Abwägungskontrolle bei deichrechtlicher Planfeststellung - der "Deichkrieg von Bullenhausen"

Abwä­gungs­kon­trol­le bei deich­recht­li­cher Plan­fest­stel­lung – der „Deich­krieg von Bullenhausen“

Klagt ein mit­tel­bar betrof­fe­ner Grund­stücks­ei­gen­tü­mer gegen einen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zum Bau einer Deich­mau­er, kann er im Rah­men der gericht­li­chen Abwä­gungs­kon­trol­le nicht mit Erfolg gel­tend machen, nur ein an ande­rer Stel­le zu errich­ten­der Erd­deich wer­de Schutz­pflich­ten gegen­über Drit­ten gerecht und sei dane­ben kos­ten­güns­ti­ger. Bei dem unter dem Gesichts­punkt des sub­jek­ti­ven Rechts­schut­zes eingeschränkten

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Deichbau an der Ems

Deich­bau an der Ems

Die Anord­nung zum Erlass einer Deich­­bau-Bei­­trags­­­sa­t­­zung in Gre­ven ist rechts­wid­rig, urteil­te ges­tern das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter und gab damit der Stadt Gre­ven in einem Eil­ver­fah­ren gegen den Land­rat des Krei­ses Stein­furt Recht. Als Kom­mu­nal­auf­sichts­be­hör­de hat­te der Land­rat des Krei­ses Stein­furt der Stadt Gre­ven im Hin­blick auf deren

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