Umzugs­kos­ten – und der Vor­steu­er­ab­zug

Beauf­tragt eine Kon­zern­ge­sell­schaft Mak­ler für die Woh­nungs­su­che von Ange­stell­ten, die auf­grund einer kon­zern­in­ter­nen Funk­ti­ons­ver­la­ge­rung aus dem Aus­land an den Stand­ort der Kon­zern­ge­sell­schaft in das Inland ver­setzt wer­den und trägt die Kon­zern­ge­sell­schaft die Kos­ten hier­für, liegt im Ver­hält­nis zu den zu ihr ver­setz­ten Arbeit­neh­mern weder ein tau­sch­ähn­li­cher Umsatz noch eine Ent­nah­me

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Die ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung

Ent­nah­men sind alle Wirt­schafts­gü­ter (Barent­nah­men, Waren, Erzeug­nis­se, Nut­zun­gen und Leis­tun­gen), die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke im Lau­fe des Wirt­schafts­jah­res ent­nom­men hat (§ 4 Abs. 1 Satz 2 EStG). Dies ist durch eine ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung, durch schlüs­si­ges Ver­fah­ren oder durch einen Rechts­vor­gang mög­lich. Eine

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Vom Ein­zel­un­ter­neh­men zur GmbH – und die aus dem Betriebs­ver­mö­gen ent­nom­me­nen Akti­en

Für den Fall, dass im Betriebs­ver­mö­gen gehal­te­ne Akti­en nicht bereits vor der Umwand­lung ent­nom­men wur­den, ist zu beach­ten, dass § 20 UmwStG 1995 die Ein­brin­gung aller wesent­li­chen Betriebs­grund­la­gen vor­aus­setzt . In die­sem Fall kommt es damit ent­schei­dend auf die funk­tio­na­le Wesent­lich­keit der Akti­en für den Betrieb zum Umwand­lungs­zeit­punkt an; die

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Ent­nah­me – Ent­nah­me­wil­len und Ent­nah­me­hand­lung

Die Ent­nah­me erfor­dert eine unmiss­ver­ständ­li­che, von einem Ent­nah­me­wil­len getra­ge­ne Ent­nah­me­hand­lung und dar­über hin­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die nahe­lie­gen­den steu­er­li­chen Fol­ge­run­gen aus der Ent­nah­me gezo­gen hat. Der Steu­er­pflich­ti­ge muss dar­über hin­aus auch die nahe­lie­gen­den steu­er­li­chen Fol­ge­run­gen aus der Ent­nah­me zie­hen und einen Ent­nah­me­ge­winn erklä­ren ; es genügt nicht, künf­tig statt betrieb­li­cher

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Ein­brin­gung eines Ein­zel­un­ter­neh­mens – und die Über­ent­nah­men

Bringt ein Ein­zel­un­ter­neh­mer sei­nen Betrieb zum Buch­wert in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein, gehen die in dem Ein­zel­un­ter­neh­men ent­stan­de­nen Über- oder Unter­ent­nah­men auf die Per­so­nen­ge­sell­schaft über und sind vor dem Ein­brin­gen­den fort­zu­füh­ren. Die in dem Ein­zel­un­ter­neh­men ent­stan­de­nen Über­ent­nah­men sind nach der Buch­wert­ein­brin­gung des Betriebs in die Per­so­nen­ge­sell­schaft fort­zu­füh­ren. Eine Ent­nah­me bzw. eine

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Die für ein ande­res Kon­zern­un­ter­neh­men gestell­te Grund­schuld

Die Fra­ge, ob die durch einen Zwangs­ver­wal­ter ver­an­lass­te Wei­ter­lei­tung der an die Grund­pfand­gläu­bi­ge­rin aus­ge­kehr­ten Beträ­ge betrieb­lich ver­an­lasst war, ist danach zu beur­tei­len, ob die Abtre­tung der Grund­schul­den aus betrieb­li­chen oder außer­be­trieb­li­chen Grün­den erfolgt ist. Die umstrit­te­ne Rechts­fra­ge, ob die Bestel­lung eines Grund­pfand­rech­tes für frem­de Schul­den bzw. die tat­säch­li­che Haf­tungs­inan­spruch­nah­me hier­aus

