Einreichung elektronischer Steuererklärungen - und die offenbare Unrichtigkeit

Ein­rei­chung elek­tro­ni­scher Steu­er­erklä­run­gen – und die offen­ba­re Unrich­tig­keit

Die in der Recht­spre­chung des BFH zu § 129 AO ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze gel­ten auch bei der Ein­rei­chung elek­tro­ni­scher Steu­er­erklä­run­gen. Nach § 129 Satz 1 AO kann die Finanz­be­hör­de Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­akts unter­lau­fen sind, jeder­zeit berich­ti­gen. Bei berech­tig­tem Inter­es­se des Betei­lig­ten ist zu berich­ti­gen

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Übermittlung einer Einkommensteuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz

Über­mitt­lung einer Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung nach amt­lich vor­ge­schrie­be­nem Daten­satz

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat hin­sicht­lich der Pflicht zur Daten­fern­über­mitt­lung von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen und ‑erklä­run­gen nach § 18 Abs. 1 UStG i.V.m. § 150 Abs. 8 AO die Ver­­häl­t­­nis- und Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Daten­fern­über­mitt­lung bereits bestä­tigt . Im Rah­men der Prü­fung der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit wur­den in der Ent­schei­dung sowohl gel­tend gemach­te Sicher­heits­be­den­ken gegen die Fern­über­mitt­lung von Daten

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Elektronische Einkommensteuererklärung - und ihre Korrektur bei schlichtem “Vergessen“

Elek­tro­ni­sche Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung – und ihre Kor­rek­tur bei schlich­tem “Ver­ges­sen“

Der Begriff des Ver­schul­dens i.S. von § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO ist bei elek­tro­nisch gefer­tig­ten Steu­er­erklä­run­gen in glei­cher Wei­se aus­zu­le­gen wie bei schrift­lich gefer­tig­ten Erklä­run­gen. Das schlich­te Ver­ges­sen des Über­trags selbst ermit­tel­ter Besteue­rungs­grund­la­gen in die ent­spre­chen­de Anla­ge zur Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung ist nicht grund­sätz­lich grob fahr­läs­sig i.S. des § 173 Abs. 1 Nr.

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Grobes Verschulden bei elektronisch gefertigten Steuererklärungen

Gro­bes Ver­schul­den bei elek­tro­nisch gefer­tig­ten Steu­er­erklä­run­gen

Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steu­er­be­schei­de auf­zu­he­ben oder zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt wer­den, die zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er füh­ren und den Steu­er­pflich­ti­gen kein gro­bes Ver­schul­den dar­an trifft, dass die Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel erst nach­träg­lich bekannt wer­den. Als gro­bes Ver­schul­den hat der Steu­er­pflich­ti­ge Vor­satz und

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Die Abgabe der Steuererklärung

Die Abga­be der Steu­er­erklä­rung

Steu­er­hin­ter­zie­hung ist nach den Vor­fäl­len in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit immer noch ein sehr bri­san­tes The­ma. So ist es längst nicht mehr in der Gesell­schaft akzep­tiert, wenn bei der Steu­er „gemo­gelt“ wird. Folg­lich geben immer mehr Bür­ger eine den Tat­sa­chen ent­spre­chen­de Steu­er­erklä­rung ab. Für die Steu­er­erklä­rung 2013 besteht dafür nur noch

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Elektronisch übermittelte Steuererklärung - fristwahrend auch ohne Signatur

Elek­tro­nisch über­mit­tel­te Steu­er­erklä­rung – fris­t­wah­rend auch ohne Signa­tur

Eine ohne elek­tro­ni­sche Signa­tur über­mit­tel­te elek­tro­ni­sche Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung kann trotz ihrer feh­len­den Wirk­sam­keit von steu­er­li­cher Bedeu­tung sein. Aus ihr kön­nen ins­be­son­de­re auch steu­er­li­che Fol­gen zuguns­ten der Steu­er­pflich­ti­gen gezo­gen wer­den, wie ein aktu­ell vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­ner Fall zeigt: In dem vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te das Finanz­amt am 23. Juli

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