Die gewerb­li­che gepräg­te, grund­stücks­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die erwei­ter­te Kür­zung bei der Gewer­be­steu­er

Das Hal­ten einer Betei­li­gung an einer gewerb­lich gepräg­ten, grund­stücks­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft ver­stößt gegen das Aus­schließ­lich­keits­ge­bot des § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG. Bei Betei­li­gung einer grund­stücks­ver­wal­ten­den, nur kraft ihrer Rechts­form der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen­den Gesell­schaft an einer grund­stücks­ver­wal­ten­den, gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft schei­det damit eine erwei­ter­te Kür­zung aus. Nach § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG in der

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne bei der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewer­be­steu­er­pflicht

Bei einer dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft gehört zum Gewer­be­er­trag der Unter­ge­sell­schaft nach § 7 Satz 2 Nr. 2 GewStG der Gewinn der Ober­ge­sell­schaft aus der Ver­äu­ße­rung ihres Mit­un­ter­neh­mer­an­teils auch dann, wenn die Ober­ge­sell­schaft nur in Fol­ge ihrer gewerb­li­chen Betei­li­gungs­ein­künf­te ins­ge­samt gewerb­li­che Ein­künf­te erzielt und an ihr aus­schließ­lich natür­li­che Per­so­nen betei­ligt sind. Der in § 52

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Dop­pel­stö­cki­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Zuord­nung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II

Die Gleich­stel­lung des mit­tel­bar über eine oder meh­re­re Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten betei­lig­ten Gesell­schaf­ters mit dem unmit­tel­bar betei­lig­ten Gesell­schaf­ter gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 EStG bezieht sich nicht nur auf Son­der­ver­gü­tun­gen und das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen I, son­dern auch auf das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II. Zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehö­ren nach § 15 Abs.

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Zuord­nung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II – zu einem in den Nie­der­lan­den ansäs­si­gen Gesell­schaf­ter

Der Anwen­dung der Grund­sät­ze zur Zuord­nung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen zu mit­tel­ba­ren Gesell­schaf­tern einer Per­so­nen­ge­sell­schaft steht nicht ent­ge­gen, dass es sich bei der Ober­ge­sell­schaft um eine Per­so­nen­ge­sell­schaft nie­der­län­di­schen Rechts (com­man­ditaire ven­noot­schap ‑CV-) han­delt. Zum einen sind § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG und die Recht­spre­chung zur steu­er­li­chen Behand­lung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen grund­sätz­lich auch

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Fest­stel­lungs­ver­fah­ren bei der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft

Ist eine Per­so­nen­ge­sell­schaft (Ober­ge­sell­schaft) ihrer­seits an einer ande­ren Per­so­nen­ge­sell­schaft (Unter­ge­sell­schaft) betei­ligt, so ist ein zwei­stu­fi­ges Fest­stel­lungs­ver­fah­ren durch­zu­füh­ren. Die im Rah­men der Unter­ge­sell­schaft erziel­ten Ein­künf­te wer­den in einem die­se Gesell­schaft betref­fen­den Bescheid geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stellt und der Ober­ge­sell­schaft zuge­rech­net; die hier­zu gegen­über der Unter­ge­sell­schaft getrof­fe­nen Fest­stel­lun­gen bil­den die Grund­la­ge für

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Dop­pel­stö­cki­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der Beginn des Gewer­be­be­triebs der Ober­ge­sell­schaft

Sind Gesell­schafts­zweck und tat­säch­li­che Betä­ti­gung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft als Ober­ge­sell­schaft (allein) auf die Betei­li­gung an gewerb­lich täti­gen Ein-Schiffs-Kom­­man­­dit­ge­­sel­l­­schaf­­ten gerich­tet, so ist für die Bestim­mung des Beginns der wer­ben­den Tätig­keit der Ober­ge­sell­schaft an den Beginn der wer­ben­den Tätig­keit der Untergesellschaft(en) anzu­knüp­fen. Allein der Umstand, dass die Ober­ge­sell­schaft für den Erwerb der Betei­li­gun­gen

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Ver­schmel­zung der Ober- auf die Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft – und der Weg­fall des gewerb­li­chen Ver­lust­vor­trags

Im Fal­le sog. dop­pel­stö­cki­ger Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist die Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft nicht nur Gesell­schaf­te­rin, son­dern unter der Vor­aus­set­zung auch Mit­un­ter­neh­me­rin der Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft und damit Trä­ge­rin des Ver­lust­ab­zugs, dass sie an letz­te­rer Gesell­schaft mit­un­ter­neh­me­risch betei­ligt ist, also selbst die all­ge­mei­nen Merk­ma­le des Mit­un­ter­neh­mer­be­griffs erfüllt. Gemäß § 10a Satz 1 GewStG wird der maß­ge­ben­de Gewer­be­er­trag um

