Absti­nen­zwei­sung im Rah­men der Füh­rungs­auf­sicht – und die lang­jäh­ri­ge Drogensucht

Eine mit der Anord­nung der Füh­rungs­auf­sicht gegen den sucht­kran­ken Beschwer­de­füh­rer ver­bun­de­nen straf­be­wehr­ten Absti­nen­zwei­sung gem. § 68b Abs. 1 Nr. 10 StGB ist nicht zumut­bar. Zwar begeg­net weder das Rechts­in­sti­tut der Füh­rungs­auf­sicht, noch die Mög­lich­keit einer straf­be­wehr­ten Absti­nen­zwei­sung für deren Dau­er grund­sätz­li­chen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken. Aller­dings ist es ver­fas­sungs­recht­lich gebo­ten, dass der mit

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Beschrän­kung der Revi­si­on auf die Unter­brin­gung in der Entziehungsanstalt

Die Ent­schei­dung über die Annah­me einer erheb­lich ver­min­der­ten Schuld­fä­hig­keit des jeweils unter Sucht­druck han­deln­den Ange­klag­ten beruht auf den­sel­ben Gesichts­punk­ten wie die Fest­stel­lung eines Han­ges, alko­ho­li­sche Geträn­ke oder ande­re berau­schen­de Mit­tel im Über­maß zu sich zu neh­men bei der Ent­schei­dung über die Anwen­dung des § 64 StGB. Damit sind die­se Feststellungen

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