Kin­der­geld­fest­set­zung – und ihre Auf­he­bung in Dop­pel­zah­lungs­fäl­len

Hat ein Kin­der­geld­be­rech­tig­ter Kin­der­geld von einer Fami­li­en­kas­se der Bun­des­agen­tur für Arbeit bezo­gen und nimmt auf­grund sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses im öffent­li­chen Dienst die Fami­li­en­kas­se des Dienst­herrn die Zah­lung von Kin­der­geld auf, kann die nun sach­lich unzu­stän­di­ge Fami­li­en­kas­se die Kin­der­geld­fest­set­zung nach § 70 Abs. 2 EStG auf­he­ben. Die fünf­jäh­ri­ge Fest­set­zungs­frist auf­grund leicht­fer­ti­ger Steu­er­ver­kür­zung endet

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Dop­pel­zah­lung beim Kin­der­geld

Die Auf­he­bung einer Kin­der­geld­fest­set­zung kann im Fal­le einer par­al­le­len Zah­lung durch die Fami­li­en­kas­se des öffent­li­chen Diens­tes auch gem. § 70 Abs. 2 EStG erfol­gen. In dem hier vom Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war der Vater des Kin­des zunächst zeit­lich befris­tet im öffent­li­chen Dienst beschäf­tigt, spä­ter wur­de er ver­be­am­tet. Das Kin­der­geld wur­de

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Haf­tung des aus­ge­schie­de­nen GbR-Gesell­schaf­ters für spä­te­re Dop­pel­zah­lun­gen

Erbringt der Schuld­ner ver­se­hent­lich eine wei­te­re Zah­lung auf sei­ne gegen­über einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts begrün­de­te Schuld, obwohl er die­se bereits durch eine frü­he­re Zah­lung getilgt hat, so haf­tet ein Gesell­schaf­ter, der nach dem Abschluss des die Zah­lungs­pflicht begrün­den­den Ver­tra­ges, aber vor der ver­se­hent­li­chen Dop­pel­zah­lung aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­den ist, nicht

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