Wie wird man Detek­tiv und was sind die Auf­ga­ben­ge­bie­te von moder­nen Detek­tei­en?

Als Aus­bil­dungs­be­ruf gibt es den Detek­tiv in Deutsch­land nicht, die Berufs­be­zeich­nung ist nicht geschützt. Das heißt, jeder mit einer ent­spre­chen­den Nei­gung und Eig­nung kann Pri­vat­de­tek­tiv wer­den. Wer als Berufs­er­mitt­ler arbei­ten möch­te, soll­te gewillt sein, auch zu unge­wöhn­li­chen Zei­ten zu arbei­ten: Nachts oder am Wochen­en­de sind Detek­ti­ve eben­so aktiv am Ermit­teln

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Pri­vat­de­tek­ti­ve – was machen die­se wirk­lich?

Wer kennt sie nicht, all die­se span­nen­den Fern­seh­se­ri­en, in denen der Held ein Pri­vat­de­tek­tiv ist, der stän­dig auf­re­gen­de Fäl­le lösen muss, dabei rasan­te Ver­fol­gungs­jag­den erlebt und am Ende der Poli­zei eine Nasen­län­ge vor­aus ist? Tat­säch­lich jedoch sind die­se Fil­me und Seri­en im Fern­se­hen und auf den ver­schie­de­nen Strea­ming­diens­ten rei­ne Fik­ti­on

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Begrün­de­ter Ver­dacht – dür­fen Arbeit­ge­ber einen Detek­tiv ein­set­zen?

Sofern in einem Unter­neh­men der Ver­dacht einer Straf­tat oder einer arbeits­recht­li­chen Ver­feh­lung durch einen oder meh­re­re Mit­ar­bei­ter besteht, hat ein Arbeit­ge­ber das Recht, Pri­vat­de­tek­ti­ve ein­zu­schal­ten. Dazu müs­sen jedoch kon­kre­te Ver­dachts­mo­men­ten vor­lie­gen, deren Schwe­re eine Beschat­tung recht­fer­ti­gen. Außer­dem darf der Arbeit­ge­ber sei­nem Ver­dacht nur in Maßen nach­ge­hen, ohne dabei die Pri­vat­sphä­re

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Außer­or­dent­li­che Kün­di­gung – auf­grund der Über­wa­chung durch einen Detek­tiv

Eine vom Arbeit­ge­ber ver­an­lass­te ver­deck­te Über­wa­chungs­maß­nah­me zur Auf­de­ckung eines auf Tat­sa­chen gegrün­de­ten kon­kre­ten Ver­dachts einer schwer­wie­gen­den Pflicht­ver­let­zung des Arbeit­neh­mers kann nach § 32 Abs. 1 Satz 1 BDSG zuläs­sig sein. Nach § 626 Abs. 1 BGB kann das Arbeits­ver­hält­nis aus wich­ti­gem Grund ohne Ein­hal­tung einer Kün­di­gungs­frist gekün­digt wer­den, wenn Tat­sa­chen vor­lie­gen, auf­grund derer

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Rechts­an­wäl­te und Detek­ti­ve – ein gutes Team

Bei der Arbeit von Rechts­an­wäl­ten im Straf- und Zivil­recht, sind meh­re­re Fak­to­ren wich­tig für den Erfolg. Möch­te der Anwalt sei­nen Man­dan­ten vor Gericht ver­tei­di­gen oder eine Kla­ge anstre­ben, sind meist rechts­kräf­ti­ge Bewei­se not­wen­dig. Wenn weder Anwalt noch Man­dant und Behör­den in der Lage sind, die­se Bewei­se zu beschaf­fen, kann ein

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Obser­va­ti­on durch einen Detek­tiv – und die heim­li­chen Video­auf­nah­men

Eine Arbeit­ge­be­rin ver­letzt durch die von ihr in Auf­trag gege­be­ne Über­wa­chung einer krank­ge­schrie­be­nen Arbeit­neh­me­rin mit Video­auf­zeich­nun­gen rechts­wid­rig das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht der Arbeit­neh­me­rin. In einem sol­chen Fall steht der Arbeit­neh­me­rin ein Anspruch auf Geld­ent­schä­di­gung wegen einer schwe­ren Per­sön­lich­keits­rechts­ver­let­zung zu. Das durch Art. 2 Abs. 1 iVm. Art. 1 Abs. 1 GG und Art. 8 Abs.

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Die Detek­tiv­über­wa­chung eines Betriebs­rats­mit­glieds

Der vom Arbeit­ge­ber beschlos­se­ne Ein­satz Pri­vat­de­tek­ti­ven zur Über­wa­chung von Arbeit­neh­mern bei der Erfül­lung ihrer Arbeits­pflicht unter­liegt nicht der Mit­be­stim­mung des Betriebs­rats nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG, weil die Über­wa­chung der Arbeit­neh­mer, gleich­gül­tig ob durch Detek­ti­ve oder durch Vor­ge­setz­te, kei­nen Bezug zum Ord­nungs­ver­hal­ten der Arbeit­neh­mer hat, son­dern aus­schließ­lich ihr Arbeits­ver­hal­ten

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Detek­ti­vi­sche Über­wa­chung arbeits­un­fä­hi­ger Arbeit­neh­mer