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PKW-Lea­sing – die Kauf­op­ti­on als Wirt­schafts­gut

Die von einem Lea­sing­ge­ber dem Lea­sing­neh­mer ein­ge­räum­te Mög­lich­keit, den Lea­­sing-PKW bei Ver­trags­ab­lauf zu einem weit unter dem Ver­kehrs­wert lie­gen­den Preis ent­we­der selbst anzu­kau­fen oder einen Drit­ten als Käu­fer zu benen­nen, stellt ein ent­nah­me­fä­hi­ges betrieb­li­ches Wirt­schafts­gut dar, wenn die Lea­sing­ra­ten zuvor als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wor­den sind. Der Begriff des Wirt­schafts­guts setzt

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Ent­nah­me bei Betriebs­auf­ga­be

Über­lässt ein Steu­er­pflich­ti­ger einen bis­lang sei­nem Ein­zel­un­ter­neh­men zuge­ord­ne­ten Gegen­stand einer sein Unter­neh­men fort­füh­ren­den Per­so­nen­ge­sell­schaft, an der er betei­ligt ist, unent­gelt­lich zur Nut­zung, so muss er die Ent­nah­me die­ses Gegen­stands aus sei­nem Unter­neh­men nach § 3 Abs. 1b UStG ver­steu­ern. Die Ent­nah­me ist mit dem Ein­kaufs­preis zu bemes­sen; die Wert­ent­wick­lung des ent­nom­me­nen

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Ent­nah­me­ge­winn für Antei­le im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehö­ren u.a. Gewin­ne, die bei der Ver­äu­ße­rung des gesam­ten Anteils eines Gesell­schaf­ters erzielt wer­den, der als Mit­un­ter­neh­mer des Betrie­bes i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG anzu­se­hen ist (§ 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG). Ver­äu­ße­rungs­ge­winn ist in die­sen Fäl­len gemäß § 16 Abs. 2 Satz 1 EStG

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Ent­nah­me und Aus­fuhr eines PKWs

Die Ent­nah­me eines PKW durch einen Unter­neh­mer aus sei­nem Unter­neh­men in den nicht­un­ter­neh­me­ri­schen (pri­va­ten) Bereich mit spä­te­rer Beför­de­rung (Aus­fuhr) in ein Dritt­land ist weder nach natio­na­lem Recht noch nach Uni­ons­recht eine steu­er­freie Aus­fuhr­lie­fe­rung. Der strei­ti­ge Umsatz ist nach natio­na­lem Recht schon des­halb umsatz­steu­er­pflich­tig, weil § 6 Abs. 5 UStG die Anwen­dung des

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Band­brei­ten­recht­spre­chung und die Ermitt­lung des Teil­werts

Die sog. "Band­brei­ten­recht­spre­chung" ist nicht auf die Ermitt­lung des Teil­werts über­trag­bar. Eine Ent­nah­me liegt vor, wenn ein Wirt­schafts­gut das Betriebs­ver­mö­gen aus betriebs­frem­den Grün­den ohne ange­mes­se­ne Gegen­leis­tung ver­lässt. Die Ent­nah­me wird nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 1 EStG mit dem Teil­wert bewer­tet, bzw. bei einer den Teil­wert nicht errei­chen­den Gegen­leis­tung mit der

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Ein­la­ge­hand­lun­gen in das (gewill­kür­te) Betriebs­ver­mö­gen

Zum Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren alle Wirt­schafts­gü­ter, die aus betrieb­li­cher Ver­an­las­sung ange­schafft, her­ge­stellt oder ein­ge­legt wer­den. Eine betrieb­li­che Ver­an­las­sung liegt vor, wenn ein objek­ti­ver wirt­schaft­li­cher und tat­säch­li­cher Zusam­men­hang mit dem Betrieb besteht. Wirt­schafts­gü­ter des Betriebs­ver­mö­gens (§ 4 Abs.1, § 5 EStG) kön­nen sol­che des not­wen­di­gen oder des gewill­kür­ten Betriebs­ver­mö­gens sein . Eine Ein­la­ge aus

