Ent­las­tungs­be­trag für Allein­er­zie­hen­de – und das Ehe­gat­ten-Split­ting

Nach § 24b Abs. 1 EStG kön­nen – bei Vor­lie­gen wei­te­rer Vor­aus­set­zun­gen – allein­ste­hen­de Steu­er­pflich­ti­ge einen Ent­las­tungs­be­trag in Höhe von 1.308 € im Kalen­der­jahr von der Sum­me der Ein­künf­te abzie­hen, wenn zu ihrem Haus­halt min­des­tens ein Kind gehört, für das ihnen ein Frei­be­trag nach § 32 Abs. 6 EStG oder Kin­der­geld zusteht. Wer

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Ent­las­tungs­be­trag für Allein­er­zie­hen­de

§ 24b Abs. 1 Satz 2 EStG ver­mu­tet unwi­der­leg­bar, dass ein Kind, das in der Woh­nung des allein­ste­hen­den Steu­er­pflich­ti­gen gemel­det ist, zu des­sen Haus­halt gehört. Die Mel­dung eines Kin­des in der Woh­nung eines Allein­er­zie­hen­den begrün­det mit­hin eine unwi­der­leg­ba­re Ver­mu­tung für die Haus­halts­zu­ge­hö­rig­keit des Kin­des, so dass bei Vor­lie­gen der wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen ein

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Haus­halts­ge­mein­schaft von Vater und voll­jäh­ri­gem Sohn,

Eine Haus­halts­ge­mein­schaft kann auch zwi­schen Vater und voll­jäh­ri­gem Sohn bestehen, obwohl der Sohn nicht zu den Kos­ten der Haus­halts­füh­rung bei­trägt. Ein gemein­sa­mes Wirt­schaf­ten i.S. von § 24b Abs. 2 Satz 2 EStG kann sowohl dar­in bestehen, dass die ande­re voll­jäh­ri­ge Per­son zu den Kos­ten des gemein­sa­men Haus­halts bei­trägt, als auch in einer

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Ent­las­tungs­be­trag bei Auf­nah­me des Kin­des in die Haus­hal­te bei­der Eltern

Nach § 64 Abs. 2 Satz 1 EStG wird bei meh­re­ren Kin­der­geld­be­rech­tig­ten das Kin­der­geld dem­je­ni­gen gezahlt, der das Kind in sei­nem Haus­halt auf­ge­nom­men hat. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs liegt eine Haus­halts­auf­nah­me im Sin­ne des § 64 Abs. 2 Satz 1 EStG dann vor, wenn das Kind in die Fami­li­en­ge­mein­schaft mit einem dort begrün­de­ten

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Ent­las­tungs­be­trag für Allein­er­zie­hen­de

Der Ent­las­tungs­be­trag für Allein­er­zie­hen­de kann nur von einem Eltern­teil gel­tend gemacht wer­den. Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs steht der ein­kom­men­steu­er­li­che Ent­las­tungs­be­trag für Allein­er­zie­hen­de nur einem Eltern­teil zu, auch wenn sich das Kind in annä­hernd glei­chem Umfang wech­sel­wei­se bei sei­nen getrennt leben­den Eltern auf­hält. Allein ste­hen­de Steu­er­pflich­ti­ge, zu deren Haus­halt

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Steu­er­li­cher Ent­las­tungs­be­trag für Allein­ste­hen­de

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei bei ihm erho­be­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen den steu­er­li­chen Ent­las­tungs­be­trag für Allein­ste­hen­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. In der Ver­gan­gen­heit war in § 32 Abs. 7 EStG ein Haus­halts­frei­be­trag für Allein­ste­hen­de gere­gelt. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt stell­te im Novem­ber 1998 fest, dass die Vor­schrift mit Art. 6 Abs. 1 und Abs. 2 GG unver­ein­bar war,

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Ent­las­tungs­be­trag für Wochen­end­va­ter

Ein allein ste­hen­der Steu­er­pflich­ti­ger, zu des­sen Haus­halt min­des­tens ein Kind gehört, hat Anspruch auf einen steu­er­li­chen Ent­las­tungs­be­trag in Höhe von der­zeit 1.308 € im Jahr, wenn er für das Kind gleich­zei­tig einen Kin­der­frei­be­trag oder Kin­der­geld bean­spru­chen kann. Das gilt auch dann, wenn das Kind bei dem Steu­er­pflich­ti­gen nur mit dem Neben­wohn­sitz

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Zusam­men­le­ben­de Allein­er­zie­hen­de

Ein Ent­las­tungs­be­trag für Allein­er­zie­hen­de wird regel­mä­ßig nicht gewährt, wenn die Eltern zusam­men­le­ben. Die­se Nicht­be­güns­ti­gung zusam­men­le­ben­der Eltern durch Ver­sa­gung des Ent­las­tungs­be­tra­ges für Allein­er­zie­hen­de begeg­net nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken.

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