Dif­fe­renz­kin­der­geld – bei einem aus­schließ­lich durch den Wohn­ort aus­ge­lös­tem Kin­der­geld­an­spruch

Ist ein ande­rer Mit­glied­staat nach Art. 68 Abs. 1 Buchst. a der VO Nr. 883/​2004 auf­grund einer von einem Eltern­teil dort aus­ge­üb­ten Erwerbs­tä­tig­keit vor­ran­gig zur Erbrin­gung von Fami­li­en­leis­tun­gen ver­pflich­tet, muss Deutsch­land nach Art. 68 Abs. 2 Satz 3 der VO Nr. 883/​2004 kei­nen Unter­schieds­be­trag gewäh­ren, wenn der Anspruch­stel­ler in Deutsch­land zwar einen Wohn­sitz hat

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Dif­fe­renz­kin­der­geld – und die kind­be­zo­ge­ne Berech­nung

Aus der gegen­über § 65 EStG vor­ran­gi­gen Kon­kur­renz­re­gel des Art. 68 VO Nr. 883/​2004 ergibt sich, dass die (hier:) bel­gi­schen Fami­li­en­leis­tun­gen, die auf der Beschäf­ti­gung eines Eltern­teils beru­hen, vor­ran­gig sind und nur inso­weit zur Aus­set­zung des bestehen­den inlän­di­schen Kin­der­geld­an­spruchs füh­ren, wie bei höhe­ren Kin­der­geld­leis­tun­gen Deutsch­lands ergän­zend ein Anspruch auf Dif­fe­renz­kin­der­geld

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Dif­fe­renz­kin­der­geld – und die kind­be­zo­ge­ne statt fami­li­en­be­zo­ge­ne Betrach­tungs­wei­se

Die Berech­nung des Dif­fe­renz­kin­der­gel­des hat nach dem EStG kind­be­zo­gen zu erfol­gen. Eine Kür­zung des Dif­fe­renz­kin­der­gel­des bei ein­zel­nen Kin­dern durch Ver­rech­nung eines über­stei­gen­den Betra­ges bei ande­ren Kin­dern ist man­gels gesetz­li­cher Grund­la­ge aus­ge­schlos­sen. Art. 68 der VO Nr. 883/​2004 ent­hält im Hin­blick auf eine Berech­nungs­me­tho­de, bei der die Beträ­ge der Fami­li­en­leis­tun­gen eines

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In Polen leben­de Kin­der – und der Kin­der­geld­an­spruch eines Selb­stän­di­gen

Bei einen grenz­über­schrei­ten­den Sach­ver­halt mit Bezug zum EU-Aus­­­land rich­tet sich die Gewäh­rung von Kin­der­geld für die in Polen leben­den Kin­der in den strei­ti­gen Zeit­räu­men nicht nur nach §§ 62 ff. EStG, son­dern auch nach der VO Nr. 1408/​71. Der per­sön­li­che Anwen­dungs­be­reich die­ser Ver­ord­nung ist eröff­net, wenn der Vater in der

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Dif­fe­renz­kin­der­geld – und die pol­ni­sche Zula­ge für Allein­er­zie­hen­de

Eine in Polen neben der Fami­li­en­bei­hil­fe gewähr­te Zula­ge für Allein­er­zie­hen­de ist im Rah­men der Gewäh­rung von (Differenz-)Kindergeld anzu­rech­nen. Nach § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG wird Kin­der­geld nicht für ein Kind gezahlt, für das im Aus­land Leis­tun­gen zu zah­len sind oder bei ent­spre­chen­der Antrag­stel­lung zu zah­len wären, die dem Kin­der­geld

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Dif­fe­renz­kin­der­geld für einen Selb­stän­di­gen

Unter­liegt der Selb­stän­di­ge dem per­sön­li­chen Anwen­dungs­be­reich der VO (EWG) Nr. 1408/​71, steht ihm ein Anspruch auf Dif­fe­renz­kin­der­geld auch dann zu, wenn Deutsch­land nach Art. 13 ff. der VO (EWG) Nr. 1408/​71 der für die Gewäh­rung der Fami­li­en­leis­tun­gen zustän­di­ge EU-Mit­­­glie­d­­staat und die Kon­kur­renz zu den im EU-Aus­­­land (hier: Polen) gewähr­ten Fami­li­en­leis­tun­gen

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Kin­der­geld für einen aus Polen nach Deutsch­land ent­sand­ten Sai­son­ar­beit­neh­mer

Pol­ni­sche Sai­son­ar­bei­ter kön­nen – trotz der allei­ni­gen Rechts­zu­stän­dig­keit Polens – in Deutsch­land einen Kin­der­geld­an­spruch haben. Hin­sicht­lich des Kin­der­geld­an­spruchs für einen aus Polen nach Deutsch­land ent­sand­ten Sai­son­ar­beit­neh­mer ist der per­sön­li­che und sach­li­che Anwen­dungs­be­reich der VO Nr. 1408/​71 eröff­net. Kol­li­si­ons­recht­lich ist nach Art. 14 Nr. 1 Buchst. a, Art. 73 der VO Nr.

