Betreu­er­ver­gü­tung aus der Staats­kas­se – und der Ver­mö­gens­frei­be­trag bei Bezug von Ein­glie­de­rungs­hil­fe

Eine Berufs­be­treue­rin hat einen Anspruch auf Ver­gü­tung ihrer Amts­füh­rung gemäß §§ 1908 i Abs. 1 Satz 1, 1836 Abs. 1 Satz 2 und 3 BGB iVm § 1 Abs. 2 Satz 1 VBVG. Schuld­ner des Ver­gü­tungs­an­spruchs ist grund­sätz­lich der Betreu­te. Die zu bewil­li­gen­de Ver­gü­tung ist nach § 1 Abs. 2 Satz 2 VBVG aus der Staats­kas­se zu zah­len, wenn der

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Ambu­lan­te Ein­glie­de­rungs­hil­fe – und die Umsatz­steu­er­be­frei­ung von Sub­un­ter­neh­mer­leis­tun­gen

Leis­tun­gen im Bereich der ambu­lan­ten Ein­glie­de­rungs­hil­fe, die eine selb­stän­dig täti­ge Psy­cho­lo­gi­sche Bera­te­rin als "sons­ti­ge qua­li­fi­zier­te Per­son" gegen­über zuge­las­se­nen Anbie­tern für hilfs­be­dürf­ti­ge Per­so­nen erbringt, waren im Jahr 2010 nach § 4 Nr. 16 Satz 1 Buchst. k (jetzt: Buchst. l) UStG steu­er­frei, wenn die­se Leis­tun­gen auf­grund eines Hil­fe­plans vom Trä­ger der Sozi­al­hil­fe bewil­ligt

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Umsatz­steu­er­frei­heit von sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Ein­glie­de­rungs­leis­tun­gen

Die Beschrän­kung der Umsatz­steu­er­frei­heit für Ein­glie­de­rungs­leis­tun­gen gemäß § 4 Nr. 16 Buchst. h UStG auf die Leis­tun­gen von Unter­neh­mern, mit denen eine Ver­ein­ba­rung nach § 75 SGB XII besteht, ist uni­ons­rechts­kon­form. Die Leis­tun­gen der Ver­eins­be­treue­rin sind nicht auf­grund von Ver­ein­ba­run­gen nach § 4 Nr. 16 Buchst. h UStG i.V.m. § 75 SGB XII steu­er­frei.

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Ein­glie­de­rungs­hil­fe – und die Umsatz­steu­er­frei­heit

Leis­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe und im Rah­men eines "Indi­vi­du­el­len Ser­vices für behin­der­te Men­schen", die eine Pfle­ge­kraft auf der Grund­la­ge von § 77 Abs. 1 Satz 1 SGB XI gegen­über einem auf dem Gebiet der Pfle­ge von Men­schen täti­gen Ver­ein erbringt, sind umsatz­steu­er­frei, wenn die Kos­ten der Leis­tun­gen auf­grund gesetz­li­cher und ver­trag­li­cher Rege­lung von

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Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe – und die häus­li­che Kran­ken­pfle­ge

Kran­ken­kas­sen müs­sen häus­li­che Kran­ken­pfle­ge auch in Hei­men für obdach­lo­se Män­ner gewäh­ren, die als Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe nach dem SGB XII betrie­ben wer­den. Sol­che Hei­me kön­nen "sonst geeig­ne­te Orte" im Sin­ne des § 37 Abs 2 Satz 1 SGB V sein; Per­so­nen die sich dort auf­hal­ten, sol­len nicht schlech­ter ste­hen als Men­schen, die

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Das behin­der­ten­ge­rech­te Kraft­fahr­zeug – Ein­glie­de­rungs­hil­fe in Form der Kfz-Hil­fe

Nach § 6 Abs 1 KfzHV wird Hil­fe zur Beschaf­fung eines Kfz in der Regel als Zuschuss geleis­tet, des­sen näher gere­gel­te Höhe sich nach dem Ein­kom­men des behin­der­ten Men­schen rich­tet. Nach § 6 Abs 3 KfzHV sind Ein­kom­men (unter ande­rem) im Sin­ne des Abs 1 das monat­li­che Net­­to-Arbeits­en­t­gelt, Net­­to-Arbeits­ein­­kom­­men und ver­gleich­ba­re Lohn­er­satz­leis­tun­gen des behin­der­ten Men­schen

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Leis­tun­gen zur Teil­ha­be – und die Zustän­dig­kei­ten

