei­ni­gungs­ge­setz, auch wenn der Über­bau sei­ner­zeit auf einem volks­ei­ge­nen Grund­stück erfolg­te. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltAnkaufs­be­rech­ti­gung nach dem Sachen­rechts­be­rei­ni­gungs­ge­setz?Der Anbau als zu dul­den­der Über­bau? Der Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] Die Klä­ger kauf­ten Anfang 1968 von einer Bür­ge­rin deren Wohn­grund­stück in der Innen­stadt von Ros­­tock-War­­ne­­mün­­de. Das Grund­stück war sei­ner­zeit

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Sachen­rechts­be­rei­ni­gung bei ost­deut­schen Ver­kehrs­flä­chen

Das Besitz­recht nach § 9 Abs. 1 Satz 4 Halb­satz 1 Verk­FlBerG erlischt, wenn der öffent­li­che Nut­zer sei­ne Rech­te nicht bis zum 30.06.2007 aus­ge­übt hat und der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer eine Berei­ni­gung der Rechts­ver­hält­nis­se im Sin­ne von § 3 Verk­FlBerG ablehnt. Das Ver­kehrs­flä­chen­be­rei­ni­gungs­ge­setz fin­det nach des­sen § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 in Ver­bin­dung mit § 2 Abs. 2 Nr. 5 Anwen­dung,

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Sachen­rechts­be­rei­ni­gung – und die bau­li­chen Inves­ti­tio­nen des Ver­fü­gungs­be­rech­tig­ten

Bau­li­che Inves­ti­tio­nen des Ver­fü­gungs­be­rech­tig­ten zur Wohn­raum­mo­der­ni­sie­rung im Sin­ne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buch­sta­be c InVorG sind – auch wenn sie anläss­lich gebo­te­ner Instand­set­zun­gen erfolg­ten – kei­ne zur Erhal­tung und Bewirt­schaf­tung des Ver­mö­gens­ge­gen­stands erfor­der­li­chen Maß­nah­men im Sin­ne des § 3 Abs. 3 Satz 2 Buch­sta­be b VermG. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist der Berech­tig­te

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Sachen­rechts­be­rei­ni­gung – und die Her­aus­ga­be der Mie­ten von 1990 bis 1994

Macht der Ver­fü­gungs­be­rech­tig­te den Anspruch nach § 3 Abs. 3 Satz 4 VermG gegen den Berech­tig­ten gel­tend, muss er sich auch die Mie­ten aus der Zeit vom 03.10.1990 bis zum 30.06.1994 anrech­nen las­sen. Der Ver­fü­gungs­be­rech­tig­te kann gegen­über dem Anspruch des Berech­tig­ten auf Her­aus­ga­be der Mie­ten nicht mit pau­scha­lier­ten Ver­wal­tungs­kos­ten (§ 26 Abs. 2 II.

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DDR-Immo­bi­li­en – und der Über­gang grund­stücks­be­zo­ge­ner Ver­bind­lich­kei­ten auf die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben

Mit dem Eigen­tum an den Grund­stü­cken des Bun­des nach § 2 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 BImAG sind die grund­stücks­be­zo­ge­nen Ver­bind­lich­kei­ten auf die Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben über­ge­gan­gen. Nach § 2 Abs. 2 Satz 1 BImAG ist der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben mit Wir­kung vom 01.01.2005 das Eigen­tum "an sämt­li­chen Grund­stü­cken, … wel­che zum Geschäfts­be­reich des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums

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Ver­mö­gens­recht­li­che Resti­tu­ti­on eines grund­ei­ge­nen Kies­ab­bau­rechts

Nut­zungs­rech­te eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers an grund­ei­ge­nen Boden­schät­zen kön­nen nicht Gegen­stand von der Grund­stücks­re­sti­tu­ti­on getrenn­ter ver­mö­gens­recht­li­cher Rück­über­tra­gungs­an­sprü­che sein. Das hat jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig im Fall eines ehe­ma­li­gen meck­len­bur­gi­schen land­wirt­schaft­li­chen Gutes ent­schie­den. Des­sen Eigen­tü­mer, ein jüdi­scher Land­wirt, hat­te sein Gut, auf dem sich auch eine Kies­gru­be befand, 1934 zur Vor­be­rei­tung sei­ner

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Der nota­ri­el­le Ver­mitt­lungs­vor­schlag in der Sachen­rechts­be­rei­ni­gung

Die Fest­stel­lungs­wir­kung nach § 106 Abs. 2 SachenRBerG erfasst auch die in dem nota­ri­el­len Ver­mitt­lungs­vor­schlag ent­hal­te­nen und durch das Gericht fest­ge­stell­ten ding­li­chen Erklä­run­gen. Die Ein­tra­gung des bewil­lig­ten Erb­bau­rechts in das Grund­buch des Erb­bau­grund­stücks und die Anle­gung des Erb­bau­grund­buchs set­zen nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Erb­bau­RG, § 873 BGB die ding­li­che Eini­gung

