Ehrverletzende Behauptungen über den Vermieter

Sind falsche Behauptungen eines Mieters gegenüber anderen Mietern derart massiv und geeignet, die Ehre des Vermieters nachhaltig zu beschädigen, darf der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen. Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall der Räumungsklage eines Vermieters stattgegeben. Die Mieterin einer Wohnung im Stadtgebiet von

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Kritik an einer Anti-Castor-Kletteraktivistin

Wer sich zu einer Person des Zeitgeschehens macht, muss mehr Kritik hinnehmen als jemand, der außerhalb der öffentlichen Diskussion steht. Das Schutzniveau aus dem Persönlichkeitsrecht steht nämlich in einem Wechselverhältnis mit der bewusst gesuchten Exponierung in der Öffentlichkeit. Scharfe und überspitzt formulierte Äußerungen hat ein Politaktivist, der durch waghalsige Kletteraktionen

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Ehrkränkende Äußerungen in einem Gerichtsverfahren

Für Klagen auf Zahlung einer Geldentschädigung, die auf ehrkränkende Äußerungen in einem anderen Gerichtsverfahren bzw. gegenüber den Strafverfolgungsbehörden gestützt werden, besteht in aller Regel kein Rechtsschutzbedürfnis, wenn die Äußerungen der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung dienten oder in Wahrnehmung staatsbürgerlicher Rechte oder Pflichten gemacht wurden. Nach der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Bundesgerichtshofs

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Untätigkeitsklagen als “Beutelschneiderei”

Die Bezeichnung der Erhebung von Untätigkeitsklagen vor dem Sozialgericht durch einen Anwalt als “Beutelschneiderei” stellt eine Ehrverletzung dar und begründet einen Unterlassungs- und Widerrufsanspruch. Zulässigkeit der verwaltungsgerichtlichen Leistungsklage Soweit der klagende Rechtsanwalt einen Unterlassungs- und Widerrufsanspruch gegen den beklagten Landkreis geltend macht, ist die Klage zulässig, insbesondere ist der Verwaltungsrechtsweg

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