Aus­schüt­tungs­un­ab­hän­gi­ge Nach­be­las­tung des EK 02 – und die Ver­scho­nungs­re­ge­lung in der Woh­nungs­wirt­schaft

Das durch § 34 Abs. 16 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ein­ge­räum­te Recht, für die Anwen­dung des bis­he­ri­gen Rechts zu optie­ren und damit einer sofor­ti­gen, aus­schüt­tungs­un­ab­hän­gi­gen Nach­be­las­tung des End­be­stan­des des EK 02 zu ent­ge­hen, begrün­det eine Bes­ser­stel­lung steu­er­be­frei­ter Kör­per­schaf­ten sowie bestimm­ter Kör­per­schaf­ten und Erwerbs- und Wirt­schafts­ge­nos­sen­schaf­ten aus dem Bereich

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EK-Umglie­de­rung beim Über­gang vom Anrech­nungs- zum Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die in § 36 Abs. 4 KStG 2002 i.d.F. des § 34 Abs. 13f KStG 2002 i.d.F. des JStG 2010 getrof­fe­ne Rege­lung zur Umglie­de­rung der Teil­be­trä­ge des vEK in ein Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­ben ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar . Ins­be­son­de­re erkennt der Bun­des­fi­nanz­hof kei­nen Ver­stoß gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz

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Erhö­hung des Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­bens auf­grund gesetz­li­cher Neu­re­ge­lung im JStG 2010

Nach § 37 Abs. 5 Satz 1 KStG 2002 i.d.F. des SEStEG hat die Kör­per­schaft inner­halb eines Aus­zah­lungs­zeit­raums von 2008 bis 2017 einen Anspruch auf Aus­zah­lung des Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­bens in zehn glei­chen Jah­res­be­trä­gen. Nach Satz 3 wird der Anspruch für den gesam­ten Aus­zah­lungs­zeit­raum fest­ge­setzt. Gemäß § 37 Abs. 1 Satz 2 KStG 1999 n.F. beträgt das

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Das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 – und die Erhö­hung des Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­bens

Eine Ermitt­lung des Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­bens auf der Basis der § 36, § 37 Abs. 1 KStG 2002 in der (Neu-)Fassung des JStG 2010 schei­det aus, wenn die End­be­stän­de i.S. des § 36 Abs. 7 KStG 1999 bereits vor dem Inkraft­tre­ten des JStG 2010 bestands­kräf­tig fest­ge­stellt waren. Nach § 37 Abs. 5 Satz 1 KStG 2002 i.d.F.

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Erhö­hung des Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­bens durch das JStG 2010

Die Erhö­hung des Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­bens auf der Grund­la­ge der Neu­fas­sung der § 36, § 37 Abs. 1 KStG durch das JStG 2010 ist recht­lich nicht mög­lich, wenn der Bescheid über die Fest­stel­lung der End­be­stän­de bereits vor Inkraft­tre­ten des JStG 2010 in Bestands­kraft erwach­sen war. Eine die Anwen­dung der Neu­fas­sung ver­sper­ren­de Bestands­kraft der Fest­stel­lung

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Aus­schüt­tung aus dem steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­to

Zu den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen gehö­ren gem. § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG in der im Streit­jahr gül­ti­gen Fas­sung u.a. Gewinn­an­tei­le aus Antei­len an Gesell­schaf­ten mit beschränk­ter Haf­tung (Satz 1). Zu den sons­ti­gen Bezü­gen gehö­ren auch ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen (Satz 2). Die Bezü­ge gehö­ren nicht zu den Ein­nah­men, soweit sie aus Aus­schüt­tun­gen

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Ermitt­lung des Kör­per­schaft­steu­er­erhö­hungs­be­trags

In die Bemes­sungs­grund­la­ge für den Kör­per­schaft­steu­er­erhö­hungs­be­trag nach § 38 Abs. 5 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. des JStG 2008 ist nur das aus­schütt­ba­re Eigen­ka­pi­tal zum 31. Dezem­ber 2006, nicht aber das Nenn­ka­pi­tal ein­zu­be­zie­hen. Gemäß § 38 Abs. 5 Satz 1 KStG 2002 n.F. beträgt der Kör­per­schaft­steu­er­erhö­hungs­be­trag 3/​100 des nach § 38 Abs. 4 Satz 1 KStG

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EK-Umglie­de­rung beim Über­gang vom Anrech­nungs­ver­fah­ren zum Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die durch das JStG 2010 getrof­fe­nen Rege­lun­gen zur Umglie­de­rung der Teil­be­trä­ge des vEK in ein Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­ben sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs mit dem GG ver­ein­bar. Das betrifft auch die in § 36 Abs. 4 KStG 1999 i.d.F. des StSenkG ange­ord­ne­te und inso­weit fort­gel­ten­de Ver­rech­nung von nega­ti­vem nicht belas­te­tem vEK mit belas­te­tem

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Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Umstel­lung auf das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die Regeln für den Über­gang vom Anrech­­nungs- zum Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren bei der Kör­per­schaft­steu­er sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt mit dem Gleich­heits­satz nicht ver­ein­bar und damit ver­fas­sungs­wid­rig. Die­ses Ver­dikt der Ver­fas­sungs­wid­rig­keit betrifft aller­dings nicht das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren (oder das jet­zi­ge Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren) selbst, son­dern ledig­lich die Über­gangs­vor­schrif­ten der § 36 Abs. 3 und

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Eigen­ka­pi­tal­glie­de­rung im Über­gangs­zeit­raum

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs führt die Aus­schüt­tung von Rück­la­gen aus dem Alt-EK 02 im Über­gangs­zeit­raum nach § 38 Abs. 2 KStG 2002 zu einer Kör­per­schaft­steu­er­erhö­hung. Ob eine Aus­schüt­tung aus dem Alt-EK 02 erfolgt, rich­tet sich gemäß § 38 Abs. 1 Satz 4 KStG 2002 danach, ob der Aus­schüt­tungs­be­trag den um den

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Fest­schrei­bung der EK-Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat jetzt die auf sein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen ergan­ge­ne "Bur­­da-Ent­­­schei­­dung" des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten umge­setzt, nach der die Fest­schrei­bung der Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge des nach altem Recht mit unter­schied­li­chen Kör­per­schaft­steu­er­sät­zen belas­te­ten Eigen­ka­pi­tals in § 28 Abs. 4 KStG 1996 euro­pa­rechts­kon­form ist. Die Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge für eine Gewinn­aus­schüt­tung wird hier­nach auch dann gemäß §

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Ver­wen­dungs­rei­hen­fol­ge beim EK 45

Wur­de für eine Aus­schüt­tung EK 45 ver­wen­det und stellt sich spä­ter her­aus, dass ein höhe­res EK 45 als ursprüng­lich ange­nom­men für die Aus­schüt­tung zur Ver­fü­gung stand, schreibt § 54 Abs. 10a KStG 1999 die Ver­wen­dung des EK 45 im ursprüng­lich beschei­nig­ten Umfang fest. Hat sich nach­träg­lich zugleich der Bestand an

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