Die wie­der­auf­ge­leb­te Kom­man­di­tis­ten­haf­tung – und die Beleh­rungs­pflicht des Anla­ge­be­ra­ters

Der Anla­ge­be­ra­ter schul­det eine anle­ge­rund objekt­ge­rech­te Bera­tung. Er hat den Kun­den recht­zei­tig, rich­tig und sorg­fäl­tig sowie ver­ständ­lich und voll­stän­dig zu bera­ten. In Bezug auf das Anla­ge­ob­jekt muss der Anla­ge­be­ra­ter den Inter­es­sen­ten ins­be­son­de­re über die Eigen­schaf­ten und Risi­ken unter­rich­ten, die für die Anla­ge­ent­schei­dung wesent­li­che Bedeu­tung haben oder haben kön­nen . Der

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Kapi­tal­an­la­ge­be­trug – als Schutz­ge­setz

Die Bestim­mung des § 264a StGB ist Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs. 2 BGB zuguns­ten des ein­zel­nen Kapi­tal­an­le­gers . Gemäß § 264a Abs. 1 Nr. 1 StGB macht sich straf­bar, wer im Zusam­men­hang mit dem Ver­trieb von Wert­pa­pie­ren, Bezugs­rech­ten oder von Antei­len, die eine Betei­li­gung an dem Ergeb­nis eines Unter­neh­mens gewäh­ren

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For­mu­lar­mä­ßi­ge Ver­kür­zung der Ver­jäh­rungs­frist

Die gene­rel­le Ver­kür­zung der Ver­jäh­rungs­frist in einer die Haf­tung regeln­den Klau­sel in einem for­mu­lar­mä­ßi­gen Emis­si­ons­pro­spekt stellt eine gemäß § 309 Nr. 7 Buchst. b BGB unzu­läs­si­ge Haf­tungs­be­schrän­kung dar, weil sie die Haf­tung auch für grob fahr­läs­sig began­ge­ne Pflicht­ver­let­zun­gen mit­tel­bar erleich­tert. Der Zusatz "soweit nicht zwin­gen­de gesetz­li­che Vor­schrif­ten (…) ent­ge­gen­ste­hen" führt nicht zur

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Scha­dens­er­satz – und die Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft

Die Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft schließt einen Anspruch des Gesell­schaf­ters auf Ersatz von Ver­mö­gens­schä­den, die ihm im Zusam­men­hang mit sei­nem Bei­tritt zur Gesell­schaft ent­stan­den sind, nicht von vorn­her­ein aus. Auch bei Anwen­dung der Grund­sät­ze der feh­ler­haf­ten Gesell­schaft kann, wie der Bun­des­ge­richts­hof wei­ter ent­schie­den hat, der Anle­ger, der sich

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Anga­ben zur Eigen­ka­pi­tal­ver­mitt­lungs­pro­vi­sio­nen im Emis­si­ons­pro­spekt

In einem Emis­si­ons­pro­spekt muss die Höhe der Eigen­ka­pi­tal­ver­mitt­lungs­pro­vi­sio­nen ab einer gewis­sen Grö­ßen­ord­nung geson­dert aus­ge­wie­sen wer­den. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs hat die Treu­hand­ge­sell­schaf­te­rin die Pflicht, die künf­ti­gen Treu­ge­ber (Anle­ger) über alle wesent­li­chen Punk­te auf­zu­klä­ren, die für die zu über­neh­men­de mit­tel­ba­re Betei­li­gung von Bedeu­tung sind, ins­be­son­de­re über regel­wid­ri­ge Auf­fäl­lig­kei­ten zu infor­mie­ren

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Per­so­nel­le Ver­flech­tun­gen des Fond­s­in­itia­tors – und sei­ne Auf­klä­rungs­pflich­ten

Der Emit­tent muss bei der Bera­tung von Anla­ge­in­ter­es­sen­ten nicht von sich aus die Fra­ge der kapi­tal­mä­ßi­gen und per­so­nel­len Ver­flech­tung und der hier­aus resul­tie­ren­den Inter­es­sen­kon­flik­te in einer über den (zutref­fen­den und voll­stän­di­gen) Pro­spektin­halt hin­aus gehen­den Inten­si­tät behan­deln. Die aus einem Anla­ge­be­ra­tungs­ver­trag fol­gen­de Pflicht zur objekt­ge­rech­ten Bera­tung bezieht sich auf die­je­ni­gen Eigen­schaf­ten

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Die opti­mis­ti­sche Kon­zern­dar­stel­lung im Emis­si­ons­pro­spekt

