Das Entlassungsverlangen des Betriebsrats

Das Ent­las­sungs­ver­lan­gen des Betriebs­rats

Wird einem Ent­las­sungs­ver­lan­gen des Betriebs­rats im Ver­fah­ren nach § 104 Satz 2 BetrVG rechts­kräf­tig statt­ge­ge­ben, begrün­det dies ein drin­gen­des betrieb­li­ches Erfor­der­nis iSd. § 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG für eine ordent­li­che arbeit­ge­ber­sei­ti­ge Kün­di­gung. Das Ver­lan­gen nach "Ent­las­sung" gem. § 104 Satz 1 BetrVG bzw. eine Ver­pflich­tung des Arbeit­ge­bers im Ver­fah­ren nach § 104 Satz

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Das Entlassungsverlangen des Betriebsrats - und der Kündigungsschutz

Das Ent­las­sungs­ver­lan­gen des Betriebs­rats – und der Kün­di­gungs­schutz

Ist einem Arbeit­ge­ber auf Antrag des Betriebs­rats in einem Ver­fah­ren nach § 104 Satz 2 BetrVG rechts­kräf­tig auf­ge­ge­ben wor­den, einen Arbeit­neh­mer zu ent­las­sen, liegt für eine ordent­li­che Kün­di­gung die­ses Arbeit­neh­mers ein drin­gen­des betrieb­li­ches Erfor­der­nis iSd. § 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG vor. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war die Arbeit­neh­me­rin war

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Druckkündigung - und der zu nachgiebige Arbeitgeber

Druck­kün­di­gung – und der zu nach­gie­bi­ge Arbeit­ge­ber

Ver­wei­gern Beschäf­tig­te die Arbeit, weil der Arbeit­ge­ber einem – unbe­rech­tig­ten – Kün­di­gungs­ver­lan­gen nicht nach­kommt, ist eine Kün­di­gung des Betrof­fe­nen nicht als sog. "ech­te" Druck­kün­di­gung sozi­al gerecht­fer­tigt, wenn der Arbeit­ge­ber den Druck und die dadurch dro­hen­den wirt­schaft­li­chen Nach­tei­le nicht zumin­dest dadurch abzu­weh­ren ver­sucht, dass er die Beschäf­tig­ten auf die Rechts­wid­rig­keit der

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Druckkündigung - und ihre Voraussetzungen

Druck­kün­di­gung – und ihre Vor­aus­set­zun­gen

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts kann das ernst­li­che Ver­lan­gen eines Drit­ten, der unter Andro­hung von Nach­tei­len vom Arbeit­ge­ber die Ent­las­sung eines bestimm­ten Arbeit­neh­mers for­dert, auch dann einen Grund zur Kün­di­gung bil­den, wenn es an einer objek­ti­ven Recht­fer­ti­gung der Dro­hung fehlt . Aller­dings unter­liegt eine sol­che "ech­te" Druck­kün­di­gung – unab­hän­gig von

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Mediation statt Druckkündigung?

Media­ti­on statt Druck­kün­di­gung?

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts kann das ernst­li­che Ver­lan­gen der Mit­ar­bei­ter, die unter Andro­hung von Nach­tei­len vom Arbeit­ge­ber die Ent­las­sung eines bestimm­ten Arbeit­neh­mers for­dern, auch dann einen Grund zur Kün­di­gung bil­den, wenn es an einer objek­ti­ven Recht­fer­ti­gung der Dro­hung fehlt . Aller­dings unter­liegt eine sol­che "ech­te" Druck­kün­di­gung – unab­hän­gig von

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Druckkündigung - und die Anforderungen an den Arbeitgeber

Druck­kün­di­gung – und die Anfor­de­run­gen an den Arbeit­ge­ber

Im Fall einer ech­ten Druck(änderungs)kündigung (hier­zu zuletzt BAG 18.07.2013 – 6 AZR 420/​12) ist das Aus­maß der Bemü­hun­gen des Arbeit­ge­bers, sich schüt­zend vor den Arbeit­neh­mer zu stel­len, auch davon abhän­gig, in wel­chem Umfang der Arbeit­neh­mer zu dem ein­ge­tre­te­nen tief­grei­fen­den Zer­würf­nis mit ande­ren Arbeit­neh­mer und Drit­ten einen Ver­ur­sa­chungs­bei­trag geleis­tet hat. In dem

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