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Kin­der­geld­an­spruch bei deut­schem Zweit­wohn­sitz

Ein deut­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger, der mit sei­ner Fami­lie den Lebens­mit­tel­punkt in Tsche­chi­en teilt und dort sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­tigt ist, hat Anspruch auf deut­sches (Differenz-)Kindergeld, wenn er in Deutsch­land einen Zweit­wohn­sitz bei­be­hält. Die Anspruchs­be­rech­ti­gung nach § 62 Abs. 1 Nr. 1 EStG setzt weder vor­aus, dass sich der Anspruchs­be­rech­tig­te über­wie­gend im Inland auf­hält (z.B. mehr

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Dif­fe­renz­kin­der­geld bei Erwerbs­tä­tig­keit in der Schweiz

Woh­nen Eltern mit ihren Kin­dern in Deutsch­land, arbei­ten aber bei­de in der Schweiz, ent­fällt der nach den §§ 62 ff. EStG bestehen­de Kin­der­geld­an­spruch des nach dem EStG (vor­ran­gig) Anspruchs­be­rech­tig­ten nicht dadurch, dass er gemäß Art. 13 Abs. 2 Buchst. a der VO (EWG) Nr. 1408/​71 nicht den deut­schen Rechts­vor­schrif­ten unter­liegt. Es ist

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Deut­sches Dif­fe­renz­kin­der­geld und Schwei­zer Fami­li­en­zu­la­ge

Die an Bediens­te­te das Kan­tons Thur­gau gezahl­te Fami­li­en­zu­la­ge ist eine Fami­li­en­leis­tung i.S. des Art. 1 Buchst. u Ziff. i i.V.m. Art. 4 Abs. 1 Buchst. h der VO Nr. 1408/​71. Sie min­dert nach der gemein­schafts­recht­li­chen Kol­li­si­ons­re­gel des Art. 10 Abs. 1 Buchst. a der VO Nr. 574/​72 den Anspruch auf deut­sches (Differenz-)Kindergeld. § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG,

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Deut­sches Kin­der­geld trotz grie­chi­scher Ren­ten­ver­si­che­rung

Soweit es nach den Art. 13 ff. der VO Nr. 1408/​71 dar­auf ankommt, in wel­chem Mit­glied­staat die abhän­gi­ge Beschäf­ti­gung bzw. die selb­stän­di­ge Tätig­keit aus­ge­übt wird, bestimmt sich dies grund­sätz­lich nicht danach, in wel­chem Land die Ver­si­che­rung besteht, son­dern danach, in wel­chem Mit­glied­staat die Per­son abhän­gig beschäf­tigt ist bzw. eine selb­stän­di­ge

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Dif­fe­renz­kin­der­geld für deutsch-nie­der­län­di­schen Grenz­gän­ger

Einem in den Nie­der­lan­den beschäf­tig­ten und dort sozi­al­ver­si­cher­ten, aber in Deutsch­land wohn­haf­ten Arbeit­neh­mer steht für sei­ne eben­falls in Deutsch­land leben­den Kin­der kein Anspruch auf Dif­fe­renz­kin­der­geld zu. Der Grenz­gän­ger, wohn­haft gemäß § 8 AO im Inland, ist zwar anspruchs­be­rech­tigt nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG. Die min­der­jäh­ri­gen Kin­der des Grenz­gän­gers sind

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Deut­sches Kin­der­geld oder schwei­ze­ri­sche Kin­der­zu­la­ge

Für eine Dritt­staats­an­ge­hö­ri­ge, deren Ehe­mann in der Schweiz erwerbs­tä­tig ist, besteht kein Anspruch auf Kin­der­geld. Dies ent­schied jetzt das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg und setzt damit eine Vor­ab­ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on um. Die Klä­ge­rin ist zwar nach § 62 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG grund­sätz­lich kin­der­geld­be­rech­tigt. Ihre bei­den Kin­der

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