Wer­den wie vor­lie­gend Leis­tun­gen zur Teil­ha­be bean­tragt, hat der zuerst ange­gan­ge­ne Reha-Trä­ger nach § 14 Abs 1 S 1 SGB IX zwecks Zustän­dig­keits­klä­rung inner­halb von zwei Wochen nach Ein­gang des Antrags fest­zu­stel­len, ob er nach dem für ihn gel­ten­den Leis­tungs­ge­setz für die Leis­tung zustän­dig ist. Stellt er dabei sei­ne Unzu­stän­dig­keit fest, hat

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Vor­rang der so­zi­al­hil­fe­recht­li­chen Ein­glie­de­rungs­hil­fe ge­gen­über der Ju­gend­hil­fe

Nach § 10 Abs. 2 Satz 2 SGB VIII 1998, der in­halt­lich § 10 Abs. 4 Satz 2 SGB VIII 2011 ent­spricht, setzt der Vor­rang der so­zi­al­hil­fe­recht­li­chen Ein­glie­de­rungs­hil­fe ge­gen­über der Ju­gend­hil­fe auch bei einer sog. Mehr­fach­be­hin­de­rung (hier: geis­ti­ge und see­li­sche Be­hin­de­rung) nicht vor­aus, dass der An­spruch auf Ein­glie­de­rungs­hil­fe ge­ra­de wegen der kör­per­li­chen und/​oder geis­ti­gen

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Lap­top und Sprach­er­ken­nungs­soft­ware für eine behin­der­te Stu­den­tin

Erhält eine behin­der­te Stu­den­tin bereits im Rah­men der Ein­glie­de­rungs­hil­fe (Hoch­schul­hil­fe) Stu­di­en­as­sis­tenz­diens­te im Umfang von 18 Stun­den täg­lich, besteht kein Anspruch auf ein zusätz­li­ches Lap­top und eine Sprach­er­ken­nungs­soft­ware. Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg geht inso­weit von einer Bedarfs­de­ckung durch die gewähr­ten Assis­tenz­diens­te im Rah­men der Hoch­schul­hil­fe und damit von einem Aus­gleich des durch

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Ein­glie­de­rungs­hil­fe für den Pri­vat­schul-Besuch

Das Schul­geld für Besuch einer Pri­vat­schu­le kann nicht im Rah­men der Ein­glie­de­rungs­hil­fe für behin­der­te Kin­der erstat­tet wer­den, da eine staat­li­che Schu­le den son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf eines behin­der­ten Kin­des eben­so erbrin­gen kann, ent­schied jetzt das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in Darm­stadt. Behin­der­te Kin­der haben Anspruch auf Hil­fen zu einer ange­mes­se­nen Schul­bil­dung im Rah­men der

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Heil­päd­ago­gi­sches Rei­ten

Im Rah­men der Ein­glie­de­rungs­hil­fe nach § 35a SGB VIII ist eine Kos­ten­über­nah­me für Heil­päd­a­gigi­sches Rei­ten von Schul­kin­dern nicht mög­lich. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg ent­schie­de­nen Fall wehrt sich die Klä­ge­rin gegen die Beschei­de des Land­rats­amts, durch die eine Bewil­li­gung der Ein­glie­de­rungs­hil­fe abge­lehnt wor­den ist. Nach Auf­fas­sung des Gerichts sind

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Inter­nats­un­ter­brin­gung für hör­be­hin­der­te Schü­le­rin

Der Land­schafts­ver­band Wes­t­­fa­­len-Lip­­pe (LWL) hat die Kos­ten der Unter­brin­gung einer erwach­se­nen gehör­lo­sen Schü­le­rin in einem Inter­nat für Hör­be­hin­der­te zu tra­gen, soweit die Schü­le­rin auf­grund ihrer Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung noch der päd­ago­gi­schen Unter­stüt­zung einer der­ar­ti­gen Ein­rich­tung bedarf. Dies ent­schied das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le einer 20jährigen gehör­lo­sen Schü­le­rin aus Sie­gen, die zur Erlan­gung

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Ein­glie­de­rungs­hil­fe für Ver­wand­te

Eine Ein­glie­de­rungs­hil­fe der Bun­des­agen­tur für Arbeit darf nicht mit der Begrün­dung, dass das Arbeits­ver­hält­nis zwi­schen Ver­wand­ten geschlos­sen wor­den ist, ver­sagt wer­den. Die Unter­schei­dung zwi­schen einem Arbeits­ver­hält­nis zwi­schen Ver­wand­ten und Nicht-Ver­­wan­d­­ten ver­stößt gegen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz des Grund­ge­set­zes. Aus die­sem Grund dür­fen Ver­wand­te bei der Gewäh­rung von Ein­glie­de­rungs­zu­schüs­sen gegen­über ande­ren Arbeit­ge­bern nicht

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