Abtre­tung künf­ti­ger Divi­den­den­aus­schüt­tungs­an­sprü­che – oder: Nach­steu­er in Dreieckskonstellationen

Bei Veräußerung/​Abtretung eines künf­ti­gen Divi­den­den­aus­schüt­tungs­an­spru­ches vom Akti­en­in­ha­ber an einen Drit­ten liegt zwar für eine Kapi­tal­ge­sell­schaft ein Bezug i.S. des § 8b Abs. 1 Satz 2 (heu­te Satz 5) KStG vor, die­ser führt aber nicht unmit­tel­bar zu einer Kör­per­schaft­steu­er­min­de­rung bei der die Divi­den­de leis­ten­den Gesell­schaft, so dass es nicht zu einer sog.

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Divi­den­den­ab­hän­gi­ge Tan­tie­men – und der „Ver­wäs­se­rungs­aus­gleich“ bei effek­ti­ven Kapitalerhöhungen

Die Rege­lung des „Ver­wäs­se­rungs­schut­zes“ bei nomi­nel­len Kapi­tal­erhö­hun­gen in § 216 Abs. 3 Satz 1 AktG ist nicht ent­spre­chend auf Fäl­le effek­ti­ver Kapi­tal­erhö­hung anwend­bar. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt im Fal­le iner deut­schen Groß­bank in der Rechts­form einer Akti­en­ge­sell­schaft. Dort arbei­te­te der Arbeit­neh­mer von 1963 bis zu sei­nem Ein­tritt in den Ruhe­stand im

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Aus­schüt­tun­gen aus Min­der­heits­be­tei­li­gun­gen – und die Regelbesteuerung

Der Antrag auf Anwen­dung der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er nach § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. b EStG erfor­dert nicht, dass der Anteils­eig­ner auf­grund sei­ner beruf­li­chen Tätig­keit auf die Geschäfts­füh­rung der Kapi­tal­ge­sell­schaft einen maß­geb­li­chen Ein­fluss aus­üben kann. Aus­schüt­tun­gen aus Betei­li­gun­gen an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten kön­nen auf Antrag nach der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er besteu­ert wer­den, auch wenn der

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