Befristung - wegen vorübergehenden Bedarfs an einem Archäologen

Befris­tung – wegen vor­über­ge­hen­den Bedarfs an einem Archäo­lo­gen

Ein sach­li­cher Grund für die Befris­tung eines Arbeits­ver­trags liegt nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzB­fG vor, wenn der betrieb­li­che Bedarf an der Arbeits­leis­tung nur vor­über­ge­hend besteht. Ein vor­über­ge­hen­der Beschäf­ti­gungs­be­darf kann sowohl durch einen vor­über­ge­hen­den Anstieg des Arbeits­vo­lu­mens im Bereich der Dau­er­auf­ga­ben des Arbeit­ge­bers ent­ste­hen als auch durch die Über­nah­me

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Befristung wegen Drittmittelfinanzierung

Befris­tung wegen Dritt­mit­tel­fi­nan­zie­rung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts kann die Dritt­mit­tel­fi­nan­zie­rung als sons­ti­ger Sach­grund die Befris­tung eines Arbeits­ver­trags nach § 14 Abs. 1 Satz 1 TzB­fG recht­fer­ti­gen1. Bereits nach der vor Inkraft­tre­ten des TzB­fG am 1.01.2001 gel­ten­den Rechts­la­ge war aner­kannt, dass die Dritt­mit­tel­fi­nan­zie­rung geeig­net ist, die Befris­tung eines Arbeits­ver­trags zu recht­fer­ti­gen. Dabei reich­te allein die

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Wissenschaftliche Mitarbeiter und Drittmittelfinanzierung im Hochschulbereich - Befristung und Rechtsmissbrauch

Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter und Dritt­mit­tel­fi­nan­zie­rung im Hoch­schul­be­reich – Befris­tung und Rechts­miss­brauch

Da sich nach dem Wil­len des Gesetz­ge­bers eine Befris­tung wegen Dritt­mit­tel­fi­nan­zie­rung an sach­grund­lo­se Befris­tun­gen nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG a.F.1, die für maxi­mal 12 Jah­re zuläs­sig sind, anschlie­ßen kann, lässt sich allein aus einer Beschäf­ti­gungs­dau­er von 12 Jah­ren in Dritt­mit­tel­pro­jek­ten kein Rechts­miss­brauch her­lei­ten. Eine Gesamt­be­schäf­ti­gungs­dau­er von 12 Jah­ren mit befris­te­ten Ver­trä­gen

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