Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren – und der im Straf­be­fehl fest­ge­stell­te Sachverhalt

Nach § 16 Abs. 1 Satz 1 ThürDG sind die tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen eines rechts­kräf­ti­gen Urteils im Straf­ver­fah­ren im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren, das den­sel­ben Sach­ver­halt zum Gegen­stand hat, für die Dis­zi­pli­nar­or­ga­ne bin­dend. Die­se Rege­lung ist bei einem Straf­be­fehl nicht anwend­bar, weil ein rechts­kräf­ti­ger Straf­be­fehl inso­weit einem rechts­kräf­ti­gen Urteil im Straf­ver­fah­ren nicht gleich­ge­stellt ist. Nach §

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Poli­zis­ten und die Kinderpornos

Der außer­dienst­li­che Besitz kin­der­por­no­gra­phi­scher Bild- oder Video­da­tei­en kann bei Poli­zei­be­am­ten zur Ent­fer­nung aus dem Dienst füh­ren. Der außer­dienst­li­che (d.h. pri­va­te) Besitz von kin­der­por­no­gra­phi­schen Bild- oder Video­da­tei­en hat bei Poli­zei­be­am­ten wegen ihres Amtes und des in sie gesetz­ten Ver­trau­ens stets den für eine dis­zi­pli­na­ri­sche Ahn­dung erfor­der­li­chen Amts­be­zug. Der Ori­en­tie­rungs­rah­men für die

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Das frei­spre­chen­de Straf­ur­teil – und der dis­zi­pli­nar­recht­li­che Überhang

Die Fra­ge, ob trotz eines rechts­kräf­ti­gen Frei­spruchs im Straf- oder Buß­geld­ver­fah­ren noch eine Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me aus­ge­spro­chen wer­den darf oder ob einem sol­chen Aus­spruch die Sperr­wir­kung des rechts­kräf­ti­gen Frei­spruchs ent­ge­gen­steht, beant­wor­ten die Dis­zi­pli­nar­ge­set­ze (vgl. § 13 Abs. 2 ThürDG, § 14 Abs. 2 BDG). Soweit die Sperr­wir­kung des rechts­kräf­ti­gen Frei­spruchs im Straf- oder Bußgeldverfahren

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Das zuläs­si­ge Ver­tei­di­gungs­ver­hal­tens des Beam­ten – und sei­ne nach­tei­li­ge dis­zi­pli­nar­recht­li­che Würdigung

m Rah­men der Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me kann unter dem Aspekt der Berück­sich­ti­gung des Per­sön­lich­keits­bil­des des Beam­ten (§ 13 Abs. 1 Satz 3 BDG; hier: § 11 Abs. 1 Satz 2 Halbs. 2 ThürDG) zu des­sen Guns­ten zu berück­sich­ti­gen sein, dass der Beam­te die von ihm ein­ge­räum­ten Taten nach­träg­lich auf­ge­ar­bei­tet hat (z.B. indem er inne­re Einsicht

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Der inner­dienst­li­che Betrug eines Hochschullehrers

Bei der Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me bei einem inner­dienst­li­chem Betrug stellt der Sta­tus des Hoch­schul­leh­rers kei­nen Dif­fe­ren­zie­rungs­grund dar. Die Ent­schei­dung über die Ver­hän­gung einer Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me ergeht nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen (§ 13 Abs. 1 LDG NRW). Die Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me ist ins­be­son­de­re nach der Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens zu bemes­sen. Das Per­sön­lich­keits­bild der Beam­tin oder des Beamten

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Der par­tei­ische Notar des Bau­trä­gers – und die Ent­fer­nung aus dem Amt

Die dau­er­haf­te Ent­fer­nung eines Notars aus sei­nem Amt auf­grund eines gra­vie­ren­den Ver­sto­ßes gegen das Gebot der Unpar­tei­lich­keit ist ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich. In dem hier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de der Notar im Jahr 1983 als Notar zur haupt­be­ruf­li­chen Amts­aus­übung bestellt. Im Jahr 2002 wur­de ihm erst­mals ein Ver­weis erteilt, weil er

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Bundesfinanzhof (BFH)

Ver­wer­tungs­ver­bo­te im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren eines Notares

Mit der Ver­wer­tung angeb­lich rechts­wid­rig gewon­ne­ner Erkennt­nis­se im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren eines Nota­res hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: In dem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren, in dem es um einen Treu­hand­ver­stoß im Sin­ne der § 23 BNo­tO, § 54a BeurkG sowie um den Vor­wurf ging, dass es der Notar unter­las­sen habe, sich über den

