Die Steu­er­erklä­rung auf dem USB-Stick

Eine Steu­er­erklä­rung kann nicht durch Über­ga­be eines Daten­trä­gers (etwa per USB-Stick oder CD) erfol­gen. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall reich­te eine GmbH ihre Kör­per­­schaft- und Gewer­be­steu­er­erklä­run­gen für das Jahr 2012 in Papier­form beim Finanz­amt ein. Die­ses for­der­te die GmbH dar­auf­hin auf, die Erklä­run­gen nach amt­lich vor­ge­schrie­be­nem Daten­satz durch Daten­fern­über­tra­gung

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ELS­TER-Daten­über­mitt­lung – und die Frist zur Antrags­ver­an­la­gung

Die Frist zur Antrags­ver­an­la­gung wird durch die blo­ße "ELSTER"-Datenübermittlung bei nicht frist­ge­rech­ter Abga­be der kom­pri­mier­ten Steu­er­erklä­rung in Papier­form nicht gewahrt. Nach § 46 Abs. 2 EStG wird, wenn – wie im Streit­fall beim steu­er­pflich­ti­gen Arbeit­neh­mer – das Ein­kom­men des Steu­er­pflich­ti­gen ganz oder teil­wei­se aus Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit besteht, von denen

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Gro­bes Ver­schul­den des Steu­er­be­ra­ters wegen einer "Elster"-Steuererklärung

Den Steu­er­be­ra­ter trifft ein gro­bes Ver­schul­den, wenn er sei­nem Man­dan­ten ledig­lich eine "kom­pri­mier­te" Els­­ter-Ein­­kom­­men­­steu­er­­er­klä­­rung zur Über­prü­fung aus­hän­digt, ohne vor­her den maß­ge­ben­den Sach­ver­halt voll­stän­dig zu ermit­teln und sei­nem Man­dan­ten damit die Mög­lich­keit nimmt, die dar­in ent­hal­te­nen Anga­ben auf Voll­stän­dig­keit und Rich­tig­keit zu prü­fen. Den Steu­er­be­ra­ter trifft ein gro­bes Ver­schul­den am nach­träg­li­chen

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Els­ter­For­mu­lar und die bro­be Fahr­läs­sig­keit beim Aus­fül­len der Steu­er­erklä­rung

Allein der Umstand, dass die mit Els­ter­For­mu­lar abge­ge­be­ne elek­tro­ni­sche Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung kei­nen voll­stän­di­gen Aus­druck der Steu­er­erklä­rungs­for­mu­la­re lie­fert, lässt eine ansons­ten gege­be­ne gro­be Fahr­läs­sig­keit nicht ent­fal­len. Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steu­er­be­schei­de auf­zu­he­ben oder zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel bekannt wer­den, die zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er füh­ren, und den

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Els­ter­For­mu­lar und die bei­gefüg­ten Erläu­te­run­gen

Der Steu­er­pflich­ti­ge han­delt auch dann regel­mä­ßig grob fahr­läs­sig i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO, wenn er die dem elek­tro­ni­schen Els­ter­For­mu­lar bei­gefüg­ten Erläu­te­run­gen zur Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung unbe­ach­tet lässt. Dies gilt aller­dings nur, soweit sol­che Erläu­te­run­gen für einen steu­er­li­chen Lai­en aus­rei­chend ver­ständ­lich, klar und ein­deu­tig sind. Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO

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Die elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­kar­te

Die Elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­kar­te kommt und die alt­her­ge­brach­te Lohn­steu­er­kar­te aus Papier hat end­gül­tig aus­ge­dient. Damit ein­her gehen noch wei­te­re Umstel­lun­gen, die auch den Arbeit­neh­mer betref­fen. So ist für jede Ände­rung nicht mehr das Ein­woh­ner­mel­de­amt, son­dern das Finanz­amt des Wohn­sit­zes zustän­dig. Mit Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Lohn­steu­er­kar­te wer­den nun alle not­wen­di­gen Daten als

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Umsatz­steu­er­erklä­run­gen in Papier­form?

Seit dem 01.01.2005 sind Umsat­z­­steu­er-Vor­­an­mel­­dun­­gen elek­tro­nisch zu über­mit­teln, sofern der Unter­neh­mer über einen inter­net­fä­hi­gen Com­pu­ter ver­fügt. Wei­ter­ge­hen­de Aus­nah­men – etwa wegen Daten­schutz­be­den­ken oder des Mehr­auf­wan­des der PC-Erfas­­sung – sind nach einem aktu­el­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts nicht mög­lich. Durch das Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2003 wur­de § 18 Abs. 1 Satz 1 UStG geän­dert. Danach

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