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DDR-Heim­un­ter­brin­gung wegen Gefahr der Repu­blik­flucht – und die straf­recht­li­che Reha­bi­li­tie­rung

Die Ver­ur­tei­lung wegen unge­setz­li­chen Grenz­über­tritts gemäß § 213 StGB/​DDR führt gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1e StrRe­haG zwin­gend zur straf­recht­li­chen Reha­bi­li­tie­rung. Soweit die Unter­brin­gung des Betrof­fe­nen in dem Jugend­werk­hof mög­li­cher­wei­se auch auf fami­liä­ren Schwie­rig­kei­ten und Pro­ble­men der Eltern mit sei­ner Erzie­hung beruh­te, steht dies einer Reha­bi­li­tie­rung nicht ent­ge­gen. Im Übri­gen bele­gen

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Unter­brin­gung im DDR-Kin­der­heim als poli­ti­sche Ver­fol­gung

Die Anord­nung der Unter­brin­gung eines Betrof­fe­nen in einem Heim für Kin­der oder Jugend­li­che hat nicht allein des­halb im Sin­ne des § 2 Abs. 1 Satz 2 StrRe­haG der poli­ti­schen Ver­fol­gung gedient, weil sie aus Anlass des Umstan­des erfolg­te, dass die Eltern des Betrof­fe­nen infol­ge ihrer Inhaf­tie­rung als Opfer poli­ti­scher Ver­fol­gung an der Aus­übung

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Das in der SBZ ent­eig­ne­te Pres­se­un­ter­neh­men – und sei­ne NS-Ver­gan­gen­heit

Die Erben von Mit­ge­sell­schaf­tern eines Unter­neh­mens, das dem natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Sys­tem erheb­li­chen Vor­schub geleis­tet hat, haben kei­nen Anspruch auf Aus­gleichs­leis­tun­gen nach dem Aus­gleichs­leis­tungs­ge­setz. Dem steht hier nicht ent­ge­gen, dass ihre Rechts­vor­gän­ger in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus einer Ver­fol­gungs­maß­nah­me aus­ge­setzt waren. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­ten die Erben ehe­ma­li­ger

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Öffent­li­che Abwas­ser­an­la­gen in den neu­en Bun­des­län­dern

Der Sta­tus von Lei­tun­gen als Teil der öffent­li­chen Abwas­ser­be­sei­ti­gungs­an­la­ge, der sich nach dem ehe­ma­li­gen Recht der DDR ergab, ist nicht auto­ma­tisch durch In Kraft Tre­ten des BGB oder des Sat­zungs­rechts eines Abwas­ser­ver­ban­des, auf den die Abwas­ser­be­sei­ti­gung über­tra­gen wur­de, ent­fal­len. Unbe­scha­det des wei­ten Orga­ni­sa­ti­ons­er­mes­sens eines Abwas­ser­be­sei­ti­gungs­trä­gers setzt die Ent­wid­mung einer Lei­tung

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Gut Dol­gen­brodt – und die Resti­tu­ti­ons­an­sprü­che der jüdi­schen Alt­ei­gen­tü­mer

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat aktu­ell ent­schie­den, dass der Alt­ei­gen­tü­mer des Gutes Dol­gen­brodt von der Gemein­de Hei­de­see die Rück­ga­be von vier gemeind­li­chen, frü­her zum Gut gehö­ren­den Grund­stü­cken ver­lan­gen kann. Der Alt­ei­gen­tü­mer wur­de wäh­rend der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft als "jüdi­scher Misch­ling ers­ten Gra­des" zur Zwangs­ar­beit ein­ge­zo­gen. Er konn­te zwar aus dem Arbeits­la­ger

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Abwas­ser-Anschluss­bei­trä­ge für Alt­an­schlie­ßer in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat in meh­re­ren Revi­si­ons­ver­fah­ren bestä­tigt, dass Grund­stücks­ei­gen­tü­mer in Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern bis zum 31.12 2008 auch dann zu Anschluss­bei­trä­gen für die Abwas­ser­ent­sor­gung her­an­ge­zo­gen wer­den konn­ten, wenn ihre Grund­stü­cke schon zu DDR-Zei­­ten an die Kana­li­sa­ti­on ange­schlos­sen waren. Die Klä­ger sind Eigen­tü­mer bebau­ter Grund­stü­cke, die bereits vor der Wie­der­ver­ei­ni­gung über

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Erschlie­ßungs­dienst­bar­keit in der Sachen­rechts­be­rei­ni­gung

