Ein­äsche­rung – und das Zahn­gold in der Asche

Zur "Asche" im Sin­ne des § 168 Abs. 1 StGB gehö­ren sämt­li­che nach der Ein­äsche­rung ver­blei­ben­de Rück­stän­de, d.h. auch die vor­mals mit einem Kör­per fest ver­bun­de­nen, nicht ver­brenn­ba­ren Bestand­tei­le. Das Ent­wen­den von Zahn­gold nach der Ein­äsche­rung erfüllt den Tat­be­stand der Stö­rung der Toten­ru­he (§ 168 StGB). Ins­be­son­de­re han­delt es sich bei

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Das Zahn­gold im Kre­ma­to­ri­um

In ent­spre­chen­der Anwen­dung des Auf­trags­rechts (§ 667 BGB) besteht im Arbeits­ver­hält­nis die Ver­pflich­tung des Arbeit­neh­mers, der Arbeit­ge­be­rin als Auf­trag­ge­be­rin alles, was aus der Geschäfts­be­sor­gung erlangt wur­de, her­aus­zu­ge­ben oder jeden­falls zu erset­zen. Dazu gehö­ren bei Tätig­keit in einem Kre­ma­to­ri­um Edel­me­tall­rück­stän­de aus der Kre­ma­to­ri­um­s­a­sche. Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch des Arbeit­ge­bers kann sich aus §

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Zahn­gold im Kre­ma­to­ri­um

Wem gehört das Zahn­gold nach der Ein­äsche­rung? Jeden­falls nicht den Mit­ar­bei­tern des Kre­ma­to­ri­ums, wie jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt fest­stell­te: Neh­men Beschäf­tig­te Edel­me­tall­rück­stän­de aus der Kre­ma­ti­ons­asche an sich, kann der Arbeit­ge­ber die Her­aus­ga­be, oder, wenn die­se wegen Ver­kaufs unmög­lich ist, Scha­dens­er­satz ver­lan­gen. In ent­spre­chen­der Anwen­dung des Auf­trags­rechts sind die Arbeit­neh­mer nach §

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