Die Vaterschaftsanfechtung des mutmaßlichen biologischen Vaters - und die Anfechtungsfrist

Die Vater­schafts­an­fech­tung des mut­maß­li­chen bio­lo­gi­schen Vaters – und die Anfech­tungs­frist

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG schützt das Inter­es­se des leib­li­chen Vaters eines Kin­des, die recht­li­che Stel­lung als Vater ein­zu­neh­men. Dem leib­li­chen Vater ist Zugang zu einem Ver­fah­ren zu gewäh­ren, um auch recht­lich die Vater­stel­lung erlan­gen zu kön­nen. Prü­fung und Fest­stel­lung der Vater­schaft sind Teil der ver­fah­rens­recht­li­chen Gewähr­leis­tung aus Art. 6 Abs. 2 Satz

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Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder - und die räumliche Trennung des Kindes von seinen Eltern

Recht der Eltern auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der – und die räum­li­che Tren­nung des Kin­des von sei­nen Eltern

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann . Eine räum­li­che Tren­nung des Kin­des von sei­nen Eltern gegen deren Wil­len stellt den stärks­ten

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Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts - und das Elternrecht

Über­tra­gung des allei­ni­gen Auf­ent­halts­be­stim­mungs­rechts – und das Eltern­recht

Die Über­tra­gung des allei­ni­gen Auf­ent­halts­be­stim­mungs­rechts auf ein Eltern­teil kann vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nur dar­auf­hin über­prüft wer­den, ob sie auf das Wohl des Kin­des aus­ge­rich­tet ist und nicht auf einer grund­sätz­lich unrich­ti­gen Anschau­ung von Bedeu­tung und Trag­wei­te eines Grund­rechts beruht . Über die­sen Prü­fungs­um­fang ist grund­sätz­lich nur bei gericht­li­chen Ent­schei­dun­gen hin­aus­zu­ge­hen, mit

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G8 oder G9? - und das Erziehungsrecht der Eltern

G8 oder G9? – und das Erzie­hungs­recht der Eltern

Im Bereich der Schu­le tref­fen das Erzie­hungs­recht und die Erzie­hungs­ver­ant­wor­tung der Eltern auf den Erzie­hungs­auf­trag des Staa­tes (Art. 7 Abs. 1 GG). Die­ser Auf­trag ist dem elter­li­chen Erzie­hungs­recht nicht nach, son­dern gleich­ge­ord­net. Soweit Kin­der Schu­len besu­chen, ist ihre Erzie­hung die gemein­sa­me Auf­ga­be von Eltern und Schu­le. Die­se ist in einem sinn­voll auf­ein­an­der

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Umgangsrecht im Wechselmodell - und das Elternrecht

Umgangs­recht im Wech­sel­mo­dell – und das Eltern­recht

Die Ein­be­zie­hung aller Eltern in den Schutz­be­reich des Art. 6 Abs. 2 GG bedeu­tet nicht, dass allen Müt­tern und Vätern stets die glei­chen Rech­te im Ver­hält­nis zu ihrem Kind ein­ge­räumt wer­den müs­sen. Das Eltern­recht, wel­ches Art. 6 Abs. 2 GG Müt­tern wie Vätern gewähr­leis­tet, bedarf der gesetz­li­chen Aus­ge­stal­tung. Weil das Eltern­recht bei­den Eltern­tei­len zusteht,

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Inobhutnahme eines Kindes - und die vorrangige Entscheidung des Familiengerichts

Inob­hut­nah­me eines Kin­des – und die vor­ran­gi­ge Ent­schei­dung des Fami­li­en­ge­richts

Nach der fami­li­en­ge­richt­li­chen Ent­zie­hung des Auf­ent­halts­be­stim­mungs­rechts ist der davon betrof­fe­ne Eltern­teil nicht mehr gegen die jugend­amt­lich ange­ord­ne­te und durch­ge­führ­te Inob­hut­nah­me kla­ge­be­fugt ent­spre­chend § 42 Abs. 2 VwGO. Die Unein­hol­bar­keit einer fami­li­en­ge­richt­li­chen Ent­schei­dung im Sin­ne von § 42 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a SGB VIII liegt nicht schon des­halb vor, weil das Fami­li­en­ge­richt

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