Der Anspruch auf Bestel­lung einer Erschlie­ßungs­dienst­bar­keit ist gemäß § 116 Abs. 1 Nr. 3 SachenRBerG wegen eines Mit­be­nut­zungs­rechts (§§ 321, 322 ZGB) nur aus­ge­schlos­sen, wenn das Recht – unbe­scha­det eines etwai­gen spä­te­ren Erlö­schens auf Grund von § 8 GBBerG – nach dem Wirk­sam­wer­den des Bei­tritts gemäß Art. 233 § 5 EGBGB fort­be­stand. Für eine

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Sozia­le Aus­gleichs­leis­tun­gen nach dem StrRe­haG – und die Betreu­er­ver­gü­tung

Der Ein­satz eines aus sozia­len Aus­gleichs­leis­tun­gen nach den §§ 16 ff. StrRe­haG ange­spar­ten Ver­mö­gens für die Ver­gü­tung des Berufs­be­treu­ers stellt für den Betreu­ten eine Här­te i.S.v. § 90 Abs. 3 Satz 1 SGB XII dar. Dies gilt auch für die damit erwirt­schaf­te­ten Zin­sen. Ver­gü­tungs­schuld­ner des Berufs­be­treu­ers ist bei Mit­tel­lo­sig­keit des Betreu­ten die

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Betreu­er­ver­gü­tung – und die StrRe­haG-Ent­schä­di­gung

Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen, die ein Betreu­ter nach den §§ 16 ff. StrRe­haG erhält, stel­len kein ver­wert­ba­res Ver­mö­gen dar. Ver­gü­tungs­schuld­ner des Berufs­be­treu­ers ist bei Mit­tel­lo­sig­keit des Betreu­ten die Staats­kas­se (§§ 1908 i Abs. 1 Satz 1, 1836 Abs. 1 Satz 3 BGB i.V.m. § 1 Abs. 2 Satz 2 VBVG) und bei vor­han­de­nem ver­wert­ba­ren Ver­mö­gen der Betreu­te (§§ 1908 i Abs.

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Ver­kehrs­wert ehe­ma­li­ger volks­ei­ge­ner Betrie­be

Die Pri­va­ti­sie­rungs­stel­le hat bei der Ermitt­lung des Ver­kehrs­werts nach § 3 Abs. 7 Satz 1 Aus­glLeistG, § 9 Abs. 1, § 5 FlEr­wV kein Ermes­sen. Das Ergeb­nis ihrer Ermitt­lung ist auch nicht wie ein Schieds­gut­ach­ten einer gericht­li­chen Über­prü­fung ent­zo­gen. Ein Leis­tungs­be­stim­mungs­recht setzt nach § 315 Abs. 1 und 3 BGB vor­aus, dass einer der Ver­trags­schlie­ßen­den die Leis­tung

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Kauf­preis­an­pas­sung bei ehe­mals volks­ei­ge­nen Betrie­ben – und die Ver­jäh­rung

Der ver­trag­li­che Anspruch des Käu­fers auf Rück­zah­lung des über den Wert­an­satz nach § 3 Abs. 7 Satz 1 Aus­glLeistG hin­aus­ge­hen­den Teils des ver­ein­bar­ten Kauf­prei­ses ver­jährt nach § 196 BGB in einer Frist von zehn Jah­ren. Die Pri­va­ti­sie­rungs­stel­le hat bei der Ermitt­lung des Ver­kehrs­werts nach § 3 Abs. 7 Satz 1 Aus­glLeistG, § 9 Abs. 1, § 5 FlEr­wV

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Effek­ti­ver Rechts­schutz im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren

Das Gebot des effek­ti­ven Rechts­schut­zes ver­langt das Aus­schöp­fung sämt­li­cher erfolg­ver­spre­chen­der Erkennt­nis­quel­len im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren. Das Rechts­staats­prin­zip ent­hält das Gebot, wirk­sa­men Rechts­schutz zu gewäh­ren, der grund­sätz­lich zu einer umfas­sen­den tat­säch­li­chen und recht­li­chen Prü­fung des Ver­fah­rens­ge­gen­stan­des füh­ren muss. Art. 2 Abs. 1 GG ver­leiht dem Ein­zel­nen ein Recht auf effek­ti­ven Rechts­schutz. Die­ses Recht ist ver­letzt,

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Effek­ti­ver Rechts­schutz und Will­kür­ver­bot im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren

Das Gebot des effek­ti­ven Rechts­schut­zes ver­langt die Aus­schöp­fung sämt­li­cher erfolg­ver­spre­chen­der Erkennt­nis­quel­len im Reha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt – – eine Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Naum­burg auf­ge­ho­ben, mit der das OLG Naum­burg einen Antrag des Beschwer­de­füh­rers auf Reha­bi­li­tie­rung wegen sei­ner Unter­brin­gung in Kin­der­hei­men der ehe­ma­li­gen DDR abge­lehnt hat­te. Nach

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