Testamentarischer Ausschluss der elterlichen Vermögensverwaltung - und die Ausschlagung der Erbschaft

Tes­ta­men­ta­ri­scher Aus­schluss der elter­li­chen Ver­mö­gens­ver­wal­tung – und die Aus­schla­gung der Erb­schaft

Der durch Ver­fü­gung von Todes wegen ange­ord­ne­te Aus­schluss der elter­li­chen Ver­mö­gens­ver­wal­tung für vom Kind ererb­tes Ver­mö­gen umfasst auch die Befug­nis zur Aus­schla­gung der Erb­schaft. Die in einem sol­chen Fall von einem aus­ge­schlos­se­nen Eltern­teil im Namen des Kin­des erklär­te Aus­schla­gung ist man­gels Ver­tre­tungs­macht unwirk­sam. Gemäß § 1909 Abs. 1 BGB erhält, wer

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Anfechtung der Annahme der Erbschaft - und die Anwaltskosten als außergewöhnliche Belastung?

Anfech­tung der Annah­me der Erb­schaft – und die Anwalts­kos­ten als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung?

Rechts­an­walts­kos­ten im Zusam­men­hang mit der Anfech­tung der Annah­me der Erb­schaft stel­len ein­kom­men­steu­er­lich kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung dar. Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stan­des (außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung), so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er in bestimm­tem Umfang ermä­ßigt (§ 33 Abs.

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Anfechtung der Erbschaftsannahme - und der Irrtum über den Pflichtteil

Anfech­tung der Erb­schafts­an­nah­me – und der Irr­tum über den Pflicht­teil

Auch nach der Neu­fas­sung des § 2306 Abs. 1 BGB mit Wir­kung zum 1.01.2010 kann ein zur Anfech­tung der Annah­me einer Erb­schaft berech­ti­gen­der Irr­tum vor­lie­gen, wenn der mit Beschwe­run­gen als Erbe ein­ge­setz­te Pflicht­teils­be­rech­tig­te irrig davon aus­geht, er dür­fe die Erb­schaft nicht aus­schla­gen, um sei­nen Anspruch auf den Pflicht­teil nicht zu ver­lie­ren.

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Anfechtung der Anfechtung der Erbschaftsannahme - und die einzuhaltende Frist

Anfech­tung der Anfech­tung der Erb­schafts­an­nah­me – und die ein­zu­hal­ten­de Frist

Für die Anfech­tung der Anfech­tungs­er­klä­rung der Annah­me oder Aus­schla­gung der Erb­schaft sowie der Ver­säu­mung der Aus­schla­gungs­frist (§ 1956 BGB) gel­ten die Fris­ten des § 121 BGB, nicht die­je­ni­gen des § 1954 BGB. Im hier ent­schie­de­nen Fall hat­te die gesetz­li­che Erbin mit nota­ri­ell beglau­big­ter Erklä­rung nota­ri­ell beglau­big­ter Erklä­rung vom 13.11.1996, beim

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