Vor­steu­er­ab­zug für Beur­kun­dungs- und Due-Dili­gence-Leis­tun­gen bei der Ver­äu­ße­rung von Kom­man­dit­be­tei­li­gun­gen

Der Vor­steu­er­ab­zug aus Rech­nun­gen für Beur­kun­­­dungs- und Due-Dili­gence-Leis­­tun­­gen in Zusam­men­hang mit der Ver­äu­ße­rung eines Kom­man­dit­an­teils steht jeden­falls nicht der Kom­man­dit­ge­sell­schaft zu. Ein Unter­neh­mer kann nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG die gesetz­lich geschul­de­te Steu­er für Lie­fe­run­gen und sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von einem ande­ren Unter­neh­mer "für sein Unter­neh­men" aus­ge­führt

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Ver­geb­li­cher Due-Dili­gence-Auf­wand

"Ver­geb­li­che" Kos­ten für die sog. Due-Dili­gence-Prü­­fung aus Anlass des geschei­ter­ten Erwerbs einer Kapi­tal­be­tei­li­gung unter­fal­len nicht dem Abzugs­ver­bot des § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F. Nach § 8b Abs. 3 KStG 2002 a.F., für die Ermitt­lung des Gewer­be­steu­er­mess­be­trags i.V.m. § 7 Satz 1 GewStG 2002, sind Gewinn­min­de­run­gen, die im Zusam­men­hang mit dem in Abs.

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Abzugs­fä­hig­keit ver­geb­li­cher Due-Dili­gence Auf­wen­dun­gen

Das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ist der Auf­fas­sung, dass die Kos­ten für die Due-Dili­gence-Prü­­fung (ver­geb­li­che) Anschaf­­fungs- und Neben­kos­ten der geplan­ten Betei­li­gung dar­stel­len. Die­se sind zunächst zu akti­vie­ren, jedoch aus­zu­bu­chen, wenn das Erwerbs­ge­schäft nicht zustan­de kommt . Aus der Rege­lung des § 8 b Abs. 3 KStG 2002 ergibt sich auch kein Abzugs­ver­bot für die­se

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Due Dili­gence Kos­ten als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten der Betei­li­gung

Bei der Anschaf­fung von Gesell­schafts­an­tei­len sind die Kos­ten der finan­zi­el­len und recht­li­chen Due Dili­gence regel­mä­ßig den akti­vie­rungs­pflich­ti­gen Anschaf­fungs­kos­ten und nicht den sofort abzieh­ba­ren Betriebs­aus­ga­ben zuzu­ord­nen. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Ver­fah­ren behan­del­te die Klä­ge­rin, eine deut­sche Akti­en­ge­sell­schaft, Bera­tungs­kos­ten in Höhe von ca. 350.000 €, die ihr im Zusam­men­hang mit

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Gut­ach­ter­kos­ten als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zur Abgren­zung von Wer­bungs­kos­ten und Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten im Zusam­men­hang mit dem Erwerb von GmbH-Geschäfts­­an­­tei­­len fort­ent­wi­ckel und nun­mehr ent­schie­den, dass Gut­ach­ten­kos­ten, die im Zusam­men­hang mit der Anschaf­fung von GmbH-Geschäfts­­an­­tei­­len anfal­len, kei­ne sofort abzieh­ba­ren Wer­bungs­kos­ten son­dern Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten sind, sofern sie nach einer grund­sätz­lich gefass­ten Erwerbs­ent­schei­dung ent­ste­hen und die

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