Ein­bruch in einen PKW – und der ver­su­che Woh­nungs­ein­bruch

Der ver­such­te Ein­bruch­dieb­stahl in eine dau­er­haft genutz­te Pri­vat­woh­nung tritt kon­kur­renz­recht­lich nicht hin­ter dem voll­ende­ten Ein­bruch­dieb­stahl an dem Fahr­zeug des glei­chen Geschä­dig­ten zurück. Durch die Ein­füh­rung von § 244 Abs. 4 StGB woll­te der Gesetz­ge­ber dem Umstand Rech­nung tra­gen, dass Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stäh­le einen schwer­wie­gen­den Ein­griff in den per­sön­li­chen Lebens­be­reich des Betrof­fe­nen dar­stel­len, der

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Ban­den-/Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahl – und die zugleich began­ge­ne Sach­be­schä­di­gung

Bei (voll­ende­tem) schwe­rem Ban­den­dieb­stahl (§ 244a Abs. 1, § 244 Abs. 1 Nr. 3, § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Var. 1 StGB) oder (voll­ende­tem) Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahl (§ 244 Abs. 1 Nr. 3 Var. 1 StGB) steht eine zugleich began­ge­ne Sach­be­schä­di­gung (§ 303 Abs. 1 StGB) nach Ansicht des 2. Straf­se­nats des Bun­des­ge­richts­hofs stets im Ver­hält­nis

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Ein­bruchs­dieb­stahl – und die Sach­be­schä­di­gung

Geset­zes­ein­heit zwi­schen Dieb­stahl, der mit einem Ein­bruch began­gen wird, und Sach­be­schä­di­gung schei­det zuguns­ten der Klar­stel­lungs­funk­ti­on von Tat­ein­heit aus, wenn die Sach­be­schä­di­gung bei kon­kre­ter Betrach­tung von dem regel­mä­ßi­gen Ablauf eines Ein­bruch­dieb­stahls oder Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls abweicht, von einem eigen­stän­di­gen Unrechts­ge­halt geprägt ist und sich nicht als typi­sche Begleit­tat erweist . Dies wird ins­be­son­de­re

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Der Ver­lust des Bar­gelds beim Ein­bruch

Mit einer Begren­zung der Ein­stands­pflicht einer Haus­rat­ver­si­che­rung für Bar­geld­be­trä­ge, die nicht in einem Tre­sor auf­be­wahrt wer­den, hat ein Ver­si­che­rungs­neh­mer zu rech­nen. So ein Hin­weis des Ober­lan­des­ge­richts Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Restau­rant­be­sit­zers, der nach einem Ein­bruch einen ansehn­li­chen Geld­be­trag von sei­ner Ver­si­che­rung ersetzt bekom­men woll­te. In sei­nen Pri­vat­räu­men

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Aus­spä­hen der Tat­ob­jek­te – Mit­tä­ter­schaft oder Bei­hil­fe?

Bei Betei­li­gung meh­re­rer Per­so­nen, von denen nicht jede sämt­li­che Tat­be­stands­merk­ma­le ver­wirk­licht, ist Mit­tä­ter im Sin­ne von § 25 Abs. 2 StGB, wer einen eige­nen Tat­bei­trag leis­tet und die­sen so in die Tat ein­fügt, dass er als Teil der Hand­lung eines ande­ren Betei­lig­ten und umge­kehrt des­sen Han­deln als Ergän­zung des eige­nen Tat­an­teils

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Bei­hil­fe – zum Raub statt Dieb­stahl

Zwar ist allein eine ande­re recht­li­che Ein­ord­nung der Haupt­tat unschäd­lich, sofern die vor­ge­stell­te Haupt­tat in ihrem Unrechts­ge­halt von der tat­säch­lich began­ge­nen nicht gänz­lich abweicht . Dem­ge­gen­über kön­nen einem Gehil­fen aber nicht ohne wei­te­res qua­li­fi­zie­ren­de Merk­ma­le (etwa nach § 250 Abs. 1 oder Abs. 2 StGB) zuge­rech­net wer­den ; eben­so wenig ein Raub,

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Ein­bruchs­dieb­stahl in eine Woh­nung

Sobald die Weih­nachts­märk­te öff­nen und die Men­schen zuneh­mend hek­tisch in den Geschäf­ten auf der Suche nach Weih­nachts­ge­schen­ken sind, steigt nicht nur das Per­so­nen­auf­kom­men in den Innen­städ­ten. Pro­por­tio­nal zum Besu­cher­an­drang erhöht sich auch die Anzahl der Taschen­die­be. Gera­de im Tru­bel der Fuß­gän­ger­zo­nen ver­schwin­det ger­ne mal hier und da die Geld­bör­se aus

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Ein­bruch­dieb­stahl – und die Beweis­erleich­te­rung für den Ver­si­che­rungs­neh­mer

Das vom Ver­si­che­rungs­neh­mer zu bewei­sen­de äuße­re Bild eines Ein­bruch­dieb­stahls setzt nicht vor­aus, dass vor­ge­fun­de­ne Spu­ren "stim­mig" in dem Sin­ne sind, dass sie zwei­fels­frei auf einen Ein­bruch schlie­ßen las­sen. Ins­be­son­de­re müs­sen nicht sämt­li­che, typi­scher­wei­se auf­tre­ten­den Spu­ren vor­han­den sein. Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer einer Sach­ver­si­che­rung wer­den von der Recht­spre­chung aus dem Leis­tungs­ver­spre­chen des Ver­si­che­rers

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