Ein Arbeit­ge­ber, der wegen des Ver­dachts einer vor­ge­täusch­ten Arbeits­un­fä­hig­keit einem Detek­tiv die Über­wa­chung eines Arbeit­neh­mers über­trägt, han­delt rechts­wid­rig, wenn sein Ver­dacht nicht auf kon­kre­ten Tat­sa­chen beruht. Für dabei heim­lich her­ge­stell­te Abbil­dun­gen gilt das­sel­be. Eine sol­che rechts­wid­ri­ge Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts kann einen Schmer­zens­geld­an­spruch begrün­den. In dem jetzt vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen

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GPS-Über­wa­chung frem­der Fahr­zeug

Die Über­wa­chung von Per­so­nen durch einen am Fahr­zeug ange­brach­ten GPS-Emp­­fän­ger stellt grund­sätz­lich einen Ver­stoß gegen die Straf­vor­schrif­ten des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes dar. Das Land­ge­richt Mann­heim hat den Betrei­ber einer Detek­tei sowie einen sei­ner Mit­ar­bei­ter wegen gemein­schaft­li­chen vor­sätz­li­chen unbe­fug­ten Erhe­bens von Daten gegen Ent­gelt in meh­re­ren Fäl­len zu Gesamt­frei­heits­stra­fen unter­schied­li­cher Höhe ver­ur­teilt, deren

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Detek­tiv­kos­ten bei der Wett­be­wer­ber-Behin­de­rung

Ein Unter­neh­mer, der sei­nen Kon­kur­ren­ten durch "Umpla­ka­tie­ren" behin­dert, muss die­sem Wett­be­wer­ber die Detek­tiv­kos­ten erset­zen, die dem Mit­be­wer­ber zur Täter­fest­stel­lung ent­stan­den sind. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Rechts­streit strit­ten sich zwei u.a. im Rhein-Neckar-Raum täti­ge Pla­ka­tie­rungs­un­ter­neh­men. Der Klä­ger ver­däch­tig­te den Beklag­ten, sys­te­ma­tisch Pla­ka­te abzu­hän­gen und zu beschä­di­gen, die der

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Detek­tiv gegen Ver­si­che­rungs­be­trug

Der Ver­dacht eines Ver­si­che­rungs­be­tru­ges recht­fer­tigt die Ein­schal­tung einer Detek­tei durch die Ver­si­che­rung. Bestä­tigt sich durch die Ermitt­lun­gen des Detek­tivs der Ver­dacht, muss der betrü­ge­ri­sche Ver­si­che­rungs­neh­mer der Ver­si­che­rung die Kos­ten des Detek­tiv­ein­sat­zes erset­zen. In einem vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechts­streit betrieb die Beklag­te ein Rei­se­bü­ro. Sie war berech­tigt im Rah­men ihres

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Detek­tiv­ein­satz in der Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung

Darf ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men sei­ne Ver­si­cher­ten immer von einem Detek­tiv über­prü­fen las­sen, wenn die­se eine Leis­tung aus der (Krankentagegeld-)Versicherung ver­lan­gen? Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs gibt es hier Gren­zen: Ein Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung zwei­felt an der Arbeits­un­fä­hig­keit ihrer Ver­si­che­rungs­neh­me­rin, einer Han­dels­ver­tre­te­rin für Wer­be­mit­tel. Sie stellt die Zah­lun­gen der Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen ein. Als die

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Der Straf­ver­tei­di­ger auf der Ankla­ge­bank

In einem Straf­ver­fah­ren gegen einen Straf­ver­tei­di­ger ste­hen nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs weder § 97 Abs. 1 Nr. 1 StPO noch § 148 Abs. 1 StPO der Beschlag­nah­me und Ver­wer­tung von Schrei­ben des beschul­dig­ten Ver­tei­di­gers an sei­nen Man­dan­ten ent­ge­gen. Ein Man­dats­ver­hält­nis begrün­det kei­ne Straf­frei­heit für per­sön­li­che Schmä­hun­gen Drit­ter, die ein Straf­ver­tei­di­ger gegen­über sei­nem Man­dan­ten

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Pri­vat­de­tek­tiv ohne Waf­fen­schein

Ein Pri­vat­de­tek­tiv hat kei­nen gene­rel­len Anspruch auf Ertei­lung eines Waf­fen­schei­nes, mein­te das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart und wies die Kla­ge eines Pri­vat­de­tek­tivs gegen die Lan­des­haupt­stadt Stutt­gart auf Ertei­lung eines Waf­fen­schei­nes ab. Der Klä­ger des jetzt vom VG Stutt­gart ent­schie­de­nen Fal­les ist seit 1974 als selbst­stän­di­ger Pri­vat­de­tek­tiv tätig. Im Okto­ber 1976 wur­de ihm

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Ex-Ehe­frau als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

In einem aktu­el­len Urteil muss­te das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz zu der Fra­ge Stel­lung neh­men, ob Auf­wen­dun­gen für einen Rechts­an­walt und für die Ein­schal­tung eines Detek­tivs im Zusam­men­hang mit einem ange­streb­ten, Unter­halts­zah­lun­gen betref­fen­den Pro­zess bei den außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen berück­sich­tigt wer­den kön­nen.

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