Tarif­li­che Rege­lun­gen als Ver­trag zu Guns­ten Drit­ter

Im Ein­zel­fall kann eine tarif­ver­trag­li­che Rege­lung, die kei­nen nor­ma­ti­ven Cha­rak­ter hat, son­dern nur schuld­recht­lich die Rech­te und Pflich­ten der Tarif­ver­trags­par­tei­en zuein­an­der regelt, als Ver­trag zuguns­ten Drit­ter gemäß § 328 BGB aus­ge­legt wer­den und unmit­tel­bar Rech­te zuguns­ten der Mit­glie­der der Tarif­ver­trags­par­tei­en begrün­den. Im hier vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Fall konn­te die

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Der typi­sche Arbeits­ort – Direk­ti­ons­recht oder Ver­set­zung?

Ent­hält ein Arbeits­ver­trag kei­ne aus­drück­li­chen Rege­lun­gen zum Arbeits­ort, gilt der Betriebs­ort als ver­trag­lich fest­ge­leg­ter Arbeits­ort. Dies folgt schon aus § 269 Abs. 1 BGB, wonach man­gels Leis­tungs­be­stim­mung oder wenn sich der Ort der Leis­tung nicht aus der Natur des Schuld­ver­hält­nis­ses ergibt, der Leis­tungs­ort am Betriebs­sitz liegt. Eine Ver­set­zung kraft Wei­sungs­recht an

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Lei­dens­ge­rech­te Arbeit

Kann der Arbeit­neh­mer, des­sen Tätig­keit im Arbeits­ver­trag nur rah­men­mä­ßig umschrie­ben ist, die vom Arbeit­ge­ber auf­grund sei­nes Direk­ti­ons­rechts nach § 106 Satz 1 GewO wirk­sam näher bestimm­te Tätig­keit aus in sei­ner Per­son lie­gen­den Grün­den nicht mehr aus­üben, aber eine ande­re im Rah­men der arbeits­ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung lie­gen­de Tätig­keit ver­rich­ten, ist für den Annah­me­ver­zug

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