Mit dem Bundesverfassungsgericht mailt man nicht

Mit dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt mailt man nicht

Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de kann nicht per De-Mail ein­ge­reicht wer­den. Eine der­art beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein­ge­reich­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt aktu­ell nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, da die Vor­aus­set­zun­gen des § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vor­lä­gen, die Ver­fas­sungs­be­schwer­de kei­ne grund­sätz­li­che ver­fas­sungs­recht­li­che Bedeu­tung habe und ihre Annah­me auch nicht zur Durch­set­zung der von dem Beschwer­de­füh­rer

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Keine Verfassungsbeschwerde per De-Mail

Kei­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de per De-Mail

Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de kann bis­lang nicht per De-Mail ein­ge­reicht wer­den. So hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die per De-Mail ein­ge­reicht wur­de: Die­se genügt nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts nicht dem Schrift­form­erfor­der­nis des § 23 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG, der ver­langt, dass ein kör­per­li­ches Schrift­stück ein­ge­hen muss. Der Gesetz­ge­ber

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Das Bundesarbeitsgericht - und das EGVP

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt – und das EGVP

Über das Elek­tro­ni­sche Gerichts- und Ver­wal­tungs­post­fach (EGVP) des Bun­des­ar­beits­ge­richts kann eine Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de seit dem 1.01.2018 nur dann ein­ge­reicht wer­den, wenn die als elek­tro­ni­sches Doku­ment über­mit­tel­te Beschwer­de­schrift mit einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur (qeS) ver­se­hen ist. Die gesetz­li­che Form ist nicht mehr gewahrt, wenn die qua­li­fi­zier­te elek­tro­ni­sche Signa­tur nur an dem an

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Besonderes elektronisches Anwaltspostfach - und die Anwaltsverschwiegenheit

Beson­de­res elek­tro­ni­sches Anwalts­post­fach – und die Anwalts­ver­schwie­gen­heit

Ein Rechts­an­walt, der einen gesetz­lich eröff­ne­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weg bestim­mungs­ge­mäß nutzt, ver­stößt nicht gegen sei­ne Berufs­pflich­ten. Der Bun­des­ge­richts­hof hat mit Urteil vom 11.01.2016 auf die Ein­schät­zungs­prä­ro­ga­ti­ve des Gesetz­ge­bers hin­ge­wie­sen, die nicht ohne beson­de­ren Grund gericht­lich nach­prüf­bar ist. Einer Aus­ein­an­der­set­zung mit der Fra­ge, ob die Nut­zung des elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs in deut­li­chem Wider­spruch zur

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Besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) in Betrieb

Beson­de­res elek­tro­ni­sches Anwalts­post­fach (beA) in Betrieb

Das beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach (beA) ist am Mon­tag in Betrieb gegan­gen. Die Bun­des­rechts­an­walts­kam­mer hat damit das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tem gestar­tet, mit dem künf­tig alle zuge­las­se­nen Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te ver­an­lasst wer­den sol­len, am elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr mit den Gerich­ten teil­zu­neh­men. Der Start des beA hat­te sich zuletzt auf­grund zwei­er einst­wei­li­ger Anord­nun­gen des Anwalts­ge­richts­hofs Ber­lin

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Kammerumlage zur Finanzierung des elektronischen Rechtsverkehrs

Kam­mer­um­la­ge zur Finan­zie­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs

Die Kam­mer­ver­samm­lung der Rechs­an­walts­kam­mer ist zur Beschluss­fas­sung über eine Umla­ge zur Finan­zie­rung des beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs (beA) befugt. Die Kam­mer­ver­samm­lung hat gemäß § 89 Abs. 1 Satz 1 BRAO die ihr durch Gesetz zuge­wie­se­nen Auf­ga­ben zu erfül­len. Nach § 89 Abs. 2 Nr. 2 BRAO obliegt es der Ver­samm­lung ins­be­son­de­re, die Höhe und die

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