Anle­ger haben kei­nen Anspruch auf Scha­dens­er­satz, wenn der Emis­si­ons­pro­spekt, auf des­sen Grund­la­ge die Anle­ger eine Anlei­he gezeich­net haben, jeden­falls nicht zum Zeit­punkt der Pro­spekt­ver­öf­fent­li­chung Defi­zi­te auf­ge­wie­sen hat. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Nürn­berg in den hier vor­lie­gen­den Scha­dens­er­satz­kla­gen ein­zel­ner Anle­ger ent­schie­den, die im Jahr 2009 eine Unter­neh­mens­an­lei­he der Solar Mill­en­ni­um AG

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Hin­weis­pflicht auf die feh­len­de Fun­gi­bi­li­tät einer Kapi­tal­an­la­ge

Ein Anla­ge­be­ra­ter ist grund­sätz­lich gehal­ten, den Anla­ge­in­ter­es­sen­ten, dem er zur Ein­ge­hung einer Betei­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds rät, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die Ver­äu­ße­rung eines sol­chen Anteils in Erman­ge­lung eines ent­spre­chen­den Markts nur ein­ge­schränkt mög­lich ist . Die per­sön­li­che Auf­klä­rungs­pflicht des Bera­ters ent­fällt, wenn die ent­spre­chen­de Beleh­rung in einem Pro­spekt ent­hal­ten

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Der 2. Bör­sen­gang der Tele­kom

Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat in einem wei­te­ren Ver­fah­ren nach dem Kapi­­tal­an­­le­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­ge­­setz (Kap­MuG) gegen die Deut­sche Tele­kom einen Mus­ter­ent­scheid erlas­sen und damit über die mit dem Vor­la­ge­be­schluss des Land­ge­richts Frank­furt am Main vom 22.11.2006 zur Ent­schei­dung bestimm­ten Tat­­sa­chen- und Rechts­fra­gen ent­schie­den. Der Vor­la­ge­be­schluss war wäh­rend des seit 2013 beim

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Der feh­ler­haf­te Emis­si­ons­pro­spekt und die Risi­ken der leer­stands­be­ding­ten Neben­kos­ten

Ein Emis­si­ons­pro­spekt ist auch dann feh­ler­haft, wenn der Umfang der Pflich­ten eines Miet­ga­ran­ten nicht so ein­deu­tig fest­ge­legt ist, dass dar­über kein Streit ent­ste­hen kann, und die Anle­ger auf das Risi­ko einer für den Fonds ungüns­ti­gen Aus­le­gung nicht hin­ge­wie­sen wer­den. Die Pro­spekt­an­ga­ben zu dem Miet­ga­ran­tie­ver­trag sind unzu­rei­chend, weil sie auf eine

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Haf­tung des Wirt­schafts­prü­fers für feh­ler­haf­te Emis­si­ons­pro­spek­te

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge der Dar­­­le­gungs- und Beweis­last für den Ein­tritt eines Scha­dens zu befas­sen, wenn Anle­ger einen Wirt­schafts­prü­fer wegen eines pflicht­wid­ri­gen Bestä­ti­gungs­ver­merks im Sin­ne des § 322 HGB nach § 826 BGB auf Scha­dens­er­satz in Anspruch neh­men mit der Begrün­dung, ohne des­sen Auf­nah­me in Pro­spek­te

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Die Haf­tung für einen feh­ler­haf­ten Pro­spekt

Der Bun­des­ge­richts­hof hat aktu­ell grund­le­gend zu den Vor­aus­set­zun­gen einer Haf­tung nach der seit dem 1. Janu­ar 1991 in § 13 Ver­k­Pro­spG und seit dem 1. Juni 2012 inhalts­gleich in § 22 WpPG kodi­fi­zier­ten Pro­spekt­haf­tung für außer­börs­lich gehan­del­te Wert­pa­pie­re Stel­lung genom­men: Wen­det sich der Emit­tent von Wert­pa­pie­ren aus­drück­lich auch an das unkun­di­ge

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Nicht erfüll­te Pro­gno­sen als Pro­spekt­feh­ler

Tritt eine im Pro­spekt pro­gnos­ti­zier­te Ent­wick­lung nicht ein (hier: Höhe der Net­to­durch­schnitts­ver­zin­sung), liegt dar­in nur dann ein haf­tungs­be­grün­den­der Pro­spekt­feh­ler, wenn die Pro­gno­se nicht durch sorg­fäl­tig ermit­tel­te Tat­sa­chen gestützt und – aus ex ante-Sicht – nicht ver­tret­bar ist. Der Anspruch­stel­ler genügt sei­ner Dar­le­gungs­last nicht, wenn er ledig­lich vor­trägt, dass die Pro­gno­se

