Ein­bür­ge­rung und Asylanerkennung

Durch die Ein­bür­ge­rung in den deut­schen Staats­ver­band wird eine Asyl­an­er­ken­nung unwirk­sam. Die­se spe­zi­el­le Form des Erlö­schens der Asyl­an­er­ken­nung löst im Fal­le des Fami­li­en­asyls die zwin­gen­de Wider­rufs­fol­ge bezüg­lich der Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen, die ihr Asyl­recht von dem Stamm­be­rech­tig­ten abge­lei­tet haben, nicht aus. Art. 34 Abs. 1 der Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on ver­bie­tet es, gegen­über aner­kann­ten Flüchtlinge

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Ein­bür­ge­rung ohne Kennt­nis­se der deut­schen Schriftsprache?

Wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt heu­te ent­schie­den hat, kann auch nach den Ände­run­gen des Staats­an­ge­hö­rig­keits­ge­set­zes seit 1999 eine Ein­bür­ge­rung nach Ermes­sen (gemäß § 8 StAG) abge­lehnt wer­den, wenn der Aus­län­der Deutsch nicht lesen kann. Dies gilt auch für Analpha­be­ten, die – wie der Klä­ger – nicht infol­ge einer Krank­heit oder Behin­de­rung nicht lesen

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Ein­bür­ge­rung und Aus­bür­ge­rung in Bay­ern und Europa

Die Rück­nah­me einer durch Täu­schung erschli­che­nen Ein­bür­ge­rung kann nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on zur Staa­ten­lo­sig­keit und damit zum Ver­lust der Uni­ons­bür­ger­schaft füh­ren, vor­aus­ge­setzt, dass sie den Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit wahrt. Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat damit heu­te bestä­tigt, dass ein Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on in

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