Der EDV-Auto­di­dakt als Freiberufler

Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird. Gewer­be­be­trieb in die­sem Sin­ne ist ein gewerb­li­ches Unter­neh­men i.S. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG). Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb erzielt gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG, wer ein gewerb­li­ches Unter­neh­men betreibt. Dies

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Pro­jekt­lei­tung bei der Ein­füh­rung von SAP – steu­er­lich gesehen

Ein diplo­mier­ter Betriebs­wirt, der als Pro­jekt­lei­ter bei der Ein­füh­rung von SAP in einem Unter­neh­men tätig ist, übt kei­ne selb­stän­di­ge Tätig­keit als bera­ten­der Betriebs­wirt oder einen ähn­li­chen Beruf aus, son­dern ist im Sin­ne der BFH-Rech­t­­s­pre­chung als EDV-Bera­­ter gewerb­lich tätig. Die Tätig­keit eines betriebs­wirt­schaft­li­chen EDV-Bera­­ters im Bereich der Anwen­der­soft­ware­ent­wick­lung unter­fällt nach der Rechtsprechung

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Gewerb­li­che Ein­künf­te eines EDV-Beraters

Die Tätig­keit eines EDV-Bera­­ters ohne (Fach-)Hochschulabschluss im Fach Infor­ma­tik ist nur dann als inge­nieur­ähn­lich und damit frei­be­ruf­lich zu qua­li­fi­zie­ren, wenn er nach­wei­sen kann, dass er sich das Wis­sen eines Infor­ma­ti­kers mit Bache­lor­ab­schluss in ver­gleich­ba­rer Brei­te und Tie­fe auf ande­re Wei­se im Wege der Fort­bil­dung und/​oder des Selbst­stu­di­ums oder ggf. anhand

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