Auf­rech­nung – und der Zufluss­zeit­punkt der Ein­nah­men

Ist der Gewinn gemäß § 4 Abs. 3 EStG zu ermit­teln, kommt es für den Ansatz von Betriebs­ein­nah­men nach § 11 Abs. 1 Sät­ze 1 und 5 EStG auf deren Zufluss an. Eine Auf­rech­nung ist Aus­druck wirt­schaft­li­cher Ver­fü­gungs­macht und führt daher (erst) im Zeit­punkt der Auf­rech­nungs­er­klä­rung (und nicht schon im Zeit­punkt der Auf­rech­nungs­la­ge) zum

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Nicht­an­schaf­fung – und die nach­träg­li­che Auf­lö­sung der Ans­parab­schrei­bung

Löst ein Steu­er­pflich­ti­ger mit Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 3 EStG die von ihm gebil­de­te Ans­parab­schrei­bung für die geplan­te Anschaf­fung eines Wirt­schafts­guts nicht spä­tes­tens durch Ansatz einer ent­spre­chen­den Betriebs­ein­nah­me in sei­ner Gewinn­ermitt­lung für den zwei­ten auf die Bil­dung fol­gen­den Ver­an­la­gungs­zeit­raum auf, so kann das Finanz­amt den erklä­rungs­ge­mäß für jenes Jahr ergan­ge­nen Ein­kom­men­steu­er­be­scheid

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Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung – und die Teil­wert­ab­schrei­bung

Ermit­telt ein Gewer­be­trei­ben­der sei­nen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG, so ist im Rah­men die­ser Gewinn­ermitt­lungs­art eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf die GmbH-Betei­­li­gung nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG nicht zuläs­sig. Der Betei­li­gungs­auf­wand ist im Rah­men der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung auch nicht unter dem Gesichts­punkt eines end­gül­ti­gen Ver­lusts der Betei­li­gung als Betriebs­aus­ga­be zu berück­sich­ti­gen. Eben­so

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Kon­klu­den­ter Antrag auf Ist-Besteue­rung

Ein Antrag auf Ist-Besteu­e­­rung (§ 20 UStG) kann auch kon­klu­dent gestellt wer­den. Der Steu­er­erklä­rung muss deut­lich erkenn­bar zu ent­neh­men sein, dass die Umsät­ze auf Grund­la­ge ver­ein­nahm­ter Ent­gel­te erklärt wor­den sind. Das kann sich aus einer ein­ge­reich­ten Ein­­nah­­me-/Über­­­schus­s­­rech­­nung nach § 4 Abs. 3 EStG erge­ben. Hat ein Steu­er­pflich­ti­ger einen hin­rei­chend deut­li­chen Antrag auf

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Aus­übung des Wahl­rechts zur Rück­la­gen­bil­dung bei der Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung

Die Bil­dung einer Rück­la­ge gemäß § 6b Abs. 3 EStG ist ein sog. Bilan­zie­rungs­wahl­recht, wel­ches bei der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 1 oder § 5 EStG durch ent­spre­chen­den Ansatz oder die Auf­lö­sung einer Rück­la­ge in der Steu­er­bi­lanz, bzw. bei der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen in der jewei­li­gen Son­der­bi­lanz aus­ge­übt wird . Etwas ande­res folgt

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Berück­sich­ti­gung von Feld­in­ven­tar beim Über­gang von der Durch­schnitts­satz­ge­winn­ermitt­lung zur Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung

Der durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich gemäß § 4 Abs. 1 EStG ermit­tel­te Gewinn ist für das Wirt­schafts­jahr des Über­gangs um Zu- und Abschlä­ge zu kor­ri­gie­ren, die sich aus dem Wech­sel von der Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung zum Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich erge­ben. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs folgt aus der Sys­te­ma­tik der gesetz­lich gere­gel­ten Gewinn­ermitt­lungs­ar­ten, dass bei einem Wech­sel Gewinn­kor­rek­tu­ren

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Nach­ho­lung eines unter­blie­be­nen Ein­la­gen­ab­zugs

Ermit­telt der Steu­er­pflich­ti­ge sei­ne Ein­künf­te nach § 4 Abs. 3 EStG, dann wer­den Ein­la­gen von Wirt­schafts­gü­tern des Umlauf­ver­mö­gens –als fik­ti­ve Betriebs­aus­ga­ben– gewinn­min­dernd im Jahr der Ein­la­ge berück­sich­tigt . Unter­lässt es der Steu­er­pflich­ti­ge, bei der Anschaf­fung, Her­stel­lung oder Ein­la­ge eines Wirt­schafts­guts des Umlauf­ver­mö­gens die –ech­ten oder fik­ti­ven– Betriebs­aus­ga­ben im Jahr der Zah­lung bzw.

