Ein­heit­li­che und geson­der­te Fest­stel­lung – und die Kla­ge­be­fug­nis

Sind an einem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis Drit­te der­art betei­ligt, dass die Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann, so sind sie nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO not­wen­dig bei­zu­la­den. Kla­gen nicht alle von meh­re­ren nach § 48 FGO Kla­ge­be­fug­ten, müs­sen des­halb die übri­gen Kla­ge­be­fug­ten mit Aus­nah­me sol­cher kla­ge­be­fug­ter Per­so­nen, die

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Gewinn­fest­stel­lung bei Betei­li­gung einer lich­ten­stei­ni­schen Fami­li­en­stif­tung

Ist eine aus­län­di­sche Fami­li­en­stif­tung an einer inlän­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt, ist der in Deutsch­land unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­ge Stif­ter unge­ach­tet der Ein­kom­mens­zu­rech­nung nach § 15 Abs. 1 Satz 1 AStG nicht in die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung des Gewinns der Per­so­nen­ge­sell­schaft als Fest­stel­lungs­be­tei­lig­ter ein­zu­be­zie­hen. Ist die aus­län­di­sche Fami­li­en­stif­tung in Deutsch­land weder unbe­schränkt noch beschränkt steu­er­pflich­tig,

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Bilan­zie­rungs­kon­kur­renz und die Zuord­nung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Die Zuord­nung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen im Fall einer Bilan­zie­rungs­kon­kur­renz erfolgt an ers­ter Stel­le nach der zeit­li­chen Abfol­ge. Bei zeit­glei­cher Ent­ste­hung der Vor­aus­set­zun­gen als Son­der­be­triebs­ver­mö­gen hat die Zuord­nung nach qua­li­ta­ti­ven Kri­te­ri­en zu erfol­gen. Son­der­be­triebs­ver­mö­gen I geht inso­weit dem Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II vor. Es ent­spricht gefes­tig­ter Recht­spre­chung, dass die Antei­le an der Betriebs-GmbH zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

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Gewinn­aus­schüt­tung und Steu­er­ab­zugs­be­trä­ge in der ein­heit­li­chen Gewinn­fest­stel­lung

Der ein­heit­li­che Lebens­sach­ver­halt i.S. des § 174 Abs. 4 AO erstreckt sich im Fal­le einer Gewinn­aus­schüt­tung auch auf die Ein­be­hal­tung der Steu­er­ab­zugs­be­trä­ge. Ist auf Grund irri­ger Beur­tei­lung eines bestimm­ten Sach­ver­halts ein Steu­er­be­scheid ergan­gen, der auf Grund eines Rechts­be­helfs oder sonst auf Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen zu sei­nen Guns­ten auf­ge­ho­ben oder geän­dert wird,

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Das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen

Bei der ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen kön­nen die Ein­künf­te, die dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren oder Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren unter­lie­gen, in vol­ler Höhe ("brut­to") fest­ge­stellt wer­den, sofern aus den wei­te­ren Fest­stel­lun­gen des Bescheids für einen ver­stän­di­gen Emp­fän­ger zwei­fels­frei erkenn­bar ist, dass zur Ermitt­lung der steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te unter Anwen­dung der §§ 3 Nr. 40, 3c

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Grund­er­werb­steu­er als geson­dert und ein­heit­lich fest­zu­stel­len­de Besteue­rungs­grund­la­ge

Bei der von einer Grund­stücks­ge­sell­schaft zu tra­gen­den Grund­er­werb­steu­er nach § 1 Abs. 2a GrEStG han­delt es sich ein­kom­men­steu­er­lich um eine geson­dert und ein­heit­lich fest­zu­stel­len­de Besteue­rungs­grund­la­ge die­ser Gesell­schaft. Nach § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stellt, wenn an den Ein­künf­ten meh­re­re

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Der Gesell­schaf­ter und der Steu­er­be­ra­ter der Gesell­schaft

Eine Per­so­nen­ge­sell­schaft kann die ihr in Rech­nung gestell­te Umsatz­steu­er für von ihr bezo­ge­ne Dienst­leis­tun­gen, die der Erfül­lung ein­kom­men­steu­er­recht­li­cher Ver­pflich­tun­gen ihrer Gesell­schaf­ter die­nen, nicht als Vor­steu­er abzie­hen. Nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG kann ein Unter­neh­mer die gesetz­lich geschul­de­te Steu­er für Lie­fe­run­gen oder sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von ande­ren Unter­neh­mern für

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Aus­set­zung des Kla­ge­ver­fah­rens bei geson­der­ter und ein­heit­li­cher Gewinn­fest­stel­lung

Das Kla­ge­ver­fah­ren ist ana­log § 74 FGO aus­zu­set­zen, wenn wäh­rend der Anhän­gig­keit des finanz­ge­richt­li­chen Rechts­streits über die geson­der­te und ein­heit­li­che Gewinn­fest­stel­lung ein geän­der­ter Fest­stel­lungs­be­scheid ergeht und der Adres­sat die­ses Beschei­des Ein­spruch ein­legt; dies gilt selbst dann, wenn der Ände­rungs­be­scheid (hier: Ergän­zungs­be­scheid) zwar einen ande­ren Rege­lungs­ge­gen­stand (Streit­ge­gen­stand) betrifft, des­sen außer­ge­richt­li­che oder

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Ände­rung der Gewinn­ver­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft

Bei der ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung von ertrag­steu­er­recht­li­chen Besteue­rungs­grund­la­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kommt es für die Fra­ge, ob eine nach­träg­lich bekannt gewor­de­ne Tat­sa­che i.S. des § 173 Abs. 1 AO zu einer höhe­ren oder nied­ri­ge­ren "Steu­er" führt, nur auf die Ände­run­gen der Besteue­rungs­grund­la­gen an. Die steu­er­li­chen Aus­wir­kun­gen in den Fol­ge­be­schei­den sind nicht

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