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Mus­ter­ent­scheid im Kap­MuG-Ver­fah­ren gegen die Tele­kom

Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat aktu­ell in dem Ver­fah­ren gegen die Deut­sche Tele­kom nach dem Kapi­­tal­an­­le­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­ge­­setz (Kap­MuG) einen Mus­ter­ent­scheid erlas­sen. Das OLG Frank­furt hat damit über die mit dem Vor­la­ge­be­schluss des Land­ge­richts Frank­furt am Main vom 11.7.2006 zur Ent­schei­dung bestimm­ten Tat­­sa­chen- und Rechts­fra­gen ent­schie­den. Der Vor­la­ge­be­schluss war wäh­rend des

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Pro­spekt­haf­tung bei ehe­ma­li­gen Poli­ti­kern

Auch ein kör­per­lich von dem aus­drück­lich als Emis­si­ons­pro­spekt bezeich­ne­ten Druck­werk getrenn­tes Schrift­stück, das zusam­men mit die­sem ver­trie­ben wird, kann bei der gebo­te­nen Gesamt­be­trach­tung Bestand­teil eines Anla­ge­pro­spekts im Rechts­sinn sein. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall, in dem es auch um die Ver­ant­wort­lich­keit eines frü­he­ren Spit­zen­po­li­ti­kers (Bun­des­mi­nis­ters) und Inha­bers

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Die Tele­kom, ihr drit­ter Bör­sen­gang und die Fol­gen

Die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW) muss Auf­wen­dun­gen der Deut­schen Tele­kom AG erset­zen, die die­ser nach dem soge­nann­ten "drit­ten Bör­sen­gang" durch den Abschluss eines Ver­gleichs ent­stan­den sind; die Tele­kom hat­te sich mit Sam­mel­klä­gern in den USA im Zusam­men­hang mit die­sem Bör­sen­gang ver­gleichs­wei­se geei­nigt. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof. Ob auch die

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Genuss­rech­te – die Alter­na­ti­ve zur Bank oder Lebens­ver­si­che­rung?

Ein Unter­neh­men, das als „Genuss­rech­te“ bezeich­ne­te Kapi­tal­an­la­ge­pro­duk­te an pri­va­te Anle­ger ver­treibt, hat Wer­be­aus­sa­gen in sei­nem Fly­er und sei­nem Kurz­pro­spekt zu unter­las­sen, die die Sicher­heit und Wert­be­stän­dig­keit der Genuss­rech­te ein­sei­tig her­vor­he­ben, wenn nicht zugleich auf etwai­ge mit der Anla­ge ein­her­ge­hen­de Risi­ken hin­ge­wie­sen wird. In einem vom Land­ge­richt Itze­hoe ent­schie­de­nen Sach­ver­halt bewarb

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Arg­lis­ti­ge Täu­schung des Anle­gers und der Wis­sen­vor­sprung der Bank

In Fäl­len eines insti­tu­tio­na­li­sier­ten Zusam­men­wir­kens der kre­dit­ge­ben­den Bank mit dem Ver­käu­fer oder Ver­trei­ber der finan­zier­ten Kapi­tal­an­la­ge setzt die Ver­mu­tung für einen kon­kre­ten Wis­sens­vor­sprung der Bank im Zusam­men­hang mit einer arg­lis­ti­gen Täu­schung der Anle­ger (ledig­lich) eine objek­tiv evi­den­te Unrich­tig­keit der Anga­ben des Ver­käu­fers, Fond­s­in­itia­tors oder der für sie täti­gen Ver­mitt­ler bzw.

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Nach­for­schungs­pflich­ten eines Anla­ge­be­ra­ters

Wel­che Nach­for­schungs­pflich­ten tref­fen einen Anla­ge­be­ra­ter? Mit die­ser Fra­ge muss­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof im Hin­blick auf den im Emis­si­ons­pro­spekt eines Film­fonds ange­spro­che­nen Erlös­ver­si­che­rer beschäf­ti­gen: Ein Anla­ge­be­ra­ter ist zu mehr als nur zu einer Plau­si­bi­li­täts­prü­fung ver­pflich­tet. In Bezug auf das Anla­ge­ob­jekt hat sich sei­ne Bera­tung auf die­je­ni­gen Eigen­schaf­ten und Risi­ken zu

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Der Anla­ge­pro­spekt und die "wei­chen" Kos­ten

