Fehlberatung durch einen Discount-Broker - und die Haftung der Bank aus dem Depotvertrag

Fehl­be­ra­tung durch einen Dis­count-Bro­ker – und die Haf­tung der Bank aus dem Depot­ver­trag

Objek­ti­ves Tat­be­stands­merk­mal der Warn­pflicht einer Depot­bank als Neben­pflicht aus dem Depot­ver­trag ist die feh­ler­haf­te Bera­tung des Anle­gers im kon­kre­ten Ein­zel­fall. Wur­de der Kun­de feh­ler­frei und damit ord­nungs­ge­mäß durch das kun­den­nä­he­re Unter­neh­men bera­ten, besteht kei­ne Warn­pflicht der kun­den­fer­ne­ren Depot­bank. Nur wenn der Anle­ger bei den kon­kre­ten Anla­ge­ge­schäf­ten durch sei­nen Bro­ker feh­ler­haft

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Haftung bei gestaffelter Einschaltung mehrerer Wertpapierdienstleister

Haf­tung bei gestaf­fel­ter Ein­schal­tung meh­re­rer Wert­pa­pier­dienst­leis­ter

Bei gestaf­fel­ter Ein­schal­tung meh­re­rer selb­stän­di­ger Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men haf­tet das kun­den­fer­ne­re Unter­neh­men nicht gemäß § 128 HGB ana­log für ein Bera­tungs­ver­schul­den des kun­den­nä­he­ren Unter­neh­mens, weil die Unter­neh­men auch beim Vor­lie­gen von Ver­triebs­ab­spra­chen regel­mä­ßig kei­ne Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts bil­den. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs wird zwar dann, wenn ein Anla­ge­in­ter­es­sent an eine Bank

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Keine Beratung durch den Discount-Broker

Kei­ne Bera­tung durch den Dis­count-Bro­ker

Zwi­schen einem Kapi­tal­an­le­ger und einer Direkt­bank, die aus­drück­lich allein so-genan­n­­te Exe­­cu­­ti­on-only-Dienst­­leis­­tun­­­gen als Dis­­count-Bro­­ke­­rin anbie­tet, kommt im Zusam­men­hang mit Wert­pa­pier­ge­schäf­ten grund­sätz­lich kein still­schwei­gend geschlos­se­ner Anla­ge­be­ra­tungs­ver­trag zustan­de. Eine Zurech­nung etwai­ger Bera­tungs­feh­ler eines vom Kapi­tal­an­le­ger mit sei­ner Bera­tung beauf­trag­ten selb­stän­di­gen Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­mens über § 278 BGB schei­det in der Regel aus, weil die Bera­tung

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