JUDr. – oder: der aus­län­di­sche Dr.-Titel im deut­schen Per­so­nal­aus­weis

Ein zum slo­wa­ki­schen "JUDr." pro­mo­vier­ter Bür­ger hat kei­nen Anspruch auf die Aus­stel­lung eines neu­en Per­so­nal­aus­wei­ses mit der Ein­tra­gung "Dr.". Ein Per­so­nal­aus­weis die­ses Inhalts wäre nach § 28 Abs. 1 Nr. 2 des Per­so­nal­aus­weis­ge­set­zes – PAuswG – ungül­tig; sein Inha­ber könn­te durch den Besitz eines sol­chen Aus­wei­ses sei­ner Aus­weis­pflicht nach § 1 Abs. 1 und

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Der unwür­di­ge Dok­tor

Der Ent­zug des Dok­tor­gra­des wegen "Unwür­dig­keit" kommt nur bei wis­sen­schafts­be­zo­ge­nen Ver­feh­lun­gen in Betracht. Dies beton­te jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Phy­si­kers, der sich gegen ver­wal­tungs­ge­richt­li­che Urtei­le gewandt hat­te, wonach ihm sein Dok­tor­ti­tel wegen mani­pu­lier­ter For­schungs­er­geb­nis­se zu Recht aberkannt wor­den sei. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung

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Die­Ti­tel­a­berken­nung wegen Sat­zungs­ver­stoß

Die Ergeb­nis­se einer Dok­tor­ar­beit wer­den nicht dadurch in Fra­ge gestellt, dass die im Rah­men der Pro­mo­ti­on erho­be­nen Daten in einer Publi­ka­ti­on, an der der Dok­tor­va­ter mit­ge­wirkt hat, ver­fälscht wor­den sind. Dadurch ist der Dok­to­rand nicht ver­pflich­tet, die­se ver­fälsch­ten Daten zu dis­ku­tie­ren oder deren Unrich­tig­keit in der Arbeit zu erör­tern. Mit

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Ent­zug des Dok­tor­gra­des wegen spä­te­ren "unwür­di­gen" For­scher­ver­hal­tens

Ein red­lich erwor­be­ner Dok­tor­grad kann wegen eines spä­te­ren unwür­di­gen Ver­hal­tens in der Gestalt der Mani­pu­la­ti­on und Fäl­schung von For­schungs­er­geb­nis­sen ent­zo­gen wer­den. Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Falls ist Phy­si­ker. Er wur­de von der beklag­ten Uni­ver­si­tät Kon­stanz im Janu­ar 1998 zum Dok­tor der Natur­wis­sen­schaf­ten pro­mo­viert. Vom Som­mer 1998 bis

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