Das Handy vom Wärter

Das Han­dy vom Wär­ter

Ein Jus­tiz­voll­zugs­be­am­ter, der einem Gefan­ge­nen Mobil­­funk-Kar­­ten über­lässt, ist aus dem Dienst zu ent­fer­nen. Dies ent­schied das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz in dem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren eines im Jah­re 1971 gebo­re­ne Beam­ten, der als Jus­tiz­voll­zugs­ober­se­kre­tär im Dienst des Lan­des Rhein­­land-Pfalz stand. Er wur­de im all­ge­mei­nen Voll­zugs­dienst der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Diez ein­ge­setzt. Im Jah­re 2007

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Kindesmissbrauch durch Beamte

Kin­des­miss­brauch durch Beam­te

Der außer­dienst­li­che sexu­el­le Miss­brauch eines Kin­des (§§ 174, 176 StGB) durch einen Beam­ten ist ein beson­ders schwe­res Dienst­ver­ge­hen, das in der Regel die dis­zi­pli­na­re Höchst­maß­nah­me, also die Ent­fer­nung aus dem Dienst bzw. die Aberken­nung des Ruhe­ge­halts, recht­fer­tigt. Dies ent­schied ges­tern das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig im Fall eines im Ruhe­stand befind­li­chen

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Polizist mit Pferdezucht

Poli­zist mit Pfer­de­zucht

Ein Beam­ter, der nach­hal­tig Vor­schrif­ten des Neben­tä­tig­keits­rechts nicht beach­tet und neben wei­te­ren leich­te­ren Pflicht­ver­stö­ßen ins­be­son­de­re auch pri­vat eine ihm vor­werf­ba­re Schul­den­wirt­schaft an den Tag legt, ist für den öffent­li­chen Dienst untrag­bar gewor­den und nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier aus dem Dienst zu ent­fer­nen. Ein Poli­zei­be­am­ter, der wegen eines Dienst­un­falls nur

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Justizvollzugsbeamter mit Prepaid-Karte

Jus­tiz­voll­zugs­be­am­ter mit Pre­paid-Kar­te

Ein Voll­zugs­be­am­ter, der einem Häft­ling ohne Erlaub­nis der Anstalts­lei­tung Pre­­paid-Kar­­ten zur frei­en Ver­fü­gung über­lässt, begeht nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier ein schwer­wie­gen­des Dienst­ver­ge­hen, das zur Ent­fer­nung aus dem Dienst führt. Der beklag­te Jus­tiz­voll­zugs­ober­se­kre­tär, der dis­zi­pli­na­risch nicht vor­be­las­tet ist, hat­te in der vom Land Rhein­­land-Pfalz gegen ihn erho­be­nen Dis­zi­pli­nar­k­la­ge, die

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Der rechtsstehende Polizist

Der rechts­ste­hen­de Poli­zist

Ein Poli­zei­be­am­ter, der außer­dienst­lich den Anschein setzt, sich mit der rech­ten Sze­ne zu iden­ti­fi­zie­ren, begeht ein Dienst­ver­ge­hen und darf aus dem Beam­ten­ver­hält­nis auf Pro­be ent­las­sen wer­den. Mit die­ser Begrün­dung wies jetzt das geht Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin die Kla­ge eines ehe­ma­li­gen Poli­zei­meis­ters gegen sei­ne Ent­las­sung ab.. Der 1980 gebo­re­ne Klä­ger war im

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Kinderpornos auf dem Uni-PC

Kin­der­por­nos auf dem Uni-PC

Das Ver­schaf­fen kin­der­por­no­gra­fi­scher Datei­en auf dem Dienst- und Pri­­vat-PC stellt für einen Pro­fes­sor ein schwer­wie­gen­des Dienst­ver­ge­hens dar, das zur Ent­fer­nung aus dem Dienst führt. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen ent­schie­de­nen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren hat­te sich ein Pro­fes­sor, Direk­tor der Abtei­lung Mole­ku­la­re Phar­ma­ko­lo­gie eines Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums, mit sei­nem, im Büro des Fach­be­reichs Mole­ku­la­re

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Polizisten haben steuerehrlich zu sein

Poli­zis­ten haben steu­er­ehr­lich zu sein

Ein wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung in erheb­li­chem Umfang und meh­re­ren Betrugs­fäl­len straf­recht­lich ver­ur­teil­ter Poli­zei­be­am­ter ist aus dem Dienst zu ent­fer­nen. Dies ent­schied der Senat für Dis­zi­pli­nar­sa­chen des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Der im Jah­re 1962 gebo­re­ne Beam­te stand als Poli­zei­kom­mis­sar im Dienst des Lan­des Rhein­­land-Pfalz. Dane­ben betrieb er ohne Neben­tä­tig­keits­ge­neh­mi­gung und teil­wei­se

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Der faule Grundschul-Rektor

Der fau­le Grund­schul-Rek­tor

Erfüllt ein Grund­schul­rek­tor nicht die ihm oblie­gen­de Unter­richts­ver­pflich­tung, kann dies, wie eine Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts zeigt, die Ent­fer­nung des Leh­rers aus dem Dienst zur Fol­ge haben. So hat das Lüne­bur­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die von der Lan­des­schul­be­hör­de im Juli 2006 ver­füg­te vor­läu­fi­ge Dienstent­he­bung des Rek­tors einer Grund­schu­le bestä­tigt und den erst­in­stanz­li­chen

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Polizeilicher Internet-Handel

Poli­zei­li­cher Inter­net-Han­del

Ein Poli­zei­be­am­ter, der über meh­re­re Jah­re – auch wäh­rend Krank­heits­pha­sen – einer nicht geneh­mig­ten Neben­tä­tig­keit als Inter­net­händ­ler nach­geht und dabei in meh­re­ren tau­send Fäl­len Waren an- und ver­kauft, ist aus dem Dienst zu ent­fer­nen. Dies ent­schied jetzt der Senat für Dis­zi­pli­nar­sa­chen des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Der im Jahr 1957

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Postboten, Geldbriefe und die Folgen

Post­bo­ten, Geld­brie­fe und die Fol­gen

Ein bei der Deut­schen Post AG als Beam­ter ein­ge­setz­ter Brief­zu­stel­ler, der unter Ver­let­zung des Post­ge­heim­nis­ses Brief­sen­dun­gen geöff­net hat, um sich das dar­in befind­li­che Bar­geld rechts­wid­rig anzu­eig­nen, ist aus dem Dienst zu ent­fer­nen. Dies ent­schied der Senat für Dis­zi­pli­nar­sa­chen des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Der im Jah­re 1968 gebo­re­ne Beam­te steht

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