Der all­ge­mein­ver­bind­li­che Tarif­ver­trag – und die dyna­mi­sche Bezug­nah­me im Arbeits­ver­trag

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts darf der Arbeit­neh­mer bei einer Ver­knüp­fung von einem fes­ten Ent­gelt­be­trag und des­sen Bezeich­nung als "Tarif­­lohn/-gehalt" regel­mä­ßig begrün­det davon aus­ge­hen, der in der Klau­sel fest­ge­hal­te­ne Betrag wer­de für die Dau­er des Arbeits­ver­hält­nis­ses nicht sta­tisch blei­ben, son­dern sol­le sich ent­spre­chend den tarif­li­chen Ent­wick­lun­gen des maß­ge­ben­den Ent­gelt­ta­rif­ver­tra­ges ver­än­dern.

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Dyna­mi­sche Bezug­nah­me­klau­sel im Arbeits­ver­trag – und die Ände­rung durch eine Betriebs­ver­ein­ba­rung

Eine indi­vi­du­al­ver­trag­lich ver­ein­bar­te Ver­gü­tung nach tarif­li­chen Grund­sät­zen kann durch eine Betriebs­ver­ein­ba­rung nicht zu Las­ten des Arbeit­neh­mers abge­än­dert wer­den. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist der Arbeit­neh­mer ist seit 1991 bei der Arbeit­ge­be­rin und ihrer Rechts­vor­gän­ge­rin als Mas­seur in einem Seni­o­­ren- und Pfle­ge­zen­trum beschäf­tigt. In einer Zusatz­ver­ein­ba­rung zum Arbeits­ver­trag

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Zeit­dy­na­mi­sche arbeits­ver­trag­li­che Bezug­nah­me­klau­sel – und der Betriebs­über­gang

Eine dyna­mi­sche Bezug­nah­me­klau­sel geht als ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Ver­äu­ße­rer und dem Arbeit­neh­mer regel­mä­ßig auf das nach dem Betriebs­über­gang bestehen­de Arbeits­ver­hält­nis mit dem Erwer­ber nach § 613a Abs. 1 Satz 1 BGB unter Auf­recht­erhal­tung der Dyna­mik über. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ist bei feh­len­der Anga­be einer kon­kret nach Datum fest­ge­leg­ten Fas­sung

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Arbeits­ver­trag­li­che Bezug­nah­me – auf einen unwirk­sa­men Tarif­ver­trag

Die Arbeits­ver­trags­par­tei­en kön­nen grund­sätz­lich auch unwirk­sa­me Tarif­ver­trä­ge in Bezug neh­men. Für eine Annah­me, sie hät­ten den Tarif­ver­trag nur für den Fall sei­ner Wirk­sam­keit in Bezug neh­men wol­len, müs­sen sich aus der Aus­le­gung des Arbeits­ver­trags beson­de­re Anhalts­punk­te erge­ben. Die Wirk­sam­keit des betref­fen­den Tarif­ver­trags ist nicht Vor­aus­set­zung für die Wirk­sam­keit einer arbeits­ver­trag­li­chen

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Dyna­mi­sche arbeits­ver­trag­li­che Bezug­nah­me auf einen Tarif­ver­trag – und der Betriebs­über­gang

Die Bin­dung des Betriebs­er­wer­bers an die vom Betriebs­ver­äu­ße­rer mit dem Arbeit­neh­mer indi­vi­du­al­recht­lich ver­ein­bar­te dyna­mi­sche Bezug­nah­me auf einen Tarif­ver­trag ver­stößt nicht gegen Art. 3 der Richt­li­nie 2001/​23/​EG i.V.m. Art. 16 der EU-Grun­d­­rech­­te­char­­ta (GRC). Der Erwer­ber kann die erfor­der­li­chen Anpas­sun­gen sowohl ein­ver­nehm­lich im Wege des Ände­rungs­ver­trags als auch ein­sei­tig durch Erklä­rung einer –

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Dyna­mi­sche Bezug­nah­me auf einen Tarif­ver­trag – und der Betriebs­über­gang

Nach der frü­he­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts waren bei einer arbeits­ver­trag­li­chen Bezug­nah­me­re­ge­lung bei Tarif­ge­bun­den­heit des Arbeit­ge­bers an den in einer arbeits­ver­trag­li­chen Ver­wei­sungs­klau­sel bezeich­ne­ten Tarif­ver­trag – anders als bei nicht tarif­ge­bun­de­nen Arbeit­ge­bern – die­se Klau­seln in aller Regel als sog. Gleich­stel­lungs­ab­re­den aus­zu­le­gen, auch ohne dass dies im Wort­laut der Ver­ein­ba­rung irgend­ei­nen Nie­der­schlag

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