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Der Streit um die Gewinn­ver­tei­lung in der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Insol­venz der Kom­man­di­tis­tin

Das Kla­ge­ver­fah­ren betref­fend die Fest­stel­lung des Anteils der Kom­­man­­dit-Ober­ge­­sel­l­­schaft an dem nach § 35 Abs. 2 Satz 1 EStG fest­ge­stell­ten Betrag des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags einer Kom­­man­­dit-Unter­ge­­sel­l­­schaft wird durch die Insol­venz der (kla­gen­den) Ober­ge­sell­schaft nicht unter­bro­chen. Denn die­se Streit­fra­ge betrifft nicht die Insol­venz­mas­se i.S. von § 155 FGO i.V.m. § 240 Satz 1 ZPO. Die

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Spe­ku­la­ti­ve Gold­ge­schäf­te

Spe­ku­la­ti­ve Geschäf­te mit Gold sind nicht wegen feh­len­der Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht steu­er­lich unbe­acht­lich. Ein vom Steu­er­pflich­ti­gen und sei­nen Bera­tern selbst ent­wi­ckel­tes Steu­er­spar­mo­dell ist kein vor­ge­fer­tig­tes Kon­zept im Sin­ne des § 15b EStG. Gehan­del­tes Gold ist kein Anla­ge­ver­mö­gen im Sin­ne des § 4 Abs. 3 Satz 4 1. Alter­na­ti­ve EStG. Im Sam­mel­de­pot phy­sisch ein­ge­la­ger­tes Gold

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Dop­pel­stö­cki­ge Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten – und kei­ne Zusam­men­fas­sung steu­er­li­cher Fest­stel­lun­gen

Ist eine Per­so­nen­ge­sell­schaft aty­pisch still an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft betei­ligt, dür­fen die Fest­stel­lun­gen der Ein­künf­te aus der Per­so­nen­ge­sell­schaft und aus der aty­pisch stil­len Gesell­schaft nicht in einem ein­heit­li­chen Fest­stel­lungs­be­scheid getrof­fen wer­den. Nach § 179 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 und § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den geson­dert und ein­heit­lich

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Inhalts­adres­sat von Fest­stel­lungs­be­schei­den bei dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Sowohl Fest­stel­lungs­be­schei­de nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO als auch die Beschei­de zur Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen gemäß § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO (hier: § 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG) sind nicht an die Per­so­nen­ge­sell­schaft selbst, son­dern an die an ihr betei­lig­ten Gesell­schaf­ter (Mit­un­ter­neh­mer) zu rich­ten. Ein

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Schuld­zin­sen als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben bei der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft

Das Fest­stel­lungs­ver­fah­ren bei dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist zwei­stu­fig, es sind zwei ein­heit­li­che und geson­der­te Gewinn­fest­stel­lun­gen durch­zu­füh­ren. Über Son­der­be­triebs­ver­mö­gen ist im Ver­fah­ren der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung bei der Gesell­schaft zu ent­schei­den, bei der die­ses Son­der­be­triebs­ver­mö­gen zu füh­ren ist . Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 EStG in der seit dem

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Ein­be­zie­hung antei­li­ger Gewer­be­steu­er-Mess­be­trä­ge

Bei der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung nach § 35 Abs. 3 Satz 1 EStG 2002 sind nach Abs. 3 Satz 4 der Vor­schrift nur antei­li­ge Gewer­be­­steu­er-Mes­s­be­­trä­ge ein­zu­be­zie­hen, die aus einer Betei­li­gung an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft stam­men. § 35 Abs. 3 Satz 4 EStG 2002 ist auch bei Vor­lie­gen einer Organ­schaft nicht ent­spre­chend auf antei­li­ge Gewer­be­­steu­er-Mes­s­be­­trä­ge anzu­wen­den, die

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Ver­lust­vor­trag in der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft

Nach § 10a Satz 1 GewStG wird der Gewer­be­er­trag um die Fehl­be­trä­ge gekürzt, die sich bei der Ermitt­lung des maß­ge­ben­den Gewer­be­er­trags für die vor­an­ge­gan­ge­nen Erhe­bungs­zeit­räu­me erge­ben haben, soweit die Fehl­be­trä­ge nicht bei der Ermitt­lung des Gewer­be­er­trags für vor­an­ge­gan­ge­ne Erhe­bungs­zeit­räu­me berück­sich­tigt wor­den sind. Die Höhe der hier­nach noch nicht aus­ge­nutz­ten –vor­trags­fä­hi­gen– Fehl­be­trä­ge

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