Lager­scha­den – und der Beweis des ers­ten Anscheins

Der Ein­la­ge­rer kann sich bei sei­nem Scha­dens­er­satz­ver­lan­gen auf den Beweis des ers­ten Anscheins stüt­zen, dass ein Ver­der­ben des ein­ge­la­ger­ten Käses infol­ge Bak­te­ri­en­be­falls auf den Tem­pe­ra­tur­an­stieg im Kühl­la­ger zurück­zu­füh­ren ist, wenn fest­steht, dass der Käse infol­ge eines teil­wei­sen Aus­falls des Kühl­sys­tems zeit­wei­se über die zuläs­si­ge Lager­tem­pe­ra­tur hin­aus erwärmt wor­den ist. Die­ser

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Die Benach­rich­ti­gungs­pflicht des Lager­hal­ters

Bei der Benach­rich­ti­gungs­pflicht des Lager­hal­ters gemäß Zif­fer 15.1 Satz 2 ADSp han­delt es sich um eine ver­trags­we­sent­li­che Pflicht (Kar­di­nal­pflicht) im Sin­ne von Zif­fer 27.1 Halb­satz 2 ADSp. Glei­ches gilt für die Aus­wahl eines geeig­ne­ten Lager­or­tes für das dem Lager­hal­ter anver­trau­te Gut. Der Auf­trag­ge­ber des Lager­hal­ters muss einer schrift­li­chen Benach­rich­ti­gung gemäß Zif­fer 15.1

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Das beschä­dig­te Lager­gut

Der Ein­la­ge­rer, der Scha­dens­er­satz wegen Beschä­di­gung des Gutes wäh­rend der Lager­zeit bean­sprucht, muss grund­sätz­lich dar­le­gen und gege­be­nen­falls bewei­sen, dass er das Gut in unbe­schä­dig­tem Zustand ein­ge­la­gert und der Lager­hal­ter es beschä­digt zurück­ge­ge­ben hat. Eine mög­li­che Haf­tung des Lager­hal­ters, der das Lager­gut zur Ein­la­ge­rung über­nom­men hat, für Schä­den am Lager­gut beur­teilt

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