Der nicht allgemein beeidigte Dolmetscher

Der nicht all­ge­mein beei­dig­te Dol­met­scher

Die Rüge, mit wel­cher der Ange­klag­te ein­wen­det, der für ihn in der Haupt­ver­hand­lung in der Spra­che Dari über­set­zen­de Dol­met­scher sei nicht beei­digt und daher unter Ver­stoß gegen §§ 189, 185 Abs. 1 Satz 1 GVG hin­zu­ge­zo­gen wor­den, dringt durch, wenn der Dol­met­scher sich in der Haupt­ver­hand­lung dar­auf beruft, er sei öffent­lich bestellt

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Die erfolglose Ablehnung eines Dolmetschers

Die erfolg­lo­se Ableh­nung eines Dol­met­schers

Nach § 191 GVG gel­ten für die Ableh­nung eines Dol­met­schers die Regeln über die Ableh­nung eines Sach­ver­stän­di­gen ent­spre­chend. Gemäß § 74 Abs. 1 StPO sind auf den Sach­ver­stän­di­gen wie­der­um die Vor­schrif­ten über die Rich­terab­leh­nung ent­spre­chend anzu­wen­den. Anders als bei der Rich­terab­leh­nung prüft das Revi­si­ons­ge­richt bei der Sach­­ver­­­stän­­di­gen- und Dol­met­scher­ab­leh­nung nicht selb­stän­dig,

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Beiordnung eines Dolmetschers im Ermittlungsverfahren - und die Zuständigkeit des Ermittlungsrichters

Bei­ord­nung eines Dol­met­schers im Ermitt­lungs­ver­fah­ren – und die Zustän­dig­keit des Ermitt­lungs­rich­ters

Zwar fehlt für das Ermitt­lungs­ver­fah­ren eine aus­drück­li­che gesetz­li­che Rege­lung zur Bei­ord­nung eines Dol­met­schers. In der Neu­fas­sung des § 141 Abs. 4 Satz 2 StPO kommt indes der gesetz­ge­be­ri­sche Wil­le zum Aus­druck, im Sta­di­um des Ermitt­lungs­ver­fah­rens die Zustän­dig­keit für Ent­schei­dun­gen das Recht auf Ver­tei­di­gung betref­fend auf­sei­ten des Ermitt­lungs­rich­ters zu kon­zen­trie­ren1. Jener Inten­ti­on lie­fe

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Die Auswirkungen der hohen Anzahl an Asylbewerbern auf die Rechtsbranche

Die Aus­wir­kun­gen der hohen Anzahl an Asyl­be­wer­bern auf die Rechts­bran­che

Es ist schon rund zwei Jah­re her, dass Ange­la Mer­kel die Gren­ze aus huma­ni­tä­ren Grün­den öff­ne­te. Die juris­ti­sche Bewer­tung die­ser Ent­schei­dung ist zu kom­plex, um sie in die­sem Arti­kel dar­zu­le­gen, des­halb möch­ten wir an die­ser Stel­le ledig­lich auf einen Arti­kel zum Gut­ach­ten aus dem Sep­tem­ber 2017 ver­wei­sen. Wir wol­len uns

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Unzureichende Dolmetscherleistungen in der Hauptverhandlung

Unzu­rei­chen­de Dol­met­scher­leis­tun­gen in der Haupt­ver­hand­lung

Die Hin­zu­zie­hung eines Dol­met­schers in gericht­li­chen Ver­hand­lun­gen bei Betei­li­gung der deut­schen Spra­che nicht mäch­ti­ger Ange­klag­ter regelt aus­schließ­lich § 185 Abs. 1 Satz 1 GVG, nicht § 187 Abs. 1 Satz 1 GVG. Wer­den unzu­rei­chen­de Über­set­zungs­leis­tun­gen des in der gericht­li­chen Ver­hand­lung hin­zu­ge­zo­ge­nen Dol­met­schers bean­stan­det, bedarf es dazu Vor­trag zu den kon­kre­ten Män­geln der Über­set­zung und

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Die in die Muttersprache übersetzte Rechtsmittelbelehrung - und die Wiedereinsetzung

Die in die Mut­ter­spra­che über­setz­te Rechts­mit­tel­be­leh­rung – und die Wie­der­ein­set­zung

Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand ist dem­je­ni­gen zu gewäh­ren, der ohne Ver­schul­den ver­hin­dert war, eine Frist ein­zu­hal­ten (§ 44 Satz 1 StPO). Der Antrag ist bin­nen einer Woche nach Weg­fall des Hin­der­nis­ses zu stel­len (§ 45 Abs. 1 Satz 1 StPO). Die für die Gewäh­rung der Wie­der­ein­set­zung erfor­der­li­chen Anga­ben sind eben­so wie ihre

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