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Notar­sa­chen beim Bun­des­ge­richts­hof – und der elek­tro­ni­sche Rechtsverkehr

Für den Bun­des­ge­richts­hof ist der elek­tro­ni­sche Rechts­ver­kehr in nota­ri­el­len Dis­zi­pli­nar­sa­chen und ver­wal­tungs­recht­li­chen Notar­sa­chen nicht eröff­net. Eine über das Elek­tro­ni­sche Gerichts- und Ver­wal­tungs­post­fach des Bun­des­ge­richts­hofs über­sand­te Nach­richt kann daher in der­ar­ti­gen Sachen die Frist zur Begrün­dung des Zulas­sungs­an­trags nicht wah­ren. Für den Bun­des­ge­richts­hof ist der elek­tro­ni­sche Rechts­ver­kehr in nota­ri­el­len Dis­zi­pli­nar­sa­chen und

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Die Ent­fer­nung eines Notars aus dem Amt

Die dau­er­haf­te Ent­fer­nung aus dem Amt kann im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren als schwers­te Maß­nah­me ledig­lich dann ver­hängt wer­den, wenn der Notar in einer Wei­se gegen sei­ne Pflich­ten ver­sto­ßen hat, die sein Ver­blei­ben im Amt untrag­bar machen. Die­se Vor­aus­set­zun­gen kön­nen regel­mä­ßig dann vor­lie­gen, wenn der Notar straf­ba­re Hand­lun­gen, vor allem die Ver­un­treu­ung von

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Die fol­gen­lo­se Schlecht­leis­tung eines Soldaten

Eine fahr­läs­si­ge, nicht aber grob fahr­läs­si­ge, ein­ma­li­ge Schlecht­leis­tung, die ohne nach­tei­li­ge Fol­gen für den Dienst­herrn oder Kame­ra­den geblie­ben ist, kann grund­sätz­lich ange­mes­sen mit einer ein­fa­chen Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me geahn­det wer­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te der Sol­dat, ein Arzt, einem Sol­da­ten die gesund­heit­li­che Eig­nung für die Über­nah­me in das

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Nicht­er­schei­nen als zuläs­si­ges Prozessverhalten

Zuläs­si­ges Pro­zess­ver­hal­ten – hier Nicht­er­schei­nen in der münd­li­chen Ver­hand­lung – kann grund­sätz­lich nicht zu Las­ten des Beam­ten gewer­tet wer­den. Die Annah­me, aus dem Nicht­er­schei­nen des Beklag­ten im Ter­min zur münd­li­chen Ver­hand­lung kön­ne ein Argu­ment für das Unter­las­sen wei­te­rer Auf­klä­rungs­maß­nah­men über sei­nen Gesund­heits­zu­stand im Tat­zeit­punkt ent­nom­men wer­den, trifft nicht zu. Das Gericht

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Die Kin­der­por­nos des Polizeimeisters

Die disz­pli­nar­ge­richt­li­che Bewer­tung kin­der­por­no­gra­phi­scher Datei­en als Abbil­dung schwe­ren sexu­el­len Miss­brauchs von Kin­dern i.S.d. § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB setzt eine ent­spre­chen­de recht­li­che Ein­ord­nung im Straf­ur­teil nicht vor­aus. Nach den tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen im Straf­ur­teil, die gemäß § 57 Abs. 1 Satz 1 BDG im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren grund­sätz­lich bin­dend sind, ent­hiel­ten die auf dem Rechner

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Dis­zi­pli­nar­ma­lus für Rechtspfleger

Die Berück­sich­ti­gung der beson­de­ren Stel­lung eines Rechts­pfle­gers im Rah­men der dis­zi­pli­na­ri­schen Wür­di­gung zu des­sen Las­ten setzt – sofern ein sol­cher „Malus“ über­haupt in Betracht kommt – vor­aus, dass dem Beam­ten tat­säch­lich Auf­ga­ben nach dem Rechts­pfle­ger­ge­setz über­tra­gen sind. Im hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall steht der Beklag­te als Jus­tiz­ober­inspek­tor (Besol­dungs­grup­pe A 10) im

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Gericht­li­che Auf­klä­rungs­pflich­ten im Disziplinarverfahren

