Tatsachenwürdigung und die allgemeinen Denkgesetze - vor dem Bundesfinanzhof

Tat­sa­chen­wür­di­gung und die all­ge­mei­nen Denk­ge­set­ze – vor dem Bun­des­fi­nanz­hof

Hat das Finanz­ge­richt sämt­li­che Tat­sa­chen fest­ge­stellt und spre­chen die Fest­stel­lun­gen nach den Denk­ge­set­zen und den all­ge­mei­nen Erfah­rungs­sät­zen für eine bestimm­te Schluss­fol­ge­rung, kann der Bun­des­fi­nanz­hof die Tat­sa­chen aus­nahms­wei­se selbst wür­di­gen. Zwar ist der Bun­des­fi­nanz­hof grund­sätz­lich dar­an gehin­dert, die fest­ge­stell­ten Tat­sa­chen selbst zu wür­di­gen. Eine Aus­nah­me gilt jedoch dann, wenn das Finanz­ge­richt

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Das Verwaltungsgericht - und der Überzeugungsgrundsatz

Das Ver­wal­tungs­ge­richt – und der Über­zeu­gungs­grund­satz

Nach dem Über­zeu­gungs­grund­satz des § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO ist es Sache des Tat­sa­chen­ge­richts, sich im Wege der frei­en Beweis­wür­di­gung eine Über­zeu­gung von dem ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Sach­ver­halt zu bil­den. Die Frei­heit, die der Über­zeu­gungs­grund­satz dem Tat­sa­chen­ge­richt zuge­steht, bezieht sich auf die Bewer­tung der für die Fest­stel­lung des Sach­ver­halts maß­ge­ben­den Umstän­de. Die

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