Vorrang der Niederlassungsfreiheit gegenüber der Kapitalverkehrsfreiheit

Vor­rang der Nie­der­las­sungs­frei­heit gegen­über der Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit

Die sog. Schach­tel­stra­fe gemäß § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­stößt gegen die uni­ons­recht­li­che Grund­frei­heit der frei­en Wahl der Nie­der­las­sung nach Art. 43 EG (jetzt Art. 49 AEUV) und bleibt des­we­gen inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on unan­wend­bar . § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­langt

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Rückzahlung einer Gewinnausschüttung und die Besteuerung des Gesellschafters

Rück­zah­lung einer Gewinn­aus­schüt­tung und die Besteue­rung des Gesell­schaf­ters

Die Rück­zah­lung einer Gewinn­aus­schüt­tung ist ohne jeg­li­che Rele­vanz für die Besteue­rung des Gesell­schaf­ters. Die frei­wil­li­ge Rück­zah­lung einer Gewinn­aus­schüt­tung durch den Gesell­schaf­ter min­dert nicht des­sen Steu­er­last. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall beschloss die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung einer GmbH, den an ihre Gesell­schaf­ter bereits aus­ge­schüt­te­ten Gewinn wie­der ein­zu­for­dern. Grund hier­für war

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Dividendenanspruch des beherrschenden Gesellschafters

Divi­den­den­an­spruch des beherr­schen­den Gesell­schaf­ters

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält auch wei­ter­hin dar­an fest, dass ein beherr­schen­der Gesell­schaf­ter Divi­den­den­an­sprü­che gegen­über der beherrsch­ten Kapi­tal­ge­sell­schaft jeden­falls dann nicht schon vor Fas­sung des Gewinn­ver­wen­dungs­be­schlus­ses ("pha­sen­gleich") akti­vie­ren kann, wenn nicht durch objek­tiv nach­prüf­ba­re Umstän­de belegt ist, dass er am maß­geb­li­chen Bilanz­stich­tag unwi­der­ruf­lich zur Aus­schüt­tung eines bestimm­ten Betra­ges ent­schlos­sen war.

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Freistellbescheinigung und Dividendenzufluß

Frei­stell­be­schei­ni­gung und Divi­den­den­zu­fluß

Eine Frei­stel­lungs­be­schei­ni­gung des (vor­ma­li­gen) Bun­des­am­tes für Finan­zen (heu­te: Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern), wonach bestimm­te Kapi­tal­erträ­ge (hier: Divi­den­den einer Toch­ter­ge­sell­schaft) von der Kapi­tal­ertrag­steu­er aus­ge­nom­men sind, die dem Emp­fän­ger in einem bestimm­ten Zeit­raum "zuflie­ßen", ist regel­mä­ßig so aus­zu­le­gen, dass damit der jewei­li­ge kapi­tal­ertrag­steu­er­recht­li­che Zufluss­zeit­punkt gemeint ist. Eine Divi­den­de gilt dem Gesell­schaf­ter auch dann

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Abgeltungssteuer

Abgel­tungs­steu­er

Die im Zuge der Unter­neh­men­steu­er­re­form geplan­te Ein­füh­rung einer Abgel­tungs­teu­er auf Kapi­tal­ein­künf­te in Höhe von 25 Pro­zent ab 2009 ver­bes­sert nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung Deutsch­lands inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit. Dies unter­streicht sie in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge der FDP-Frak­­ti­on. Bis­lang lie­ge die steu­er­li­che Gesamt­be­las­tung bei Divi­den­den beim Spit­zen­steu­er­satz von 45 Pro­zent

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29,83%

29,83%

Die Bun­des­re­gie­rung will, so der Ent­wurf eines Unter­neh­men­steu­er­ge­set­zes 2008, die nomi­na­le Steu­er­be­las­tung bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten von 38,65 auf 29,83 Pro­zent sen­ken, um so zu ver­hin­dern, dass die Unter­neh­men durch eine Ver­la­ge­rung von Erträ­gen ins Aus­land Steu­ern spa­ren wol­len. Die Ein­füh­rung einer so genann­ten Zins­schran­ke bei der Kör­per­schaft­steu­er und ver­än­der­te Hin­zu­rech­nungs­re­ge­lun­gen bei

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