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Zwangs­ent­nah­me erb­bau­rechts­be­las­te­ter Grund­stü­cke

In frü­he­ren Wirt­schafts­jah­ren aus dem land­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen ent­nom­me­ne erb­bau­rechts­be­las­te­te Grund­stü­cke blei­ben bei der Berech­nung, ob die spä­te­re Bestel­lung wei­te­rer Erb­bau­rech­te zu einer Über­schrei­tung der Unschäd­lich­keits­gren­ze von 10% der land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen geführt hat, unbe­rück­sich­tigt. Die Ver­ein­ba­rung eines ver­bil­lig­ten Erb­bau­zin­ses zwi­schen dem Land­wirt und sei­nem Kind führt nicht zu einer Ent­nah­me des

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Park­platz­be­fes­ti­gung min­dert den Gebäu­de­er­trags­wert

Gemäß § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb – im Streit­fal­le gemäß § 15 Abs.1 Nr.1 EStG – auch die Gewin­ne aus der Auf­ga­be eines Gewer­be­be­trie­bes. Auf­ga­be­ge­winn ist dabei der Betrag, um den die Sum­me aus dem Ver­äu­ße­rungs­preis für die im Rah­men der Auf­ga­be ver­äu­ßer­ten Wirt­schafts­gü­ter,

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Ver­kauf des Geschäfts­fahr­zeugs ohne Umsatz­steu­er­aus­weis

Ein Gegen­stand wird nicht allein wegen sei­ner gleich­zei­ti­gen Ver­äu­ße­rung ohne Aus­weis von Umsatz­steu­er umsatz­steu­er­frei aus dem Unter­neh­mens­ver­mö­gen ent­nom­men. In dem hier vom Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Fall hat­te das Finanz­amt den Ver­kauf des gebrauch­ten Pkw B1 an die X GmbH als umsatz­steu­er­pflich­ti­ge Lie­fe­rung des Klä­gers erfasst und den Umsatz­steu­er­an­teil aus dem Ver­kaufs­er­lös

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Vor­steu­er­ab­zug beim Betriebs­aus­flug

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung geän­dert zur Fra­ge des Vor­steu­er­ab­zugs bei Betriebs­aus­flü­gen durch Unter­neh­mer, die –wie der Steu­er­be­ra­ter des Streit­falls– nach ihrer all­ge­mei­nen Geschäfts­tä­tig­keit zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tigt sind. Bei Betriebs­aus­flü­gen besteht eine Frei­gren­ze von 110 € je Arbeit­neh­mer, bei deren Ein­hal­tung eine pri­va­te Mit­ver­an­las­sung typi­sie­rend ver­neint wird. Der Unter­neh­mer ist dann

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Ent­nah­me von Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen

Die Ent­nah­me von Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen führt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nur bei Ver­steue­rung der stil­len Reser­ven zu erhöh­ten Anschaf­fungs­kos­ten. Ver­äu­ßert ein im Sin­ne des § 17 EStG qua­li­fi­ziert betei­lig­ter Gesell­schaf­ter Antei­le an der Kapi­tal­ge­sell­schaft, die er zuvor aus sei­nem Betriebs­ver­mö­gen in sein Pri­vat­ver­mö­gen über­führt hat, so tritt der Ent­nah­me­wert

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Schen­kungs­steu­er­zah­lung aus dem Betriebs­ver­mö­gen

In der Erb­schaft­steu­er bzw. Schen­kungsteu­er bleibt Betriebs­ver­mö­gen gemäß § 13a ErbStG unter bestimm­ten Bedin­gun­gen unbe­rück­sich­tigt. Eine der Bedin­gun­gen ist, dass der Betriebs­in­ha­ber wäh­rend einer soge­ann­ten Behal­tens­frist von fünf (in bestimm­ten Fäl­len sie­ben) Jah­ren kei­ne über­mä­ßi­gen Ent­nah­men tätigt, § 13a Abs. 5 Nr. 3 ErbStG. Die Gren­ze für die noch zuläs­si­gen Ent­nah­men liegt

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