Ein bei objekt­ge­rech­ter Bera­tung zu offen­ba­ren­der Umstand liegt dar­in, dass die Höhe der Auf­wen­dun­gen, die tat­säch­lich in Grund und Boden und in Bau­er­rich­tung oder Reno­vie­rung und Umbau inves­tiert wer­den soll­ten, nicht nach­voll­zieh­bar in dem Pro­spekt dar­ge­tan und auch nicht aus dem sog. Inves­ti­ti­ons­plan ein­deu­tig erschlos­sen wer­den konn­te. Hier­auf war hin­zu­wei­sen

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Der nicht gele­se­ne Anla­ge­pro­spekt

Erhält ein Kapi­tal­an­le­ger Kennt­nis von einer bestimm­ten Pflicht­ver­let­zung des Anla­ge­be­ra­ters oder ‑ver­mitt­lers, so han­delt er bezüg­lich wei­te­rer Pflicht­ver­let­zun­gen nicht grob fahr­läs­sig, wenn er die erkann­te Pflicht­ver­let­zung nicht zum Anlass nimmt, den Anla­ge­pro­spekt nach­träg­lich durch­zu­le­sen, auch wenn er bei der Lek­tü­re des Pro­spekts Kennt­nis auch der wei­te­ren Pflicht­ver­let­zun­gen erlangt hät­te .

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Der nicht gele­se­ne Emis­si­ons­pro­spekt

Seit dem 1. Janu­ar 2002 gilt auch für Scha­dens­er­satz­an­sprü­che eine drei­jäh­ri­ge Regel­ver­jäh­rung nach § 195 BGB, wobei für den Frist­be­ginn zusätz­lich die sub­jek­ti­ven Vor­aus­set­zun­gen nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB vor­lie­gen müs­sen. Der Gläu­bi­ger muss also von den den Anspruch begrün­den­den Umstän­den und der Per­son des Schuld­ners Kennt­nis erlangt haben

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Scha­dens­er­satz für Pro­spekt­feh­ler beim geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds

Wird in dem Emis­si­ons­pro­spekt eines geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds erklärt, die dort pro­gnos­ti­zier­te, für die Ren­ta­bi­li­tät des Fonds maß­geb­li­che künf­ti­ge Ent­wick­lung der Mie­ten beru­he "auf Erfah­rungs­wer­ten der Ver­gan­gen­heit", obwohl den Pro­spekt­ver­ant­wort­li­chen kei­ne Erkennt­nis­se dar­über vor­la­gen, dass in der Ver­gan­gen­heit bei ver­gleich­ba­ren Objek­ten unter ent­spre­chen­den äuße­ren Umstän­den Miet­zu­wäch­se in der pro­gnos­ti­zier­ten Höhe erzielt

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Der ver­al­te­te Emis­si­ons­pro­spekt

Eine arg­lis­ti­ge Täu­schung des Anle­gers im Zusam­men­hang mit dem Erwerb eines Anteils an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds kann zu beja­hen sein, wenn ihm das Anla­ge­ob­jekt anhand eines mehr als vier Jah­re alten und inhalt­lich bereits über­hol­ten Pro­spekts erläu­tert wird. Ein sol­ches Ver­hal­ten liegt ins­be­son­de­re nahe, wenn zu die­sem Zeit­punkt bereits fest­steht,

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Haf­tung eines Pro­mi­nen­ten bei Wer­bung für eine Kapi­tal­an­la­ge

Pro­mi­nen­te machen Wer­bung – Üblich. Eini­ge Pro­mi­nen­te machen auch Wer­bung für Kapi­tal­an­la­gen – Ken­nen wir seit der Wer­bung für die Tele­­kom-Aktie durch einen Ham­bur­ger Tat­ort-Kom­­mis­­sar. Aber haf­ten die­se Pro­mi­nen­ten auch, wenn sich bei der Kapi­tal­an­la­ge, für die sie im Zusam­men­hang mit Emis­si­on wer­ben, im Emis­si­ons­pro­spekt Feh­ler fin­den? Die­ser Fra­ge muss­te

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Pro­spekt­haf­tung bei geschlos­se­nen Ber­li­ner Immo­bi­li­en­fonds

Der Bun­des­ge­richts­hof hat heu­te über Ansprü­che aus Pro­spekt­haf­tung bei geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds der GEHAG in Ber­lin ent­schie­den. Die Beklag­te, die GEHAG GmbH, ist Grün­dungs­ge­sell­schaf­te­rin des GEHAG-Fonds 11 und noch wei­te­rer gleich­ar­ti­ger geschlos­se­ner Immo­bi­li­en­fonds, an denen sich in den 90er Jah­ren zahl­rei­che Anle­ger aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet betei­ligt haben. Die GEHAG-Antei­­le wur­den

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