Nebeneinander von Progressionsvorbehalt und Tarifermäßigung

Neben­ein­an­der von Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und Tarifer­mä­ßi­gung

Pro­gres­si­ons­vor­be­halt nach § 32b EStG und Tarifer­mä­ßi­gung des § 34 Abs. 1 EStG sind mit der Fol­ge neben­ein­an­der anwend­bar (sog. inte­grier­te Steu­er­be­rech­nung), dass sich ein nega­ti­ver Pro­gres­si­ons­vor­be­halt im Rah­men der Ermitt­lung des Steu­er­be­trags nach § 34 Abs. 1 Satz 3 EStG wegen des nied­ri­ge­ren Steu­er­sat­zes not­wen­dig steu­er­min­dernd aus­wirkt. Die tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er bemisst sich

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Verfassungswidrigkeit der sog. Reichensteuer 2007

Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der sog. Rei­chen­steu­er 2007

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hält die soge­nann­te Rei­chen­steu­er im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2007 für ver­fas­sungs­wid­rig und hat die ent­spre­chen­de Rege­lung des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (§ 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 EStG i. V. m. § 32c EStG) nun dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Prü­fung vor­ge­legt. Im Streit­fall bezog ein Arbeit­neh­mer im Jahr 2007 ein Gehalt von über 1,5

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Transferkurzarbeitergeld

Trans­fer­kurz­ar­bei­ter­geld

Ein­nah­men aus einer Auf­sto­ckung des Trans­fer­kurz­ar­bei­ter­gel­des sind nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf nur tarifer­mä­ßigt nach der "Fünf­tel­re­ge­lung" des § 34 Abs. 1 EStG zu besteu­ern, da es sich bei dem Trans­fer­kurz­ar­bei­ter­geld um eine Ent­schä­di­gung für ent­ge­hen­de Ein­nah­men und damit um außer­or­dent­li­che Ein­künf­te han­delt. Die Anwen­dung der sog. Fünf­tel­re­ge­lung setzt vor­aus,

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Steuerberechnung beim Zusammentreffen von Tarifermäßigung und Progressionsvorbehalt

Steu­er­be­rech­nung beim Zusam­men­tref­fen von Tarifer­mä­ßi­gung und Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Immer wie­der strit­tig ist, in wel­cher Wei­se die Ein­kom­men­steu­er zu berech­nen ist, wenn bei den im kon­kre­ten Fall anzu­wen­den­den Ein­­kom­­men­­steu­er-Tarif­­vor­­­schrif­­ten der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt des § 32b EStG und die Tarifer­mä­ßi­gung des § 34 Abs. 1 EStG zusam­men­tref­fen, wie dies z.B. bei Erhalt einer ermä­ßigt besteu­er­ten Abfin­dung und nach­fol­gen­dem Bezug von steu­er­frei­em, aber

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Grundlagenbescheid und keine Aussage zur Tarifbegrenzung

Grund­la­gen­be­scheid und kei­ne Aus­sa­ge zur Tarif­be­gren­zung

Ent­hält der Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung des (gewerb­li­chen) Gewinns kei­ne Fest­stel­lung zur Tarif­be­gren­zung nach § 32c EStG a.F., so ent­fal­tet die­ser Grund­la­gen­be­scheid inso­weit kei­ne Bin­dungs­wir­kung für die Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de der Gesellschafter/​Gemeinschafter. Hat die Finanz­be­hör­de in die­sem Fall im bestands­kräf­ti­gen Ein­kom­men­steu­er­be­scheid gegen­über einem Gesellschafter/​Gemeinschafter zu Unrecht die Tarif­be­gren­zung nach

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Tarifbegünstigte Vorteile aus Aktienoptionen

Tarif­be­güns­tig­te Vor­tei­le aus Akti­en­op­tio­nen

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs stel­len geld­wer­te Vor­tei­le aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm im Regel­fall als Anreiz­lohn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit dar. Die Ver­gü­tung in Höhe des Werts der erhal­te­nen Akti­en wird dann einem ermä­ßig­ten Ein­kom­men­steu­er­ta­rif unter­wor­fen. Im Streit­jahr 1997 war die Tarif­be­güns­ti­gung des § 34 Abs. 3

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