Ehegattentestament - und seine Anfechtung durch einen Dritten

Ehe­gat­ten­tes­ta­ment – und sei­ne Anfech­tung durch einen Drit­ten

Die Anfech­tung wech­sel­be­züg­li­cher Ver­fü­gun­gen des erst­versterben­den Ehe­gat­ten durch einen Drit­ten wird nicht in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 2285 BGB beschränkt. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall begehr­te eine Toch­ter die Fest­stel­lung ihrer Allein­er­ben­stel­lung nach ihrer ver­stor­be­nen Mut­ter. Die­se Toch­ter und die ent­erb­te Toch­ter sind die bei­den ein­zi­gen leib­li­chen Kin­der

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Widerruf eines gemeinschaftlichen Testaments - gegenüber dem betreuten Ehegatten

Wider­ruf eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments – gegen­über dem betreu­ten Ehe­gat­ten

Die Erklä­rung eines Ehe­gat­ten über den Wider­ruf eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments kann dem Betreu­er des ande­ren Ehe­gat­ten jeden­falls nicht auf­grund des­sen Geschäfts­kreis „Post­voll­macht” wirk­sam zuge­stellt wer­den. Nach der in der ver­öf­fent­lich­ten Recht­spre­chung ein­hel­lig und im Schrift­tum ganz über­wie­gen­den Auf­fas­sung ist ein Wider­ruf eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments (§§ 2271 Absatz 1 Satz 1, 2296

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