Die unver­hält­nis­mä­ßig hohen Män­gel­be­sei­ti­gungs­kos­ten

Stel­len sich die zur Män­gel­be­sei­ti­gung erfor­der­li­chen Kos­ten als unver­hält­nis­mä­ßig dar, so kann der Käu­fer von dem Ver­käu­fer nur Ersatz des man­gel­be­ding­ten Min­der­werts der Sache ver­lan­gen. Ob die Kos­ten unver­hält­nis­mä­ßig sind, ist auf­grund einer umfas­sen­den Wür­di­gung der Umstän­de des Ein­zel­falls unter Berück­sich­ti­gung der in § 439 Abs. 3 BGB genann­ten Kri­te­ri­en fest­zu­stel­len.

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Die man­gel­haf­te Bau­ma­te­ri­al, die Ersatz­be­schaf­fung – und die Kos­ten des Aus- und Ein­baus

Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch auf Erstat­tung sowohl der Aus- als auch der Ein­bau­kos­ten besteht im geschäft­li­chen Ver­kehr zwi­schen Unter­neh­mern nur dann, wenn der Ver­käu­fer sei­ne Ver­trags­pflicht zur Lie­fe­rung einer man­gel­frei­en Sache ver­letzt und dies zu ver­tre­ten hat (§ 437 Nr. 3, § 280 BGB i.V.m. § 433 Abs. 1 Satz 2, § 434

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Aus- und Ein­bau­kos­ten in der Sach­män­gel­haf­tung

Hat ein Hand­wer­ker gegen­über sei­nem Lie­fe­ran­ten bei Män­geln des gelie­fer­ten Mate­ri­als Anspruch auf Ersatz der Ein- und Aus­bau­kos­ten hat, die dem Hand­wer­ker dadurch ent­ste­hen, dass er gegen­über sei­nem Auf­trag­ge­ber zur Nach­er­fül­lung ver­pflich­tet ist? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Die Beklag­te betreibt einen Fach­groß­han­del für Bau­be­darf.

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