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Ver­tei­lung eines Über­gangs­ver­lusts beim Über­gang zur Bilan­zie­rung

Es ist aus sach­li­chen Bil­lig­keits­grün­den nicht gebo­ten, einen Über­gangs­ver­lust, der bei dem Wech­sel von der Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung nach § 4 Abs. 3 EStG zur Gewinn­ermitt­lung durch Bestands­ver­gleich nach § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 EStG ent­steht, auf das Jahr des Über­gangs und die bei­den Fol­ge­jah­re zu ver­tei­len. Die Ent­schei­dung über einen Antrag auf abwei­chen­de

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Gewinn­ermitt­lungs­wahl­rechts bei Ein­kom­men­steu­er- und Kin­der­geld­fest­set­zung

Erzielt ein Kind gewerb­li­che Ein­künf­te und steht ihm hin­sicht­lich der Gewinn­ermitt­lungs­art ein Wahl­recht zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich und der Ein­­nah­­me-Über­­­schus­s­­rech­­nung zu, so kann die­ses Wahl­recht auch bei der für die Kin­der­geld­fest­set­zung nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG 2002 not­wen­di­gen Ermitt­lung der Ein­künf­te des Kin­des nur vom Kind und nicht vom Kin­der­geld­be­rech­tig­ten

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Bilan­zie­rung oder Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung in Schät­zungs­fäl­len

Das Wahl­recht zwi­schen der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 1 EStG (Bilan­zie­rung) und § 4 Abs. 3 EStG (Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung) steht nicht buch­füh­rungs­pflich­ti­gen Steu­er­pflich­ti­gen auch nach­träg­lich in Fäl­len zu, in denen die Höhe des Gewinns zu schät­zen ist. Gewinn ist der um Ent­nah­men und Ein­la­gen kor­ri­gier­te Unter­schieds­be­trag zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des Wirt­schafts­jah­res und

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Nach­träg­li­che Opti­on zur Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung

Unter Auf­ga­be sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung hat es der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr zuge­las­sen, dass ein Gewer­be­trei­ben­der auch noch nach Ablauf des Gewinn­ermitt­lungs­zeit­raums die Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung als Metho­de zur Gewinn­ermitt­lung anstel­le der Bilan­zie­rung aus­wählt. Unter­neh­mer, die nicht nach den Vor­schrif­ten des Han­dels­rechts buch­füh­rungs­pflich­tig sind und deren Betrie­be auch bestimm­te steu­er­li­che Grenz­wer­te (z.B. in Bezug

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Aus­lauf­mo­dell Ans­parab­schrei­bung

Kaum ein "Steu­er­spar­mo­dell" war belieb­ter als die Ans­parab­schrei­bung. doch mit Wir­kung ab 2007 hat der Gesetz­ge­ber die Mög­lich­kei­ten, die Ans­parab­schrei­bung in Anspruch zu neh­men, stark ein­ge­schränkt. Die gesetz­li­che Neu­re­ge­lung des § 7g EStG sieht vor, dass nur noch "klei­ne und mitt­le­re" Betrie­be einen Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag in Anspruch neh­men kön­nen. Betrie­be, die

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Steu­er­li­che Gewinn­ermitt­lung und der amt­li­che Vor­druck

Ein Unter­neh­mer, der sei­nen Gewinn nicht durch Bilan­zie­rung son­dern durch Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung ermit­telt, ist nicht ver­pflich­tet, hier­für den amt­lich vor­ge­schrie­be­nen Vor­druck „Anla­ge EÜR“ zu ver­wen­den. Dies hat das Finanz­ge­richt Müns­ter in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den und hier­bei – soweit ersicht­lich – erst­mals zu der seit dem Jahr 2005 gel­ten­den Neu­re­ge­lung

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Bil­dung einer Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung nach Umqua­li­fi­zie­rung der Ein­nah­men

Erzielt ein Steu­er­pflich­ti­ger Gewinn­ein­künf­te und ermit­telt er sei­nen Gewinn mit­tels Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung, so kann er nicht allein des­halb, weil sei­ne Ein­künf­te im Anschluss an eine Außen­prü­fung nicht mehr als frei­be­ruf­lich, son­dern als gewerb­lich ein­ge­stuft wer­den, durch einen Wech­sel zum Bestands­ver­gleich eine Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung bil­den.

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Wahl­recht zur Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung

§ 4 Abs. 3 EStG ermög­licht den Steu­er­pflich­ti­gen, die nicht auf­grund gesetz­li­cher Vor­schrif­ten ver­pflich­tet sind, Bücher zu füh­ren und regel­mä­ßig Abschlüs­se zu machen, und die kei­ne Bücher füh­ren und kei­ne Abschlüs­se machen, als Gewinn den Über­schuss der Betriebs­ein­nah­men über die Betriebs­aus­ga­ben anzu­set­zen. Der Steu­er­pflich­ti­ge muss, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt klar­ge­stellt hat, die

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Nach­ho­lung des Betriebs­kos­ten­ab­zugs

Wird der Gewinn nicht mit­tels einer Bilanz, son­dern durch eine Ein­­nah­­me-Über­­­schuss-Rech­­nung (§ 4 Abs. 3 EStG) ermit­telt, so kön­nen Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für ein zum Umlauf­ver­mö­gen gehö­ren­des Grund­stück, die im Jahr der Zah­lung nicht gel­tend gemacht wor­den sind und infol­ge der Bestands­kraft der ent­spre­chen­den Ver­an­la­gung auch in die­sem Jahr nicht mehr gel­tend

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