Scha­dens­er­satz – und die gezo­ge­nen Steu­er­vor­tei­le

Bei der Betrach­tung mög­li­cher Steu­er­vor­tei­le muss berück­sich­tigt wer­den, ob dem Geschä­dig­ten aus der Zuer­ken­nung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs und des­sen Gestal­tung steu­er­li­che Nach­tei­le erwach­sen. Erstat­tungs­be­trä­ge, die Wer­bungs­kos­ten erset­zen, aus denen der Geschä­dig­te Steu­er­vor­tei­le erzielt hat, sind im Jahr ihres Zuflus­ses steu­er­pflich­ti­ge Ein­nah­men der Ein­kunfts­art, bei der die Auf­wen­dun­gen vor­her als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen

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Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung – und die Auf­zeich­nungs­pflicht von Bar­um­sät­zen

Auch bei der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung müs­sen Geschäfts­vor­fäl­le fort­lau­fend, voll­stän­dig und rich­tig ver­zeich­net wer­den. Im bar­geld­in­ten­si­ven Bereich ist dafür regel­mä­ßig die Füh­rung von Auf­zeich­nun­gen ähn­lich einem Kas­sen­buch oder einem Kas­sen­be­richt not­wen­dig. Eine ver­än­der­ba­re Excel-Tabel­­le genügt die­sen Anfor­de­run­gen regel­mä­ßig nicht. Nach § 162 AO hat die Finanz­be­hör­de die Besteue­rungs­grund­la­gen zu schät­zen, soweit sie

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Auf­rech­nung – und der Zufluss­zeit­punkt der Ein­nah­men

Ist der Gewinn gemäß § 4 Abs. 3 EStG zu ermit­teln, kommt es für den Ansatz von Betriebs­ein­nah­men nach § 11 Abs. 1 Sät­ze 1 und 5 EStG auf deren Zufluss an. Eine Auf­rech­nung ist Aus­druck wirt­schaft­li­cher Ver­fü­gungs­macht und führt daher (erst) im Zeit­punkt der Auf­rech­nungs­er­klä­rung (und nicht schon im Zeit­punkt der Auf­rech­nungs­la­ge) zum

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Steu­er­hin­ter­zie­hung – und der ver­schlei­er­te Zufluss der Ein­nah­men

Ein­nah­men (§ 8 Abs. 1 EStG) sind dem Steu­er­pflich­ti­gen im Sin­ne von § 11 Abs. 1 EStG zuge­flos­sen, sobald er über sie wirt­schaft­lich ver­fü­gen kann. Geld­be­trä­ge flie­ßen dem Steu­er­pflich­ti­gen in der Regel dadurch zu, dass sie bar aus­ge­zahlt oder einem Kon­to des Emp­fän­gers bei einem Kre­dit­in­sti­tut gut­ge­schrie­ben wer­den. Auch die Hin­ga­be eines (gedeck­ten)

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Zu Unrecht erstat­te­te Vor­steu­ern als Betriebs­ein­nah­men

Zu Unrecht erstat­te­te Vor­steu­ern sind Betriebs­ein­nah­men. Bei Steu­er­pflich­ti­gen, die ihren Gewinn gemäß § 4 Abs. 3 EStG ermit­teln, sind die Betriebs­ein­nah­men den Betriebs­aus­ga­ben gegen­über­zu­stel­len. Eine ein­heit­li­che Bestim­mung des Begriffs der Betriebs­ein­nah­men ent­hält das EStG nicht. In Anleh­nung an § 8 Abs. 1 und § 4 Abs. 4 EStG sind dar­un­ter alle Zugän­ge in Geld oder

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Rück­la­gen­bil­dung nach § 6b oder § 6c EStG und das Gewinn­ermitt­lungs­wahl­rechts

Die Ermitt­lung des Über­schus­ses der Ein­nah­men über die Wer­bungs­kos­ten ist grund­sätz­lich kei­ne Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung i.S. von § 4 Abs. 3 EStG. Hat ein Klä­ger sein Gewinn­ermitt­lungs­wahl­recht zuguns­ten der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung aus­ge­übt, so ist sein (Hilfs-) Antrag auf eine "Rück­la­ge nach § 6b EStG in Höhe des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns" dahin aus­zu­le­gen, dass er eine Neu­tra­li­sie­rung des

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