Foto­be­ar­bei­tung – für die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te

Kran­ken­kas­sen sind berech­tigt, ein­ge­reich­te Licht­bil­der der Ver­si­cher­ten für die Ver­wen­dung auf der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te zu bear­bei­ten. Hier­bei haben sie das Inter­es­se an der Eig­nung der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te als Ver­si­che­rungs­nach­weis gegen die geschütz­ten Rechts­gü­ter der Ver­si­cher­ten abzu­wä­gen, ins­be­son­de­re deren all­ge­mei­nes Per­sön­lich­keits­recht und das Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung. Die Aus­ga­be der elek­tro­ni­schen

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Elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te – und die Spei­che­rung des Fotos

Eine Kran­ken­kas­se darf ein ihr ein­ge­reich­tes Licht­bild nur so lan­ge spei­chern, bis die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te hier­mit her­ge­stellt und sie dem Ver­si­cher­ten über­mit­telt wur­de. Eine Spei­che­rung bis zum Ende des Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis­ses ist hin­ge­gen daten­schutz­recht­lich unzu­läs­sig. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lehn­te die beklag­te Kran­ken­kas­se den Antrag des bei ihr

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Wer zahlt das Pass­bild für die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te?

Die Kos­ten für ein Pass­bild, das für die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te erfor­der­lich ist, muss die Kran­ken­kas­se nicht über­neh­men. So das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers der 24,40 Euro von sei­ner Kran­ken­kas­se erstat­tet bekom­men woll­te. Die­se Kos­ten zur Erstel­lung eines für die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te erfor­der­li­chen Pass­bil­des lehn­te die

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Das Foto für die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te

Weder daten­schutz­recht­li­che Bestim­mun­gen noch das infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mungs­recht wer­den durch die Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te ver­letzt. So hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Man­nes ent­schie­den, der durch die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te einen Daten­miss­brauch befürch­tet und dar­über hin­aus kein Licht­bild für die Kar­te zur Ver­fü­gung stel­len woll­te. Ein 66-jäh­­ri­ger

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Die Ver­pflich­tung zur elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te

Jeder Ver­si­cher­te ist gesetz­lich ver­pflich­tet, ab dem 1. Janu­ar 2014 zum Nach­weis sei­nes Ver­si­che­rungs­schut­zes die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te zu nut­zen. Weder die Spei­che­rung die­ser Daten noch das Pho­to ver­let­zen das Sozi­al­ge­heim­nis des Ver­si­cher­ten oder sein Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung. Ein Anspruch auf Aus­stel­lung eines ander­wei­ti­gen Ver­si­che­rungs­nach­wei­ses besteht nicht. So das Sozi­al­ge­richt

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Die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te und der Daten­schutz

Die Pflicht­an­ga­ben auf der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te sind iden­tisch mit den Anga­ben auf der bis­he­ri­gen Kran­ken­ver­si­che­rungs­kar­te. Im übri­gen kann der Ver­si­cher­te selbst über die Infor­ma­tio­nen bestim­men, die auf der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te gespei­chert wer­den. Durch die Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­kar­te kann ein Ver­si­cher­ter daher nicht beschwert sein. Es ist des­halb ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich,

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