Testament 229778 1920

Aus­le­gung eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments

Mit der Aus­le­gung eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments, in dem Schluss­erben "für den Fall eines gleich­zei­ti­gen Able­bens" ein­ge­setzt wur­den, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: In dem hier ent­schie­de­nen Fall starb die kin­der­lo­se Erb­las­se­rin am 5.07.2016; ihr Ehe­mann war am 10.03.2015 vor­ver­stor­ben. Die Erb­las­se­rin und ihr Ehe­mann hat­ten am 1.12 2002

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Vorsorgevollmacht - und die Erbeinsetzung des Bevollmächtigten

Vor­sor­ge­voll­macht – und die Erbein­set­zung des Bevoll­mäch­tig­ten

Es recht­fer­tigt Beden­ken gegen die Red­lich­keit der Bevoll­mäch­tig­ten, wenn die­se den Betrof­fe­nen gegen sei­nen Wil­len zu einer Tes­tie­rung zu ihren Guns­ten bestimmt haben. Ein sol­ches Ver­hal­ten deu­tet dar­auf hin, dass sie nicht mehr ent­spre­chend der Ver­ein­ba­rung und dem Inter­es­se des Betrof­fe­nen han­deln, so dass die Ein­rich­tung einer Kon­troll­be­treu­ung gebo­ten sein

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Erbeinsetzung - und die unklare Testamentsbestimmung

Erbein­set­zung – und die unkla­re Tes­ta­ments­be­stim­mung

Ent­hält ein gemein­schaft­li­ches Ehe­gat­ten­tes­ta­ment die For­mu­lie­rung ?Nach dem Tod des Letzt­versterben­den soll die gesetz­li­che Erb­fol­ge ein­tre­ten.? kann unklar blei­ben, ob hier­mit die gesetz­li­chen Erben ver­bind­lich als Schluss­erben ein­ge­setzt wer­den sol­len, so dass der über­le­ben­de Ehe­gat­te eine abwei­chen­de tes­ta­men­ta­ri­sche Bestim­mung tref­fen darf. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall hate

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