Gemäß § 57 Abs. 1 Satz 1 LDG NRW erhebt das Gericht die erfor­der­li­chen Bewei­se. Dem­nach hat es grund­sätz­lich selbst die­je­ni­gen Tat­sa­chen fest­zu­stel­len, die für den Nach­weis des Dienst­ver­ge­hens und die Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me von Bedeu­tung sind. Ent­spre­chend § 86 Abs. 1 VwGO folgt dar­aus die Ver­pflich­tung, die­je­ni­gen Maß­nah­men der Sach­auf­klä­rung zu ergreifen,

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Die vom unzu­stän­di­gen Beam­ten unter­zeich­ne­te Disziplinarklageschrift

Ein Zustän­dig­keits­man­gel in der Unter­zeich­nung einer Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­schrift kann auch noch im Beru­fungs­ver­fah­ren geheilt wer­den. Eine Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­schrift lei­det zwar an einem wesent­li­chen Man­gel, wenn sie von einer unzu­stän­di­gen Behör­de oder einem Beam­ten erho­ben wird, der nicht befugt ist, für die zustän­di­ge Behör­de tätig zu wer­den. Ein sol­cher Man­gel kann nach §

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Der depres­si­ve Poli­zei­ober­meis­ter – und die gericht­li­che Auf­klä­rungs­pflicht im Disziplinarverfahren

Nach § 58 Abs. 1 BDG hat das Gericht den ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Sach­ver­halt von Amts wegen zu ermit­teln. Bestehen tat­säch­li­che Anhalts­punk­te dafür, dass die Schuld­fä­hig­keit des Beam­ten bei Bege­hung der Tat erheb­lich gemin­dert war, so darf das Tat­sa­chen­ge­richt im Rah­men sei­ner Bemes­sungs­ent­schei­dung die­sen Aspekt nicht offen las­sen oder zu Guns­ten des Betroffenen

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Bin­dung an das Straf­ur­teil im Disziplinarverfahren

Nach § 58 Abs. 1 Satz 1 LDG Bbg, der wört­lich mit § 57 Abs. 1 Satz 1 BDG über­ein­stimmt, sind die tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen eines rechts­kräf­ti­gen Urteils im Straf­ver­fah­ren im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren, das den­sel­ben Sach­ver­halt zum Gegen­stand hat, für das Ver­wal­tungs­ge­richt bin­dend. Die­se Bin­dungs­wir­kung soll ver­hin­dern, dass zu ein- und dem­sel­ben Sach­ver­halt unter­schied­li­che Tat­sa­chen­fest­stel­lun­gen getroffen

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Die nega­ti­ve Lebens­pha­se einer Gerichtsvollzieherin

Ein schuld­haf­ter Ver­stoß gegen Dienst­pflich­ten, der dem Beam­ten nicht in der Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­schrift als Tat­vor­wurf zur Last gelegt wird, kann jeden­falls dann als erschwe­ren­der Umstand bei der Maß­nah­me­be­mes­sung nach § 13 Abs.1 Satz 2 bis 4 BDG/​LDG Bbg berück­sich­tigt wer­den, wenn sein Gewicht erheb­lich hin­ter dem ange­schul­dig­ten Dienst­ver­ge­hen zurück­bleibt. Der Beam­te hat eine

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Der Dusch­kopf aus dem Afghanistan-Einsatz

Indem ein Sol­dat bei der Rück­kehr aus sei­nem Afgha­­ni­­stan-Ein­­satz einen im Eigen­tum der Bun­des­wehr ste­hen­den Dusch­kopf (sowie wei­te­re Sani­tär­in­stal­la­ti­ons­ge­gen­stän­de) als sein per­sön­li­ches Eigen­tum mit­nimmt, hat er vor­sätz­lich ein Dienst­ver­ge­hen nach § 23 Abs. 1 SG began­gen. Durch den mit Wis­sen und Wol­len, somit vor­sätz­lich began­ge­nen Zugriff auf die Gegen­stän­de und damit

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Wenn ein Leh­rer wäh­rend der Feri­en die Schu­le schwänzt

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen darf ein Leh­rer wäh­rend der Schul­fe­ri­en uner­laubt dem Dienst fern­blei­ben? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt im Rah­men eines Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens zu befas­sen: Der gesetz­li­che Begriff des uner­laub­ten Fern­blei­bens vom Dienst im Sin­ne von § 9 BBesG eben­so wie in § 96 Abs. 1 BBG, § 62 Abs.

