Die im letz­ten Jahr nicht ver­buch­te Ein­la­ge – und der Bilanz­zu­sam­men­hang

Wer­den Son­der­be­triebs­aus­ga­ben, die aus pri­va­ten Mit­teln bestrit­ten wor­den sind, im Jahr der Ent­ste­hung des Auf­wands nicht berück­sich­tigt, kommt eine erfolgs­wirk­sa­me Nach­ho­lung in einem Fol­ge­jahr nach den Grund­sät­zen des for­mel­len Bilan­zen­zu­sam­men­hangs nicht in Betracht. Bei der Ermitt­lung des vor­trags­fä­hi­gen Gewer­be­ver­lus­tes und der Gewinn­fest­stel­lung der Kom­man­dit­ge­sell­schaft sind die der Kom­man­di­tis­tin für Rechts­be­ra­tung

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Form­wech­sel zur Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die fik­ti­ve Ein­la­ge ins Gesamt­hands­ver­mö­gen

Im Fall des Form­wech­sels von einer Kapi­­tal- in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ist die Besteue­rung der offe­nen Rück­la­gen der Kapi­tal­ge­sell­schaft nach § 7 Satz 1 UmwStG bei nach § 5 Abs. 2 UmwStG fik­tiv als ein­ge­legt behan­del­ten Antei­len als Gewinn der Gesamt­hand und nicht als Son­der­ge­winn des bis­he­ri­gen Anteils­eig­ners zu behan­deln. Inso­weit fehlt es bereits dem

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Schwarz­ein­nah­men – und die Ände­rung der Kör­per­schaft­steu­er­be­schei­de wegen ver­deck­ter Ein­la­gen

§ 32a Abs. 2 KStG ver­langt, dass gegen­über dem Gesell­schaf­ter ein Steu­er- oder Fest­stel­lungs­be­scheid mit Rück­sicht auf das Vor­lie­gen einer ver­deck­ten Ein­la­ge ergeht. Die Ände­rung eines Ein­kom­men­steu­er­be­scheids des Gesell­schaf­ters wegen der Erfas­sung von Schwarz­ein­nah­men und nicht hin­sicht­lich der Berück­sich­ti­gung einer ver­deck­ten Ein­la­ge kann folg­lich die Ände­rung der an die Gesell­schaft gerich­te­ten

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Die Zah­lung auf die Ein­la­gen­schuld des GmbH-Gesell­schaf­ters – und ihr unmit­tel­ba­rer Rück­fluss

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs liegt die für die Erfül­lung der Ein­la­ge­schuld (§ 19 Abs. 1 GmbHG) erfor­der­li­che Leis­tung zur frei­en Ver­fü­gung des Geschäfts­füh­rers (§ 8 Abs. 2 GmbHG) nicht vor, wenn der ein­ge­zahl­te Ein­la­ge­be­trag abspra­che­ge­mäß umge­hend an den Infe­ren­ten zurück­fließt . Die Umge­hung der Kapi­tal­auf­brin­gungs­re­geln setzt zwar kei­ne per­so­nel­le Iden­ti­tät zwi­schen Infe­rent

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Das frei­wil­li­ge Auf­fül­len der Kom­man­dit­ein­la­ge – und die spä­te­re Insol­venz der Gesell­schaft

Ein Kom­man­di­tist, der sei­ne Ein­la­ge durch eine Zah­lung an die Gesell­schaft wie­der auf­füllt, ohne hier­zu recht­lich ver­pflich­tet zu sein, erlangt durch die­sen Vor­gang kei­nen Ersatz­an­spruch aus § 110 Abs. 1 HGB, der im Insol­venz­ver­fah­ren über das Ver­mö­gen der Gesell­schaft als Insol­venz­for­de­rung zur Tabel­le ange­mel­det wer­den kann. Zur Insol­venz­ta­bel­le kön­nen nur Insol­venz­for­de­run­gen

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Abset­zung für Sub­stanz­ver­rin­ge­rung

Eine Abset­zung für Sub­stanz­ver­rin­ge­rung setzt Anschaf­fungs­kos­ten vor­aus. Legt der Kom­man­di­tist ein in sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen ent­deck­tes Kies­vor­kom­men in die KG ein, hat die­se das Kies­vor­kom­men mit dem Teil­wert anzu­set­zen. Abset­zung für Sub­stanz­ver­rin­ge­rin und Teil­wert­ab­schrei­bun­gen sind auch dann nicht zuläs­sig, wenn die KG das Kies­vor­kom­men nicht selbst abbaut, son­dern einem Drit­ten zur

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Gut­schrift auf Kapi­tal­kon­to II – als Ein­la­ge

Über­trägt der Kom­man­di­tist einer KG die­ser ein Wirt­schafts­gut, des­sen Gegen­wert allein sei­nem Kapi­tal­kon­to – II gut­ge­schrie­ben wird, liegt dar­in – ent­ge­gen der Rechts­auf­fas­sung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen – kei­ne Ein­brin­gung gegen Gewäh­rung von Gesell­schafts­rech­ten, son­dern eine Ein­la­ge vor, wenn sich nach den Rege­lun­gen im Gesell­schafts­ver­trag der KG die maß­geb­li­chen Gesell­schafts­rech­te

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Teil­ent­gelt­li­che Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter

Stren­ge Tren­nungs­theo­rie? Modi­fi­zier­ten Tren­nungs­theo­rie? Ein­heits­theo­rie? Beim Bun­des­fi­nanz­hof steht aktu­ell die Rechts­fra­ge an, wie die teil­ent­gelt­li­che Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter auf eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zu behan­deln ist. Der Bun­des­fi­nanz­hof lässt aktu­ell erken­nen, der modi­fi­zier­ten Tren­nungs­theo­rie zuzu­nei­gen, hat jedoch nun vor der end­gül­ti­gen Klä­rung die­ser Fra­ge das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen auf­ge­for­dert, dem beim Bun­des­fi­nanz­hof

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Nach­ho­lung eines unter­blie­be­nen Ein­la­gen­ab­zugs

Ermit­telt der Steu­er­pflich­ti­ge sei­ne Ein­künf­te nach § 4 Abs. 3 EStG, dann wer­den Ein­la­gen von Wirt­schafts­gü­tern des Umlauf­ver­mö­gens –als fik­ti­ve Betriebs­aus­ga­ben– gewinn­min­dernd im Jahr der Ein­la­ge berück­sich­tigt . Unter­lässt es der Steu­er­pflich­ti­ge, bei der Anschaf­fung, Her­stel­lung oder Ein­la­ge eines Wirt­schafts­guts des Umlauf­ver­mö­gens die –ech­ten oder fik­ti­ven– Betriebs­aus­ga­ben im Jahr der Zah­lung bzw.

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Ein­la­ge­hand­lun­gen in das (gewill­kür­te) Betriebs­ver­mö­gen

Zum Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren alle Wirt­schafts­gü­ter, die aus betrieb­li­cher Ver­an­las­sung ange­schafft, her­ge­stellt oder ein­ge­legt wer­den. Eine betrieb­li­che Ver­an­las­sung liegt vor, wenn ein objek­ti­ver wirt­schaft­li­cher und tat­säch­li­cher Zusam­men­hang mit dem Betrieb besteht. Wirt­schafts­gü­ter des Betriebs­ver­mö­gens (§ 4 Abs.1, § 5 EStG) kön­nen sol­che des not­wen­di­gen oder des gewill­kür­ten Betriebs­ver­mö­gens sein . Eine Ein­la­ge aus

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