Eigenkapitalersetzende Finanzierungshilfen

Eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­de Finan­zie­rungs­hil­fen

Mit der Auf­he­bung des Eigen­ka­pi­ta­ler­satz­rechts durch das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des GmbH-Rechts und zur Bekämp­fung von Miss­bräu­chen vom 23.10.2008 (MoMiG) ist die gesetz­li­che Grund­la­ge für die bis­he­ri­ge Recht­spre­chung zur Berück­sich­ti­gung von Auf­wen­dun­gen des Gesell­schaf­ters aus eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­den Finan­zie­rungs­hil­fen als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten im Rah­men des § 17 EStG ent­fal­len. Auf­wen­dun­gen des Gesell­schaf­ters

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Nachträgliche Anschaffungskosten einer GmbH-Beteiligung

Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer GmbH-Betei­li­gung

Nach § 17 Abs. 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Ver­lust aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, wenn der Gesell­schaf­ter inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft qua­li­fi­ziert betei­ligt war und er die Betei­li­gung in sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen hielt. Ver­äu­ße­rungs­ge­winn i.S. von § 17 Abs.

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Bankrott - und die zwischenzeitlich geänderten Vorschriften zum Eigenkapitalersatz

Bank­rott – und die zwi­schen­zeit­lich geän­der­ten Vor­schrif­ten zum Eigen­ka­pi­ta­ler­satz

Der Bun­des­ge­richts­hof hat in einer aktu­el­len Ent­schei­dung aus­drück­lich offen las­sen, ob die zwi­schen­zeit­lich vor­ge­nom­me­nen Ände­run­gen der Vor­schrif­ten des GmbHG bei der Prü­fung, wel­ches Gesetz das mil­des­te im Sin­ne von § 2 Abs. 3 StGB ist, zu berück­sich­ti­gen wären. Die maß­geb­li­chen Hand­lun­gen nahm der Ange­klag­te in dem hier ent­schie­de­nen Fall vor, als §

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Nachträgliche Anschaffungskosten - nach der zivilrechtlichen Neuordnung des Kapitalersatzrechts

Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten – nach der zivil­recht­li­chen Neu­ord­nung des Kapi­ta­ler­satz­rechts

Der Bun­des­fi­nanz­hof stellt die Behand­lung nach­träg­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten nach der zivil­recht­li­chen Neu­ord­nung des Kapi­ta­ler­satz­rechts durch das MoMiG auf den Prüf­stand. Dabei will sich der Bun­des­fi­nanz­hof grund­le­gend mit der Rechts­fra­ge zu befas­sen, ob, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen und gege­be­nen­falls in wel­chem Umfang Auf­wen­dun­gen des Gesell­schaf­ters aus einer zuguns­ten der Gesell­schaft geleis­te­ten Finan­zie­rungs­hil­fe auch

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Finanzierungsmaßnahmen eines unternehmerisch beteiligten Aktionärs - als nachträgliche Anschaffungskosten

Finan­zie­rungs­maß­nah­men eines unter­neh­me­risch betei­lig­ten Aktio­närs – als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten

Die Gewäh­rung eines kri­sen­be­stimm­ten Dar­le­hens an die AG durch einen Aktio­när, der zu die­sem Zeit­punkt an der Gesell­schaft unter­neh­me­risch betei­ligt ist, führt zu nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten der Betei­li­gung. Nach § 17 Abs. 1 und 4 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Gesell­schaf­ter

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Neue Insolvenzverfahren - und alte Regeln zum Eigenkapitalersatz

Neue Insol­venz­ver­fah­ren – und alte Regeln zum Eigen­ka­pi­ta­ler­satz

Die Über­lei­tungs­vor­schrift des Art. 103d Satz 2 EGIn­sO erfasst in erst nach dem 1.11.2008 eröff­ne­ten Insol­ven­zer­fah­ren auch Erstat­tungs­an­sprü­che, die unter Anwen­dung der sog. Recht­spre­chungs­re­geln ent­spre­chend §§ 30, 31 GmbHG a.F. bereits vor dem 1.11.2008 ent­stan­den sind. Das Han­sea­ti­sche Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg ent­nimmt der Begrün­dung des Gesetz­ent­wurfs zum Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des GmbH-Rechts

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