Erbaus­ein­an­der­set­zung bei zivil­recht­li­cher Nach­lass­spal­tung – und die Anschaf­fungs­kos­ten

Set­zen sich die Mit­er­ben im Fall der zivil­recht­li­chen Nach­lass­spal­tung unter Ein­be­zie­hung aller per­so­nen­glei­chen Erben­ge­mein­schaf­ten in einem ein­heit­li­chen Vor­gang in der Wei­se aus­ein­an­der, dass sie sämt­li­che Nach­lass­ge­gen­stän­de gleich­zei­tig voll­stän­dig unter sich ver­tei­len, ist auch für die ertrag­steu­er­li­che Beur­tei­lung, ob ins­ge­samt eine neu­tra­le Real­tei­lung oder ob teil­wei­se Anschaf­­fungs- und Ver­äu­ße­rungs­vor­gän­ge anzu­neh­men sind,

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Wenn der Erbe Anspruch auf eine ver­schenk­te Wie­se erhebt

Besteht kein aner­ken­nens­wer­tes leb­zei­ti­ges Eigen­in­ter­es­se des Erb­las­sers an einer Schen­kung, kann von den Erben ein bereits ver­schenk­tes Wie­sen­grund­stück her­aus­ver­langt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Beklag­ten ver­ur­teilt, an den Klä­ger einen Mit­ei­gen­tums­an­teil von 1/​3 an dem Wie­sen­grund­stück zu über­tra­gen. Gleich­zei­tig ist die

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Anteils­ver­ei­ni­gung in der Erbaus­ein­an­der­set­zung – und die Grund­er­werb­steu­er­be­frei­ung

Erwirbt ein Mit­er­be bei der Erbaus­ein­an­der­set­zung einen zum Nach­lass gehö­ren­den Anteil an einer Per­­so­­nen- oder Kapi­tal­ge­sell­schaft und führt die­ser Erwerb nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG zu einer Ver­ei­ni­gung von Antei­len an einer grund­be­sit­zen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft, ist die Anteils­ver­ei­ni­gung nicht nach § 3 Nr. 3 Satz 1 GrEStG von der Grund­er­werb­steu­er befreit. Mit Abschluss des

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Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung fürs Fami­li­en­heim – und die ver­zö­ger­te Selbst­nut­zung

Ein Fami­li­en­heim i.S. des § 13 Abs. 1 Nr. 4c Satz 1 ErbStG setzt u.a. vor­aus, dass der begüns­tig­te Erwer­ber nach dem Erb­fall die in einem bebau­ten Grund­stück i.S. des § 181 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 BewG befind­li­che Woh­nung unver­züg­lich, d.h. ohne schuld­haf­tes Zögern zur Selbst­nut­zung für eige­ne Wohn­zwe­cke bestimmt. Dazu muss der

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Erbaus­ein­an­der­set­zung bei einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – die Abfin­dung als Ver­äu­ße­rungs­ge­winn

Wird nach dem Tod des Gesell­schaf­ters einer unter­neh­me­risch täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Streit dar­über, wer infol­ge sei­ner Stel­lung als Erbe Gesell­schaf­ter gewor­den ist, durch einen Ver­gleich bei­gelegt, auf­grund des­sen jemand gegen Erhalt eines Geld­be­trags auf die Gel­tend­ma­chung sei­ner Rech­te als Erbe ver­zich­tet, und war die­se Per­son gesell­schafts­recht­lich nicht von der Rechts­nach­fol­ge

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Kos­ten einer Erbaus­ein­an­der­set­zung

Die Kos­ten einer Erbaus­ein­an­der­set­zung sind gemäß § 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG als Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten abzugs­fä­hig. Dazu gehö­ren auch die Auf­wen­dun­gen für die Bewer­tung der im Nach­lass befind­li­chen Grund­stü­cke durch Sach­ver­stän­di­ge. Soweit sich nicht aus § 10 Abs. 6 bis 9 ErbStG etwas ande­res ergibt, sind nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 Satz 1 ErbStG als

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Erbaus­ein­an­der­set­zung und das bereits zu Leb­zei­ten Erhal­te­ne

Will der Erb­las­ser bei der Aus­ein­an­der­set­zung unter Mit­er­ben die Anrech­nung von Vor­emp­fän­gen auf den Erb­teil über die dazu bestehen­den gesetz­li­chen Regeln ins­be­son­de­re in § 2050 BGB hin­aus errei­chen, muss er dies durch letzt­wil­li­ge Ver­fü­gung anord­nen; für eine Erbaus­ein­an­der­set­zung ver­bind­li­che Anord­nun­gen kön­nen dage­gen nicht durch Rechts­ge­schäft unter Leben­den getrof­fen wer­den. Bun­des­ge­richts­hof,

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Grund­stücks­ver­tei­lung unter Erben

Die Ver­tei­lung von Grund­stü­cken auf die Mit­er­ben einer Erben­ge­mein­schaft führt zur Betriebs­auf­ga­be des ver­pach­te­ten land und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs nach §§ 16 Abs. 3, 14 EStG. Nie­der­säch­si­sches Finanz­ge­richt, Urteil vom 24. Febru­ar 2009 – 15 K 375/​06

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