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Der Zustän­dig­keits­man­gel in der Unter­zeich­nung einer Disziplinarklageschrift

Ein Zustän­dig­keits­man­gel in der Unter­zeich­nung einer Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­schrift kann auch noch im Beru­fungs­ver­fah­ren geheilt wer­den. Eine Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­schrift lei­det zwar an einem wesent­li­chen Man­gel, wenn sie von einer unzu­stän­di­gen Behör­de oder einem Beam­ten erho­ben wird, der nicht befugt ist, für die zustän­di­ge Behör­de tätig zu wer­den. Ein sol­cher Man­gel kann nach §

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Gericht­li­che Auf­klä­rungs­pflicht im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren – und die Bin­dung an einen Strafbefehl

Die gericht­li­che Auf­klä­rungs­pflicht in Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ist durch § 41 DiszG i.V.m. § 57 Abs. 1 Satz 1 BDG ein­ge­schränkt. Danach sind – sofern kein Lösungs­be­schluss erfolgt – die tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen eines rechts­kräf­ti­gen Straf­ur­teils für das Dis­zi­pli­nar­ge­richt bin­dend; inso­weit ist jed­we­de neue Ermitt­lungs­tä­tig­keit unzu­läs­sig. Sind die tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen in einem ande­ren gesetz­lich geordneten

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Degra­die­rung auf einen Dienst­grad für tadel­freie Führung

Einer Degra­die­rung in den Dienst­grad eines Stabs­un­ter­of­fi­ziers der Besol­dungs­grup­pe A 7 steht nicht ent­ge­gen, dass die­se Besol­dungs­grup­pe Sol­da­ten vor­be­hal­ten wäre, die sich durch beson­de­re Leis­tun­gen und tadel­freie Füh­rung beson­ders aus­ge­zeich­net hät­ten. Bei der Bemes­sung der Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me ist von der von Ver­fas­sungs wegen allein zuläs­si­gen Zweck­set­zung des Wehr­dis­zi­pli­nar­rechts aus­zu­ge­hen. Die­se besteht ausschließlich

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Der pri­vat genutz­te Poli­zei­wa­gen – und die vor­läu­fi­ge Dienstenthebung

Vor­aus­set­zung einer vor­läu­fi­gen Dienstent­he­bung ist, dass im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren vor­aus­sicht­lich auf die Ent­fer­nung aus dem Beam­ten­ver­hält­nis erkannt wird. Sind die staats­an­walt­schaft­li­chen Ermitt­lun­gen noch nicht abge­schlos­sen, kann des­halb eine siche­re Tat­sa­chen­grund­la­ge nicht fest­ge­stellt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Anord­nung der Poli­zei­di­rek­ti­on Olden­burg über

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Die unter­blie­be­ne Erst­an­hö­rung im Disziplinarverfahren

Eine Dis­zi­pli­nar­ver­fü­gung ist rechts­wid­rig, wenn die Erst­an­hö­rung des Beam­ten unter­blie­ben ist und die Dis­zi­pli­nar­be­hör­de die erfor­der­li­chen eige­nen Ermitt­lun­gen nicht durch­ge­führt hat. In einem sol­chen Fall der Ver­let­zung ele­men­ta­rer Ver­fah­rens­rech­te kann das Dis­zi­pli­nar­ge­richt wegen feh­len­der Dis­zi­pli­nar­be­fug­nis die not­wen­di­gen Ermitt­lun­gen nicht nach­ho­len, weil der Ver­fah­rens­feh­ler mate­­ri­ell-rech­t­­li­che Aus­wir­kun­gen haben kann. Nach § 11 Abs.

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Lügen­de­tek­tor im Disziplinarverfahren

Auch im gericht­li­chen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ist ein am beklag­ten Beam­ten durch­ge­führ­ter Poly­gra­phie­test ein unge­eig­ne­tes Beweis­mit­tel. Auch im Ver­wal­tungs­pro­zess ist ein Beweis­mit­tel unge­eig­net, wenn es kei­ner­lei Beweis­wert hat und des­halb untaug­lich ist. Ein ent­spre­chen­der Beweis­an­trag kann unter Hin­weis auf die ent­spre­chend her­an­zu­zie­hen­de Bestim­mung des § 244 Abs. 3 Satz 2 StPO abge­lehnt wer­den. Daher

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